Ornella Muti

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Ornella Muti (Cannes 2000)

Ornella Muti (* 9. März 1955 in Rom; eigentlich Francesca Romana Rivelli) ist eine italienische Schauspielerin.

Leben[Bearbeiten]

Muti ist Tochter einer deutschbaltischen Mutter aus dem estnischen Võru, Ilse Renate Krause, und eines neapolitanischen Zeitungskorrespondenten[1]; ihre ältere Schwester Claudia Rivelli (* 1950) ist ebenfalls Schauspielerin. Schon als Kind trat Muti als Model auf. Muti war zweimal verheiratet. Sie hat drei Kinder. Ihre älteste Tochter Naike Rivelli (* 1974) arbeitet wie ihre Mutter als Model und Schauspielerin. Aus ihrer zweiten Ehe hat sie einen Sohn und eine Tochter.

Karriere als Schauspielerin[Bearbeiten]

Ornella Muti debütierte 1970 im Film Recht und Leidenschaft (La moglie più bella) von Damiano Damiani. Bekannt wurde sie durch den Skandalfilm Die letzte Frau (L’ultima donna) (1976) von Marco Ferreri, populär in den 1980er Jahren in einer Reihe von Komödien mit Adriano Celentano.

Muti spielte überwiegend in italienischen Produktionen. Ihr erster britischer Film war Flash Gordon (1980). Auch spielte sie in den US-amerikanischen Filmen Oscar – Vom Regen in die Traufe (1991) und 7 Gauner und ein Dackel (Alternativ: Es war einmal ein Mord, Originaltitel: Once upon a crime). Eine weitere wichtige Rolle war die der Mercédès in Der Graf von Monte Christo, in dem ihre Tochter Naike Rivelli die junge Mercédès verkörpert.

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Ornella Muti – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Ornella Muti, maailma kuulsaim võru tüdruk (Naised, 1. August 2008, estnisch, abgerufen 4. März 2015)
  2. Ornella Muti wird mit Semperopernball-Orden geehrt, Freie Presse, 20. Januar 2012.