Original All Blacks

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Die Original All Blacks (auch als „The Originals“ bekannt) waren die erste neuseeländische Rugby-Union-Nationalmannschaft, die außerhalb Australasiens spielte sowie die erste offizielle Mannschaft einer britischen Kolonie, die zu Besuch im Mutterland Großbritannien war. Die Spieler reisten in den Jahren 1905 und 1906 zu den Britischen Inseln, nach Frankreich und in die Vereinigten Staaten. Das erste Spiel fand am 16. September 1905 statt, das letzte am 13. Februar 1906. Während dieser Tournee trugen die Neuseeländer 35 Spiele aus, von denen sie nur ein einziges verloren, das Länderspiel gegen Wales.

In der Geschichte von Rugby Union hat diese Tour einen legendären Status erlangt. Im Verlaufe der fünfmonatigen Reise wurde der heute noch allgegenwärtige Spitzname All Blacks geprägt und die Neuseeländer begründeten ihren Ruf, eine der besten Mannschaften der Welt zu sein.

Die Original All Blacks von 1905

Geschichte[Bearbeiten]

Hintergrund[Bearbeiten]

Nach der Gründung der New Zealand Rugby Football Union (NZRFU) im Jahr 1892 wurden neuseeländische Auswahlmannschaften aufgestellt, um Spiele gegen ausländische Mannschaften auszutragen. Die erste „Tour“ führte die Neuseeländer 1894 nach New South Wales, wo sie gegen diverse Vereine antraten. Das erste Länderspiel im heutigen Sinne fand am 15. August 1903 in Sydney statt und endete mit einem 22:3-Sieg der Neuseeländer über Australien.[1] Das erste Heimspiel der Neuseeländer war am 13. August 1904 im Athletic Park in Wellington gegen Großbritannien, Neuseeland gewann mit 9:3.[2] Die Briten waren zuvor in Australien unbesiegt geblieben, verloren aber drei ihrer fünf Spiele gegen Neuseeland. Der britische Mannschaftskapitän David Sedell-Sivright sagte nach einem der Länderspiele, er glaube nicht, dass die Neuseeländer auf ihrer Tour durch die nördliche Hemisphäre die bedeutenden Spiele gewinnen könnten. Er räumte allerdings ein, dass er ihnen durchaus Siege in den meisten Spielen gegen die Grafschaftmannschaften zutraue.

Vorbereitung[Bearbeiten]

Das neuseeländische Selektionskomitee ernannte 53 Spieler, aus deren Reihen Ende 1904 die definitive Mannschaft nominiert werden sollte. Am 25. Februar 1905 wurden 16 Spieler ernannt, die auf jeden Fall dabei sein würden (einer dieser Spieler konnte die Reise wegen einer Verletzung schließlich nicht antreten). Die letzte Gelegenheit, sich für die Mannschaft zu qualifizieren, bot sich beim Spiel der Nordinsel gegen die Südinsel am 3. Juni 1905. Nach diesem Spiel wurden 25 Spieler nominiert, weitere zwei Spieler stießen kurz vor der Abreise zur Mannschaft.

Vor der Tour durch die nördliche Hemisphäre kamen 18 Spieler bei drei Begegnungen in Australien zum Einsatz, von denen zwei gewonnen wurden und eine unentschieden endete. Weitere vier Vorbereitungsspiele gab es in Neuseeland, mit zwei Siegen und einem Unentschieden, während das letzte Spiel gegen die Wellington Rugby Football Union mit 0:3 verloren ging.

Die Mannschaft verließ die Heimat am 30. Juli in Richtung England. Ihr Schiff Rimutaka machte zwei Zwischenhalte in Montevideo und Teneriffa und traf am 8. September in Plymouth ein. Am Tag nach der Ankunft reiste die Mannschaft ins 24 km entfernte Newton Abbot, wo sich während fast der gesamten Tour das Trainingslager befand.

Die ersten Spiele[Bearbeiten]

Karikatur im Satiremagazin Punch: Das neuseeländische Kätzchen setzt sich gegen den britischen Löwen durch.

Das erste Spiel der Tour fand am 16. September 1905 vor 6000 Zuschauern gegen Devon statt, dem Zweitplatzierten der letzten englischen Grafschaftsmeisterschaft. Zehn Devon-Spieler gehörten Devonport Albion an, der besten Vereinsmannschaft Englands. Aus diesem Grund galten die Gastgeber als Favoriten. Doch die Engländer wurden von den Neuseeländern völlig überrannt, die zwölf Versuche erzielten und das Spiel klar mit 55:4 gewannen. Allein Billy Wallace erzielt 28 Punkte (darunter drei Versuche) und es sollten 51 Jahre vergehen, bis ein Neuseeländer diese Rekordmarke übertraf. Das Ergebnis sorgte in Großbritannien für großes Aufsehen und einige Zeitungen meldeten sogar irrtümlich, Devon habe mit 55:4 gewonnen. Die Berichte wurden jedoch rasch korrigiert und die Neuseeländer kehrten nach Newton Abbot zurück, wo sie von einer Blasmusikgruppe und einer jubelnden Menschenmenge empfangen wurden.

Fünf Tage später trat Neuseeland auf dem Recreation Ground in Camborne gegen Cornwall an. Bei Halbzeit lautete das Ergebnis zwar lediglich 12:0, doch die Neuseeländer beendeten das Spiel mit zwölf Versuchen und einem 41:0-Sieg. Die Mannschaft spielte dann am 13. September gegen Bristol Rugby, das Spiel vor 6500 Zuschauern endete ebenfalls 41:0. Nach einem Zwischenhalt in London ging es weiter nach Northampton, wo die Neuseeländer einen 31:0-Sieg feiern konnten. In den vier bisherigen Spielen hatten sie 169 Punkte erzielt und nur gerade vier erhalten.

Das nächste Spiel war am 30. September an der Welford Road gegen die Leicester Tigers. Leicester hatte vier Nationalspieler in seinen Reihen, so viele wie kein anderer Verein. Obwohl die Neuseeländer in den ersten 25 Minuten nicht punkten konnten, gewannen sie trotzdem klar mit 28:0. Nach dem darauf folgenden Spiel gegen Middlesex (34:0 für Neuseeland) schrieb die Zeitung The Daily Chronicle: „Diese Neuseeländer gehen mit derart verblüffender Geschwindigkeit von der Verteidigung in den Angriff über, als ob sie beweisen wollten, dass das Gedränge lediglich eine Nebensächlichkeit sei. Es gibt nichts in dem Spiel, bei dem sie nicht überragend sind.“ („These New Zealanders turn defence into attack with such bewildering rapidity as to prove that scrummaging is a mere detail. There is nothing in the game in which they do not excel.“)

Das härteste Spiel im bisherigen Verlauf der Tour war jenes am 7. Oktober gegen Durham County. Durham war der amtierende englische Grafschaftsmeister und war die erste Mannschaft, die gegen die Neuseeländer einen Versuch erzielen konnte. Zwar hatten die Neuseeländern bei Halbzeit einen minimalen 6:3-Vorsprung, doch dann erzielten sie zehn weitere Punkte und gewannen schließlich mit 16:3. Unmittelbar auf den knappsten Sieg bisher folgte der deutlichste. Das Spiel gegen Hartlepool Clubs, eine der stärksten Mannschaften aus dem Norden Englands, endete mit 63:0. Nach diesem Spiel wurde der Spitzname „All Blacks“ geprägt, der bis heute allgegenwärtig ist. (siehe Ursprung des Spitznamens „All Blacks“)

Die nächsten drei Spiele der All Blacks waren gegen Northumberland, Gloucester und Somerset. Keine dieser Grafschaftsmannschaften erzielten auch nur einen einzigen Punkt. Vier Tage nach dem Somerset-Spiel trafen die All Blacks auf Devonport Albion, den englischen Vereinsmeister und Zweitplatzierten der britischen Vereinsmeisterschaft. 20.000 Zuschauer sahen einen weiteren deutlichen Sieg der All Blacks, diesmal mit 21:3.

17.000 Zuschauer, darunter einige Vertreter des walisischen Verbandes, verfolgten das Spiel gegen Midland Counties in Leicester. Obwohl die Gastgeber einen Versuch erzielen konnten, blieben die All Blacks mit 21:5 siegreich. Es folgten ein 11:0-Sieg über Surrey, ein 32:0-Sieg über Blackheath und ein 47:0-Sieg gegen die Universität Oxford. Da bald das Spiel gegen die schottische Nationalmannschaft auf dem Programm stand, wurden einige der besseren Spieler geschont. Aus diesem Grund fielen die Siege gegen die Universität Cambridge und Richmond mit 14:0 bzw. 17:0 weniger deutlich aus. Die letzte Begegnung vor dem Schottland-Länderspiel gegen Bedford XV endete mit 41:0. Die All Blacks hatten im Verlaufe ihrer Tour bereits über 600 Punkte erzielt.

Schottland[Bearbeiten]

Zum Zeitpunkt der Tour der All Blacks galt Rugby in Schottland als Spiel der oberen Gesellschaftsschichten und die Scottish Rugby Union (SRU) war sehr konservativ. Die SRU-Offiziellen waren der Überzeugung, das Spiel dürfe ausschließlich von Amateuren ausgeübt werden und sei für die Spieler da, nicht für Zuschauermassen. Die Schotten schätzten das große Publikumsinteresse an den All Blacks nicht und bereiteten ihren Gästen einen kühlen Empfang. Sie nahmen einen Brief der All Blacks, wonach die Mannschaft keine großen Festlichkeiten wünschte, ziemlich wörtlich: Zum Bankett der SRU nach dem Spiel wurden die Neuseeländer nicht einmal eingeladen.

Für den neuseeländischen Verband erwies sich das Länderspiel als finanzieller Erfolg. Die NZRFU hatte bei der SRU um eine Garantie in der Höhe von 500 Pfund ersucht. In ihrer Überheblichkeit beschloss die SRU, die gesamten Ticketeinnahmen (abzüglich Ausgaben) den Neuseeländern zu überlassen. Da das Spiel außerordentlich gut besucht war, erzielte die NZRFU Einnahmen von über 1700 Pfund, was jedoch den schottischen Verband nicht sonderlich zu stören schien (das gleiche Angebot machte sie 1906 den südafrikanischen „Springboks“). Die SRU war auch besorgt, dass jeder All Black drei Shilling Entschädigung pro Tag erhielt. Als später bekannt wurde, dass die englische Rugby Football Union die Zahlungen genehmigt hatte, sagten die Schotten aus Protest ein Spiel um den Calcutta Cup ab.

Beinahe wäre das Länderspiel gegen die schottische Nationalmannschaft am 18. November abgesagt werden: Das Spielfeld in Edinburgh war vereist, weil in der Nacht zuvor kein Stroh ausgestreut worden war. Die All Blacks dominierten in den ersten zehn Minuten das Spielgeschehen, doch dann gingen die Schotten 4:0 in Führung. Es war das erste Mal überhaupt, dass die Neuseeländer auf ihrer Tour in Rückstand gerieten. Zur Halbzeit führten die Schotten mit 7:6, und auch noch vier Minuten vor Spielende. Fast schien es so, als würden die All Blacks zum ersten Mal verlieren. Doch dann gelangen ihnen in kurzer Folge zwei Versuche und das Spiel endete 12:7 für Neuseeland.

Vier Tage nach dem Länderspiel trafen die All Blacks in Glasgow auf eine westschottische Auswahl. Die Sekundarschulen der Stadt gewährten einen freien Nachmittag, so dass die Schüler sich das Spiel ansehen konnten. Dieses endete mit einem 22:0-Sieg der Neuseeländer. Danach reiste die Mannschaft weiter nach Irland.

Irland[Bearbeiten]

Der Empfang durch die Irish Rugby Football Union (IRFU) war im Gegensatz zu jenem in Schottland sehr warmherzig. Als die Neuseeländer am frühen Morgen in Belfast ankamen, wurden sie von mehreren IRFU-Offiziellen zum Frühstück eingeladen. Die Ankunft in Irland war für Mannschaftskapitän David Gallaher auch eine Rückkehr, er war im County Donegal geboren worden und im Alter von vier Jahren nach Neuseeland ausgewandert. Tausende empfingen die All Blacks, als sie in Dublin aus dem Zug stiegen. Am Tag vor dem Spiel gingen beide Nationalmannschaften gemeinsam ins Theater.

Das Länderspiel gegen Irland am 25. November an der Lansdowne Road war mit 12.000 Zuschauern ausverkauft. Gallaher konnte nicht mitspielen, da er sich eine Verletzung zugezogen hatte, andere Spieler mussten auf Positionen einspringen, auf denen sie vorher nie eingesetzt worden waren. Während der ersten 30 Minuten dominierte der irische Angriff, ohne jedoch zu punkten. Kurz vor dem Halbzeitpfiff gingen die All Blacks mit 5:0 in Führung. In der zweiten Halbzeit erzielten sie zwei weitere Versuche und gewannen mit 15:0.

Anschließend ging es nach weiter nach Limerick. Nicht alle Spieler nahmen die Reise zum Spiel gegen Munster Rugby auf sich und Teammanager George Dixon hatte sogar versucht, das Spiel abzusagen. Am 28. November gewannen die All Blacks vor 3000 Zuschauern mit 33:0.

England[Bearbeiten]

Nach dem Munster-Spiel kehrten die All Blacks nach England zurück, um gegen die englische Nationalmannschaft zu spielen. Wegen des großen Interesses wurde das Länderspiel in London nicht in Blackheath ausgetragen, sondern in Crystal Palace. Die Zuschauerkapazität des Stadions betrug offiziell 50.000, doch es wird geschätzt, dass bis zu 100.000 Personen das Spiel verfolgten (nicht einmal die Hälfte soll Eintritt bezahlt haben). Es war die größte Zuschauerkulisse, die es bis dahin bei einem Rugby- oder Fußballspiel in der Hauptstadt gegeben hatte. Ehrengast war der Prince of Wales, der spätere König Georg V.

In diesem Länderspiel erzielte Flügelspieler Duncan McGregor vier Versuche für die All Blacks. Diese Leistung wurde erst 1987 egalisiert.[3] Die Neuseeländer siegten mit 15:0. Der englische Sportsmann C. B. Fry sagte nach dem Spiel: „Die Vorstellung, dass diese Männer uns wegen unserer körperlichen Unterlegenheit geschlagen haben, ist Unsinn. Sie schlugen uns mit Organisation und Taktik.“ („The notion that these men beat us because of our physical degeneracy is nonsense. They beat us by organisation and by tactics.“) [4]

Vor der Weiterreise nach Wales trugen die All Blacks noch drei weitere Spiele gegen Cheltenham, Cheshire und Yorkshire aus, die sie alle deutlich gewannen. Das letzte Spiel in Leeds fand in einer Gegend statt, in der Rugby League dominierte. Viele Scouts versuchten, Spieler der All Blacks zum Wechsel zur Profi-Variante zu überzeugen, wenn auch vergeblich.

Wales[Bearbeiten]

Länderspiel Wales-Neuseeland

Das Länderspiel gegen Wales wurde am 16. Dezember im Arms Park in Cardiff ausgetragen. Als die All Blacks ihren Haka aufführten, verstummten die 47.000 Zuschauer zunächst, reagierten dann aber mit dem Singen der walisischen Nationalhymne Hen Wlad Fy Nhadau, um den angeblichen psychologischen Vorteil des Haka auszugleichen. Es war das erste Mal überhaupt, dass vor einem sportlichen Ereignis eine Nationalhymne gesungen wurde. Zum ersten Mal überhaupt mussten die All Blacks auf ihrer Tour eine Niederlage hinnehmen, sie verloren 0:3.

Die vier nachfolgenden Spiele gegen die walisischen Vereine Glamorgan Wanderers, Newport RC, Cardiff RFC und Swansea RFC gewannen All Blacks äußerst knapp. Mehrere Spieler fielen mit leichten Verletzungen aus und andere spielten nicht auf dem gewohnt hohen Niveau.

Frankreich und Kalifornien[Bearbeiten]

Am Neujahrstag 1906 traten die All Blacks in Paris gegen die französische Nationalmannschaft an. Rund 10.000 Zuschauer verfolgten das erste Länderspiel der Franzosen, das mit einem 38:8-Sieg der Neuseeländer endete. Als die All Blacks am 4. Januar nach London zurückkehrten, erfuhren sie, dass die neuseeländische Regierung die Heimreise bezahlen würde, allerdings mit einem Abstecher über Nordamerika. Der Vorstand der NZRFU nahm das Angebot an, wenn auch nicht einstimmig.

Nach zwei Wochen Urlaub in London fuhren die All Blacks mit dem Schiff nach New York und anschließend mit dem Zug nach Kalifornien. In Berkeley und San Francisco trugen sie die letzten Spiele der Tour aus, zweimal gewannen sie gegen eine Auswahl aus British Columbia. Am 6. März 1906 traf die Mannschaft in Auckland ein, wo sie vom Premierminister, dem Bürgermeister und dem Verbandspräsidenten offiziell empfangen wurde.

Ursprung des Spitznamens „All Blacks“[Bearbeiten]

Billy Wallace, der letzte lebende Spieler der Original All Blacks, sagte 1955 in einem Interview, ein Journalist der Zeitung Daily Mail soll die Neuseeländer nach dem Spiel gegen Hartlepool als „all backs“ bezeichnet haben. Er meinte damit, die üblicherweise schweren und großen Spieler der Vordermannschaft (engl. forwards) seien im Gegensatz zu ihren Gegnern schnell und wendig und beherrschten das Passspiel ebenso gut wie die Hintermannschaft (engl. backs). Sie würden also so spielen, als ob sie alle Verteidiger wären („as if they were all backs“). Wallace behauptete ferner, wegen eines Druckfehlers in einem Artikel vor dem nächsten Spiel gegen Somerset sei die Mannschaft in der Folge von Zuschauern und Medien nur noch als „All Blacks“ bezeichnet worden. Wallaces Darstellung wird heute weitgehend abgelehnt, da sich aus dem Zeitraum 1905-06 keine einzige englische Zeitung finden lässt, die von „All Backs“ (ohne l) schreibt.

Der Begriff „All Blacks“ (mit l) erschien tatsächlich erstmals nach der Begegnung mit Hartlepool in einem Spielbericht der Regionalzeitung Northern Daily Mail, die in der Folge von der nationalen Ausgabe der Daily Mail übernommen wurde. Autor dieses Artikels ist J.A. Buttery, Rugby-Korrespondent der Daily Mail während der Tour der Neuseeländer, der mit dem Spitznamen Bezug auf die gänzlich schwarze Spielkleidung der Mannschaft nahm.[5]

Ergebnisse[Bearbeiten]

(Länderspiele sind dunkel unterlegt)

Datum Ort Gegner Ergebnis
16. September 1905 Exeter Devon 55:4
21. September 1905 Camborne Cornwall 41:0
23. September 1905 Bristol Bristol Rugby 41:0
28. September 1905 Northampton Northampton Saints 32:0
1. Oktober 1905 Leicester Leicester Tigers 28:0
4. Oktober 1905 Stamford Bridge Middlesex 34:0
7. Oktober 1905 Durham Durham 16:3
11. Oktober 1905 Hartlepool Hartlepool 63:0
14. Oktober 1905 North Shields Northumberland 31:0
19. Oktober 1905 Gloucester Gloucester RFC 44:0
21. Oktober 1905 Taunton Somerset 23:0
25. Oktober 1905 Newton Abbot Devonport Albion 21:3
28. Oktober 1905 Leicester Midland Counties 21:5
1. November 1905 Richmond upon Thames Surrey 11:0
4. November 1905 Blackheath Blackheath RC 32:0
7. November 1905 Oxford Oxford University RFC 47:0
9. November 1905 Cambridge Cambridge University RUFC 14:0
11. November 1905 Richmond upon Thames Richmond 17:0
15. November 1905 Bedford Bedford XV 41:0
18. November 1905 Edinburgh Schottland 12:7
22. November 1905 Glasgow West of Scotland RFC 22:0
25. November 1905 Dublin Irland 15:0
28. November 1905 Limerick Munster Rugby 33:0
2. Dezember 1905 Crystal Palace England 15:0
6. Dezember 1905 Cheltenham Cheltenham 18:0
9. Dezember 1905 Birkenhead Cheshire 34:0
13. Dezember 1905 Leeds Yorkshire 40:0
16. Dezember 1905 Cardiff Wales 0:3
21. Dezember 1905 Swansea Glamorgan Wanderers 9:0
21. Dezember 1905 Newport Newport RC 6:3
26. Dezember 1905 Cardiff Cardiff RFC 10:8
30. Dezember 1905 Swansea Swansea RFC 4:3
1. Januar 1906 Paris Frankreich 38:8
10. Februar 1906 Berkeley British Columbia Rugby Union 43:6
13. Februar 1906 San Francisco British Columbia Rugby Union 65:6
Punkte total 976:59

Kader[Bearbeiten]

Name Position Provinzverband Punkte
George Gillett Schluss Canterbury Rugby Football Union 18
Billy Wallace Dreiviertelreihe Wellington Rugby Football Union 246
Duncan McGregor Dreiviertelreihe Wellington Rugby Football Union 50
Ernie Booth Dreiviertelreihe Otago Rugby Football Union 17
George Smith Dreiviertelreihe Auckland Rugby Football Union 57
Harold Abbott Dreiviertelreihe Taranaki Rugby Football Union 47
Hector Thompson Dreiviertelreihe Wanganui Rugby Football Union 44
Eric Harper Dreiviertelreihe Canterbury Rugby Football Union 24
James Hunter Verbinder Taranaki Rugby Football Union 129
Simon Mynott Verbinder Taranaki Rugby Football Union 49
Bob Deans Verbinder Canterbury Rugby Union 60
Billy Stead Verbinder Southland Rugby 33
Frederick Roberts Gedränge-Halb Wellington Rugby Football Union 48
Stephen Cassey Vordermannschaft Otago Rugby Football Union 0
John Corbett Vordermannschaft West Coast Rugby Football Union 0
William Cunningham Vordermannschaft Auckland Rugby Football Union 22
Frank Glasgow Vordermannschaft Taranaki Rugby Football Union 37
William Glenn Vordermannschaft Taranaki Rugby Football Union 0
William Johnston Vordermannschaft Otago Rugby Football Union 9
William Mackrell Vordermannschaft Auckland Rugby Football Union 3
Alexander McDonald Vordermannschaft Otago Rugby Football Union 12
Frederick Newton Vordermannschaft Canterbury Rugby Football Union 3
George Nicholson Vordermannschaft Auckland Rugby Football Union 18
James O'Sullivan Vordermannschaft Taranaki Rugby Football Union 3
Charles Seeling Vordermannschaft Auckland Rugby Football Union 24
George Tyler Vordermannschaft Auckland Rugby Football Union 18
David Gallaher Vordermannschaft Auckland Rugby Football Union 5

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Spielstatistik des ersten Länderspiels auf der Website der All Blacks
  2. Spielstatistik des ersten Heimspiels auf der Website der All Blacks
  3. Der Rekord wurde 1995 übertroffen, als Marc Ellis sechs Versuche gegen Japan erzielte.
  4. C. B. Fry gehörte der Cricket-Nationalmannschaft an, spielte auf höchstem Niveau Fußball und war ehemaliger Weltrekordhalter im Weitsprung.
  5. ALL BLACKS - The Name? auf der Website des New Zealand Rugby Museum.

Literatur[Bearbeiten]

  • Ron Palenski: Century in Black - 100 Years of All Black Test Rugby. Hodder Moa Beckett Publishers Limited, 2003. ISBN 1-86958-937-8
  • Greg Ryan: The Contest for Rugby Supremacy - Accounting for the 1905 All Blacks. Canterbury University Press, 2005. ISBN 1-877257-36-2
  • Christopher Tobin: The Original All Blacks 1905-06. Hodder Moa Beckett, Auckland 2005. ISBN 1-86958-995-5

Weblinks[Bearbeiten]