Oroville (Washington)

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Oroville
Okanogan County Washington Incorporated and Unincorporated areas Oroville Highlighted.svg
Lage in Washington
Basisdaten
Staat: Vereinigte Staaten
Bundesstaat: Washington
County:

Okanogan County

Koordinaten: 48° 56′ N, 119° 26′ W48.938611111111-119.435286Koordinaten: 48° 56′ N, 119° 26′ W
Zeitzone: Pacific (UTC−8/−7)
Einwohner: 1653 (Stand: 2000)
Bevölkerungsdichte: 516,6 Einwohner je km²
Fläche: 3,2 km² (ca. 1 mi²)
davon 3,2 km² (ca. 1 mi²) Land
Höhe: 286 m
Postleitzahl: 98844
Vorwahl: +1 509
FIPS:

53-51970

GNIS-ID: 1524077
Webpräsenz: oroville-wa.com
Bürgermeister: C. F. “Chuck” Spieth

Oroville ist eine Kleinstadt im Okanogan County im US-Bundesstaat Washington.

In der von Landwirtschaft - hauptsächlich dem Obstanbau - geprägten Ortschaft leben heute ca. 1.600 Einwohner, Bedeutung besitzt der Grenzübergang am U.S. Highway 97 / BC Highway 97 nach Osoyoos.

Geschichte[Bearbeiten]

Die ersten nicht indigenen Siedler siedelten im Okanagan Valley seit Beginn der fünfziger Jahre des 19. Jahrhunderts, als der Okanagan Trail als Handelsroute an Bedeutung verlor, da mit dem Oregon-Kompromiss die Grenze zwischen den Vereinigten Staaten von Amerika und der britischen Kolonie British Columbia am 49. Breitengrad - nur 4 Meilen (ca. 6,5 Kilometer) nördlich der heutigen Stadt - gezogen wurde.

Im Rahmen geologischer Erkundungen im letzten Jahrzehnt des 19. Jahrhunderts stieß man im Tal des Lake Osoyoos auf Gold, worauf die am US-amerikanischen Teil des Sees gelegen Siedlung 1892 den Namen Oro - spanisch für Gold - erhielt, da die Absicht bestand, Siedler und Prospektoren anzulocken. Der Boom war nur von kurzer Dauer - Goldfunde in Alaska und am Klondike River verhießen größere Ausbeute - trotz dessen erreichte die Stadt kurzzeitig eine Einwohnerzahl von mehr als 10.000. Das es im Bundesstaat Washington bereits eine Ortschaft mit dem Namen Oso gab und der U.S. Postal Service Probleme geltend machte, wurde der Ort 1909 in Oroville umbenannt.

Weblinks[Bearbeiten]