Organisation der Vereinten Nationen für industrielle Entwicklung

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Organisation der Vereinten Nationen für industrielle Entwicklung
United Nations Industrial Development Organization
Organisation des Nations unies pour le développement industriel

Flagge der Organisation

UNIDO-Hauptquartier in Wien, Österreich
Organisationsart autonome Organisation
Kürzel UNIDO, ONUDI
Leitung LI Yong
Gegründet 17. November 1966[1]
Hauptsitz Wien, Österreich
www.unido.org

Die Organisation der Vereinten Nationen für industrielle Entwicklung, (englisch: United Nations Industrial Development Organization; UNIDO, französische/spanische Abkürzung ONUDI) ist eine Sonderorganisation der Vereinten Nationen mit dem Ziel, die industrielle Entwicklung in Entwicklungsländern und Reformstaaten nachhaltig zu fördern.

Aufgaben[Bearbeiten]

Die Schwerpunkte oder Servicemodule der UNIDO sind

Daten und Fakten[Bearbeiten]

Die UNIDO wurde am 17. November 1966 als Programm der Vereinten Nationen gegründet und 1985 in eine selbständige Sonderorganisation der UN umgewandelt.[1]

Der Hauptsitz befindet sich in der UNO-City (Vienna International Centre) in Wien.

Der Organisation gehören (mit Stand vom 1. Januar 2013) 172 Mitgliedstaaten an.[2] UNIDO unterhält Büros in 30 Ländern und beschäftigt insgesamt etwa 650 Mitarbeiter. Jährlich arbeiten darüber hinaus mehr als 1800 internationale und nationale Experten an UNIDO-Projekten.

UNIDO implementierte im Jahr 2004 Projekte im Gesamtwert von 98,8 Millionen US-Dollar.

Das geschätzte Gesamtvolumen aller Tätigkeiten für das Biennium 2004/05 beträgt etwa 356 Millionen Euro. (UNIDO ist derzeit die einzige UN-Organisation, die in Euro budgetiert, wobei diese Umstellung auch bei der Internationalen Atomenergieorganisation (ebenfalls mit Sitz in Wien) im Gange ist).

UNIDO Exekutiv- und Generaldirektoren[Bearbeiten]

UNIDO Exekutivdirektoren
1967–1974 Ibrahim Helmi Abdel-Rahman (Ägypten)
1975–1985 Abd-El Rahman Khane (Algerien)
UNIDO Generaldirektoren
1985–1992 Domingo L. Siazon Jr. (Philippinen)
1993–1997 Mauricio de Maria y Campos (Mexiko)
1998–2005 Carlos Alfredo Magariños (Argentinien)
2005–2013 Kandeh K. Yumkella (Sierra Leone)
2013–  Li Yong (Volksrepublik China)[3]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b UNIDO, Geschichte: History (englisch)
  2. UNIDO, Mitgliedstaaten: Member States (englisch)
  3. http://www.unido.org/en/who-we-are/structure/director-general.html