Orgel der Atlantic City Convention Hall

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Orgel der Atlantic City Convention Hall
Allgemeines
Alternativer Name Orgel der Boardwalk Hall
Ort Boardwalk Hall
Orgelerbauer Midmer-Losh
Baujahr 1929–1932
Letzte(r) Umbau/Restaurierung 1998
Abbildungen
Spieltisch OrgueAtlanticCityConventionAll.jpg
Technische Daten
Anzahl der Pfeifen 33.115
Anzahl der Register 314
Anzahl der Pfeifenreihen 449
Anzahl der Manuale 7
Tontraktur Elektrisch
Registertraktur Elektrisch
Anzahl der 32′-Register 9
Anzahl der 64′-Register 1

Die Orgel der Atlantic City Convention Hall in Atlantic City (New Jersey) ist die größte Orgel der Welt. Sie wurde zwischen Mai 1929 und Dezember 1932 von der Orgelbauwerkstatt Midmer-Losh erbaut.

Sie ist eine Theaterorgel zur Beschallung des 420.000 m³ großen Raumes. Die enorme nötige Lautstärke wird durch Hochdruckregister erzeugt. Fast alle Teilwerke werden mit Winddrücken von 500 bis 900 mmWS betrieben, was sechs- bis zehnmal über den üblichen Werten liegt.

Main Auditorium Organ[Bearbeiten]

Baugeschichte[Bearbeiten]

Die Planung für die Orgel entwarf 1929 Senator Emerson Richards. Die Orgel sollte ohne sichtbaren Prospekt hinter Ziergittern die Halle von mehreren Seiten beschallen. Der Bauauftrag ging zum Preis von 347.200 $ an die amerikanische Orgelbaufirma Midmer-Losh (Merrick (New York)). In einem Zusatzvertrag wurde der Preis nochmals um 100.000 $ erhöht. Bedingt durch die Weltwirtschaftskrise, in deren Verlauf Midmer-Losh, Richards und Atlantic City bankrottgingen, kam es zu Verzögerungen. Am 11. Mai 1932 wurde die Orgel schließlich erstmals in einem öffentlichen Konzert gespielt. Die Orgel wurde meist zu musikalischen Untermalung von Unterhaltungsveranstaltungen genutzt und nur selten als Konzertorgel eingesetzt. Bei einem Hurrikan wurde die Orgel 1944 schwer beschädigt. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde versucht die Schäden zu beheben.[1]

Die Orgel ist 2008 in einem sehr schlechten Zustand und nur teilweise funktionsfähig. So funktioniert das Kombinationssystem, welches niemals einwandfrei funktionierte, schon seit Jahrzehnten gar nicht mehr. Der Zugang zu den beiden Oberwerken Left Upper und Right Upper wurde durch Asbestfunde behindert, so dass Wartungsarbeiten nicht ohne eine vorhergehende Asbestsanierung ausgeführt werden konnten. Durch einen Wasserschaden sind weitere Teile der Orgel unbrauchbar geworden. Im Großen und Ganzen sind nur noch das rechte Pedal, sowie die Teile Great, Great-Solo und Solo, die sich alle in der Right Stage Chamber befinden, spielbar.

Seit 1998 gibt es Bemühungen, die Mittel für eine Renovierung und Restaurierung durch Spenden aufzubringen.

Von den acht Orgel-Teilen kann nur die Right Stage Chamber Töne erzeugen, welche allerdings auch seit langer Zeit nicht gestimmt worden ist. Es fehlt seit Jahrzehnten das Geld für notwendige Wartungs- und Reparaturarbeiten der gigantischen Orgel, so dass im Jahr 1998 nur noch 96 Register bzw. 131 Pfeifenreihen spielbar waren.

Im September 1998 wurde der spielbare Teil (die Right Stage Chamber) und einige einzelne Register für Aufnahmen hergerichtet. Das Ergebnis ist eine Aufnahme der Rekordhalter Diaphone-Dulzian 64′, sowie der 2540mmWS-Register Tuba Imperial und Grand Ophicleide.

Nach einer aufwändigen Sanierung der nunmehr Boardwalk Hall genannten Convention Hall im Jahr 2001 war die Orgel einige Zeit lang komplett unspielbar. Bis 2008 wurde die Right Stage Chamber wieder auf den spielbaren Stand von 1998 gebracht. Seit Oktober 2008 läuft eine groß angelegte Untersuchung der Windladen der derzeit nicht spielbaren Teilwerke. Als nächste Etappe ist vorgesehen das Teilwerk Swell spielbar zu machen. Mittlerweile wurden (2008) auch betroffene Bereiche asbestsaniert und in allen Teilwerken der Orgel eine neue Beleuchtungs- sowie eine Sprinkleranlage und ein System zur Erkennung von eindringendem Wasser eingebaut.

Rekorde[Bearbeiten]

Die Orgel wird vom Guinness-Buch der Rekorde als „größte Pfeifenorgel“, „größtes Musikinstrument“ und als „lautestes jemals gebautes Musikinstrument“ geführt. Offiziell besitzt sie 33.112 Pfeifen, wobei die genaue Zahl nicht bekannt ist und Experten diese eher auf unter 32.000 schätzen.

Die Orgel ist die einzige auf der Welt, die Hochdruckregister mit einem Winddruck von 2540 mmWS (100″ windpressure) besitzt und eine von nur drei mit Registern auf 1270 mmWS (50″ windpressure), was den üblichen Winddruck einer Orgel um mehr als das 30-fache übersteigt. Selbst übliche Hochdruckregister werden nur mit 250 bis 300 mmWS betrieben. Die Orgel besitzt vier Register auf 2540 mmWS und zehn auf 1270 mmWS:

  • 2540 mmWS:
Registername Werk
Grand Ophicleide 16′ Pedal
Tuba Imperial 8′ Solo
Trumpet Mirabilis 16′ Gallery
Tuba Maxima 8′ Gallery
  • 1270 mmWS:
Registername Werk
Diaphone 32′ Pedal
Tuba Magna 16' Solo
Bugle 8′ Solo
Bombard 32′ Pedal
Major Posaune 16′ Pedal
Diaphone Phonon 16′ Pedal
Posaune 16′ Fanfare
Harmonic Tuba 8′ Fanfare
Ophicleide 8′ Fanfare
Major Clarion 4′ Fanfare

Das Register Grand Ophicleide 16′ wurde vom Guinness-Buch der Rekorde bis Oktober 2011 als das lauteste Orgelregister der Welt geführt.[2]

Die gesamte Orgel wird mit Wind aus sieben Gebläsen mit einer Gesamtleistung von 745,7 kW (1000 PS) versorgt, was auch weltweit einzigartig ist. Die Right Stage Chamber als auch die Left Stage Chamber besitzen jeweils zwei Gebläse. Eines für Winddrücke von 1270 mmWS und eines für normalen Wind. Die Left Centre Chamber und Left Upper Chamber teilen sich ein Gebläse, da diese keine so hohen Winddrücke benötigen. Genauso verhält es sich auch auf der rechten Seite. Lediglich für die 2540 mmWS-Register ist dort noch ein besonders starker Kompressor vorhanden.

Die Orgel besitzt eines von lediglich zwei komplett ausgebauten 64′-Registern der Welt, den Diaphone-Dulzian, auch Diaphone Profunda genannt. Die größte Pfeife (Subsubkontra-C), eine offene Diaphonpfeife, ist über 20 Meter lang. Das Register steht auf einem Winddruck von 850 mmWS und seine tiefsten Töne können nicht gehört (der tiefste Ton C3 hat eine Frequenz von ca. 8,2 Hz), sondern nur, besonders in der Nähe zur Right Stage Chamber als Körperschall wahrgenommen werden. Das andere bis zum C3 ausgebaute 64′-Register der Welt, die Contra Trombone der Orgel in der Sydney Town Hall, ist ein Zungenregister mit voller Becherlänge.

Diaphone-Dulzian ist insgesamt eine Pfeifenreihe, die vom C3 bis zum g2 ausgebaut ist. Aus dieser Pfeifenreihe werden durch Oktav- und Quintextensionen die Register Diaphone-Dulzian in den Fußlagen 64′, 422/3′, 32′, 211/3′, 16′, 102/3′, 8′ und 4′ gewonnen. Durch die Kombination der Register zu 64′ und 422/3′ entsteht ein akustisches 128′-Register.

Größte Orgel der Welt[Bearbeiten]

Die Atlantic-City-Convention-Hall-Orgel hat im Vergleich zur Wanamaker-Orgel weniger Pfeifenreihen (449 im Gegensatz zu 462 bei der Wanamaker-Orgel). Auch wiegt sie fast nur halb so viel (150 Tonnen im Vergleich zu 287 Tonnen). Andererseits hat die Convention-Hall-Orgel 5000 Pfeifen mehr und besitzt drei Einträge im Guinnessbuch der Rekorde.

Angesichts der Tatsache, dass die Atlantic-City-Convention-Hall-Orgel nicht komplett bespielbar ist und trotzdem Einträge im Guinnessbuch hat, wird die Wanamaker-Orgel häufig als die größte spielbare Orgel der Welt bezeichnet. Die Wanamaker-Orgel ist in einem sehr guten Zustand und wurde erst kürzlich überholt.

Disposition[Bearbeiten]

Aufstellung im Raum[Bearbeiten]

Die Orgel ist wie eine Raumklanganlage um den Publikumsraum gebaut und in acht Teile gegliedert, auf die die einzelnen Werke verteilt sind.

Welche Werke sich in welchen Kammern befinden und über welche Manual diese bespielbar sind, ist sehr kompliziert und auch aus der Disposition nicht klar ersichtlich. Folgendes Diagramm soll die Anordnung im Raum verdeutlichen:

Left Stage
Pedal Left,
Unenclosed Choir
Swell, String I
Swell-Choir
Bühne Right Stage
Pedal Right,
Great, Solo
Great-Solo (Flutes)
Great-Solo (Reeds)
Left Forward
Choir
Percussion
Right Forward
Brass Chorus
String
   
Left Centre
Gallery III (Diap's)
Gallery IV (Orch)
Left Upper
Fanfare
String III
die Upper chambers sind oberhalb der Centre chambers angeordnet Right Upper
Echo
Right Centre
Gallery I (Reeds)
Gallery II (Flutes)

Spieltisch[Bearbeiten]

Der Spieltisch ist der größte der Welt. Er besitzt 1235 Registerwippen zum Registrieren der 587 Labialregister, 265 Zungenregister, 35 melodische und 46 unmelodische Perkussionsregister, 164 Koppeln, 18 Tremulanten und 120 Kombinationen, sechs Schwelltritte und ein Crescendo-Schweller. Er ist ebenfalls der einzige Spieltisch mit sieben Manualen. Auch haben die unteren Manuale einen größeren Tonumfang (bis sieben Oktaven). Die Manuale von oben nach unten:

VII Bombard 5 Oktaven, 61 Tasten, C-c4
VI Echo 5 Oktaven, 61 Tasten, C-c4
V Fanfare 5 Oktaven, 61 Tasten, C-c4
IV Solo 5 Oktaven, 61 Tasten, C-c4
III Swell 6 Oktaven, 73 Tasten, G1-g4
II Great 7 Oktaven, 85 Tasten, C1-c5
I Choir 7 Oktaven, 85 Tasten, C1-c5

Main Divisions[Bearbeiten]

I Choir C1-c5
Unenclosed Choir (Left Stage)
Quintaton 16′
Diapason 8′
Holz Flute 8′
Octave 4′
Fifteenth 2′
Rausch Quint IV
Choir (Left Forward)
Dulciana 16′
Diapason 1 8′
Diapason 2 8′
Dulciana Celeste 8′
Dolce 4′
Melodia 16′
Philomela 8′
Concert Flute 8′
Unda Maris 8′
Spindle Flute 4′
Flute Overte 4′
Flageolet 2′
Flute Mixture III
Gemshorn 8′
Gemshorn Celeste 8′
Viola Pomposa 8′
Viola Celeste 8′
Contra Tromba 16′
Tromba Real 8′
Brass Cornet 8′
French Horn 8′
Clarinet 8′
Bassett Horn 8′
Cor Anglais 8′
Kinura 8′
Acuta VI
Nachthorn 8′
Fugara 4′
Voix Celeste II 8′


I Swell-Choir (Left Stage)
Stopped Diapason 16′
Doppel Gedeckt 16′
Cone Gamba 16′
Clarabella 8′
Doppel Spitz Flute 8′
Zauber Flute 4′
Gemshorn 8′
Gemshorn Celeste I 8′
Gemshorn Celeste II 8′
Third 62/5
Fifth 51/3
Seventh 44/7
Ninth 35/9
Eleventh 210/11
Oboe 16′
Clarinet 16′
Vox Humana 16′
Marimba Harp 8′
Glockenspiel 4′
II Great (Right Stage) C1–c5
Sub Principal 32′
Double Diapason 1 16′
Double Diapason 2 16′
Double Diapason 3 16′
Sub Quint 102/3
Diapason 1 8′
Diapason 2 8′
Diapason 3 8′
Diapason 4 8′
Diapason 5 8′
Diapason 6 8′
Diapason 7 8′
Diapason 8 8′
Diapason 9 8′
Diapason 10 8′
Quint 51/3
Octave 1 4′
Octave 2 4′
Octave 3 4′
Octave 4 4′
Octave 5 4′
Gross Tierce 31/5
Major Twelfth 22/3
Fifteenth 1 2′
Fifteenth 2 2′
Fifteenth 3 2′
Rausch Quint 1 II
Rausch Quint 2 II
Grand Cornet XI
Major Sesquialtera V
Schulze Mixture V
Fourniture VI
Harmonic Flute 8′
Flute Overte 8′
Harmonic Flute 4′
Trumpet 16′
Harmonic Trumpet 8′
Harmonic Clarion 4′


II Great-Solo (Right Stage)
Organ Tone Division
Wald Flute 16′
Geigen Principal 16′
Tibia Clausa 16′
Diapason Phonon 8′
Horn Diapason 8′
Doppel Gedeckt 8′
Gemshorn 8′
Gemshorn Celeste 8′
Viola d’Gamba 8′
Viol Celeste 8′
Gemshorn Terz 62/5
Gemshorn Fifth 51/3
Septieme 44/7
Harp 8′
Woodwind division:
Flute Twelfth 22/3
Oboe Horn 16′
Saxophone 16′
English Horn 16′
French Horn 16′
Vox Baryton 16′
Krummhorn 16′
Clarinet 8′
Orchestral Saxophone 8′
Orchestral Horn 8′
Vox Humana 8′
Kinura 8′
Xylophone 4′
Chimes 8′
III Swell (Left Stage) G1-g4
Diapason 16′
Diapason 1 8′
Diapason 2 8′
Wald Horn 8′
Octave 4′
Fifteenth 2′
Fourniture V
Tibia Plena 8′
Hohl Flute 8′
Gross Gedeckt 8′
Harmonic Flute 8′
Ocarina 4′
Traverse Flute 4′
Orchestral Piccolo 2′
Contra Gamba 16′
Violin 8′
Viol Celeste 1 II 8′
Viol Celeste 2 II 8′
Gamba 8′
Gamba Celeste 8′
Gambette 4′
Double Trumpet
Harmonic Trumpet 8′
Field Trumpet 8′
Harmonic Clarion 4′
Double Horn 16′
Posaune 8′
Cornopean 8′
Flugel Horn 8′
Plein Jeu VII
Harmonic Flute Celeste 8′
Silver Flute 4′
Muted Trumpet 8′
Krummhorn 8′
Vox Humana 8′
Cymbal VIII


IV Solo (Right Stage) C-c4
Major Flute 16′
Tibia Rex 8′
Hohl Flute 8′
Flute Overte 8′
Wald Flute 4′
Harmonic Piccolo 2′
Cello Pomposa 8′
Cello Celeste 8′
Violin 8′
Violin Celeste 8′
Viola Pomposa 4′
Stentor Diapason 8′
Stentor Octave 4′
Tuba Magna 16′
Trumpet Profunda 16′
Tuba Imperial 8′
Trumpet Royal 8′
English Post Horn 8′
Bugle 8′
Grand Chorus
Carillon
French Horn 8′
V Fanfare (Left Upper) C-c4
Major Flute 16′
Stentor Flute 8′
Stentororphone 8′
Pileata Magna 8′
Flute Octaviante 4′
Recorder 12th 22/3
Fife 15th 2′
Cymbal
Posaune 16′
Bombardon 16′
Harmonic Tuba 8′
Ophicleide 8′
Tromba Quint 102/3
Tromba Tierce 62/5
Major Clarion 4′
Stentor Mixture
Trombone 32′
Gamba Tuba 8′
Gamba Tuba Celeste 8′
Gamba Clarion 4′
Harmonic Mixture


VI Echo (Right Upper) C-c4
Gamba 16′
Spire Flute 16′
Diapason 8′
Spitz Flute 8′
Flute Celeste 1 8′
Flute Celeste 2 8′
Wald Horn 8′
Clarabella 16′
Tibia Mollis 8′
Flute Sylvestre 8′
Flute Celeste 8′
Rohr Flute 4′
Mixture Aetheria
Bassoon 16′
Chalumeau 16′
Trumpet Minor 8′
Cor d’Amour 8′
Vox Humana II 16′
Tuba d’Amour 16′
Chimes 8′
Violone 32′
Vox Humana I 8′
Viol Celeste 8′


Pedal Right (Right Stage) C–g1
Tibia Clausa 32′
Diaphone Phonon 16′
Tibia Major 16′
Principal 16′
Viol 16′
Gross Tierce 124/5
Septieme 91/7
Bombardon 32′
Ophicleide 16′
Trumpet 16′
Diaphone/Dulzian 64′


Pedal Left (Left Stage) C-g1
Diaphone 32′
Diapason 32′
Diaphonic Diapason 16′
Viol 16′
Tibia Clausa 16′
Stentor Sesquialtera
Bombard 32′
Fagotto 32′
Major Posaune 16′
Major Diapason 16′

String & Brass Divisions[Bearbeiten]

String I (Left Stage) C–c4
Contra Basso 16′
Cello 8′
Cello Celeste II 8′
Cello Celeste II 8′
Violins II 8′
Violins II 8′
Violins II 8′
Violins II 8′
Secundo Violins II 8′
Secundo Violins II 8′
Secundo Violins II 4′
String II (Right Forward) C–c4
Double Bass 16′
Contra Basso 16′
Contra Viol 16′
Viola Diapason 8′
Violin Cello 8′
Cello Phonon 8′
Cello 8′
Cello Celeste II 8′
Viola Phonon 8′
Viola Celeste II 8′
Violin Phonon 8′
Violin 8′
Viol Celeste 1 II 8′
Viol Celeste 2 II 8′
Viol Celeste 3 II 8′
Viol Celeste 4 II 8′
Viol Celeste 5 II 8′
Violin II 4′
Viola II 4′
Viol Principal 4′
String Mixture
Tromba d'Amour 8′
Stopped Flute 51/3
Flute Twelfth 22/3
String III (Left Upper) C–c4
Cello Celeste II 8′
Cello Celeste II 8′
Viola Celeste II 8′
Viol Celeste 1 II 8′
Viol Celeste 2 II 8′
Viol Celeste 3 II 8′
Viol Celeste 4 II 8′
Viol Celeste 5 II 8′
Cor Anglais 8′
Brass Chorus (Right Forward) C–c4
Trombone 16′
Trombone 1 8′
Trombone 2 8′
Tromba Quint 51/3
Trombone 4′
Tromba Twelfth 22/3
Trombone 2′
Tierce Mixture X–XVII

Gallery Divisions[Bearbeiten]

VII Gallery I (Right Center) C-c4
Diaphone 16′
Tuba Maxima 8′
Trumpet Mirabilis 16′
Mixture Mirabilis VII
VII Gallery II (Right Center) C-c4
Flauto Maggiore 16′
Jubal Flute 8′
Harmonic Flute 8′
Harmonic Flute 4′
Harmonic Twelfth 22/3
Harmonic Piccolo 2′
Harmonic Cornet
VII Gallery III (Left Center) C-c4
Diapason 16′
Diapason 1 8′
Diapason 2 8′
Octave 1 4′
Fifteenth 2′
Mixture
VII Gallery IV (Left Center) C-c4
Saxophone 16′
Major Oboe 8′
Musette Mirabilis 8′
Cor d’Orchestre 8′
Major Clarinet 8′
Brass Trumpet 8′
Euphone 8′
Egyptian Horn 8′

Other Divisions[Bearbeiten]

Percussion
Grand Piano
Contra Drum
Bass Drum
Bass Drum
Snare Drum
Snare Drum
Snare Drum
Cymbal
Chinese Gong
Persian Cymbal
Persian Cymbal
Tambourine
Castanets
Triangle
Wood Block
Tom Tom

Technische Daten[Bearbeiten]

  • 33.115 Pfeifen, 314 Register, 449 Ranks.

Ballroom Organ[Bearbeiten]

Von 1930 bis April 1931 erbaute die Firma W.W. Kimball (Chicago) als Opus 7073 für $ 47.550 eine Orgel mit 42 Registern im Ballroom.

Technische Daten[Bearbeiten]

  • 4.151 Pfeifen, 42 Register, 55 Ranks.

Literatur[Bearbeiten]

  •  William H. Barnes und Edward B. Gammons: Two centuries of American organ building. Fischer & Bro, Glen Rock (New Jersey) 1970, S. 86.
  •  Orpha Caroline Ochse: The history of the organ in the United States. Indiana University Press, Bloomington & London 1975, ISBN 0-253-32830-6, S. 362–363.
  •  Stephen D. Smith: The Atlantic City Convention Hall Organ—A Pictorial Essay About the World’s Largest Pipe Organ. ACCHOS, Peter E. Randall, Portsmouth, N.H. 2001, ISBN 0970849419.
  •  Stephen D. Smith: Atlantic City's Musical Masterpiece—The Story of the World’s Largest Pipe Organ. ACCHOS, Peter E. Randall, Portsmouth, N.H. 2002, ISBN 0970849443.

Tonträger/Aufnahmen[Bearbeiten]

  • Bach on the biggest. 1956, Mercury MG 50127 (Mono) und SR 90127 (Stereo) (Robert Elmore spielt auf der Main Auditorium Organ Werke von Bach).
  • Boardwalk Pipes. 1956, Mercury MG 50109 (Mono) und SR 90109 (Stereo) (Robert Elmore spielt auf der Main Auditorium Organ).
  • Atlantic City Renaissance. 1977, Alphasound AS-1102 (Curt Haessner spielt auf der Main Auditorium Organ und der Ballroom Organ).
  • The Main Auditorium Organ, The Convention Hall Atlantic City. 1998, ACCHOS, CD (Timothy Hoag und andere spielen auf der Main Auditorium Organ).

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1.  Orpha Caroline Ochse: The history of the organ in the United States. Indiana University Press, Bloomington & London 1975, ISBN 0-253-32830-6, S. 362–363.
  2. Lauteste Orgel der Welt kommt aus der Rhön In: Mainpost. vom 21. Dezember 2011 (abgerufen am 17. Februar 2012)