Osborne Executive

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Osborne Executive aufgeklappt; vorn im Größenvergleich ein Apple iPhone

Der Osborne Executive war das zweite tragbare Computermodell der Firma Osborne Computer Corporation aus dem Jahr 1983 und Nachfolger des legendären Osborne 1. Im Vergleich zu seinem Vorgänger verfügte der Executive insbesondere über einen größeren Bildschirm sowie einen auf 128 Kilobyte vergrößerten RAM-Speicher. Er stand insbesondere in Konkurrenz zu tragbaren Computern wie dem Kaypro II, der mit einem 9-Zoll-Bildschirm ausgestattet war und preisgünstig angeboten wurde.

Im September 1983 musste Osborne Konkurs anmelden. Daher kam der Executive nur in begrenzter Anzahl auf den Markt. Als möglicher Grund für den Konkurs galt der so genannte „Osborne-Effekt“: Nachfolgemodelle wurden öffentlich angepriesen, lange bevor sie erhältlich waren. Während die Kundschaft bereits auf den besseren „Executive“ wartete, blieb der „Osborne 1“ in den Lagern liegen und die Preise fielen. Mitarbeiter von Osborne verweisen dagegen auf den hohen Konkurrenzdruck durch besser ausgestattete und günstigere Modelle der Hersteller Apple und Kaypro.[1]

Hardware[Bearbeiten]

Software[Bearbeiten]

Der Osborne Executive wurde mit einem Softwarepaket ausgeliefert, das neben dem Betriebssystem CP/M 3.0 (CP/M Plus) das Textverarbeitungsprogramm Wordstar, das Tabellenkalkulationsprogramm SuperCalc, die Programmiersprachen CBASIC und MBASIC sowie einige andere Programme umfasste.

Kompatibilität[Bearbeiten]

Der Osborne Executive unterstützte mehrere Diskettenformate, u.a.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Der Laptop ist jetzt 30 Jahre alt, Kölner Stadt-Anzeiger, 10. April 2011

Quellen/Weblinks[Bearbeiten]