Oscar – Vom Regen in die Traufe

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Filmdaten
Deutscher Titel Oscar – Vom Regen in die Traufe
Originaltitel Oscar
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1991
Länge 105 Minuten
Altersfreigabe FSK 6
Stab
Regie John Landis
Drehbuch Michael Barrie, Jim Mulholland
Produktion Leslie Belzberg, Alex Ponti, Joseph S. Vecchio
Musik Elmer Bernstein
Kamera Mac Ahlberg
Schnitt Dale Beldin
Besetzung

Oscar – Vom Regen in die Traufe ist eine US-amerikanische Filmkomödie des Regisseurs John Landis aus dem Jahr 1991 mit Sylvester Stallone in der Hauptrolle. Er wurde von Touchstone Pictures in Zusammenarbeit mit Silver Screen Partners IV produziert. Der Film basiert auf der französischen Originalverfilmung Oscar mit Louis de Funès, die nach dem gleichnamigen Bühnenstück von Claude Magnier entstand.

Handlung[Bearbeiten]

Die Komödie spielt in den 1930er Jahren, der Zeit der Alkoholprohibition. Der Gangster Angelo „Snaps“ Provolone verspricht seinem Vater Eduardo am Sterbebett, seine Mafia-Geschäfte aufzugeben und ein ehrlicher Geschäftsmann zu werden.

Dies stellt sich als nicht so einfach heraus. Bei dem Versuch, seine Familien- und Geschäftsverhältnisse zu ordnen, gerät er in ein Verwechslungs- und Verwirrspiel. Am Ende eines turbulenten und ereignisreichen Tages beschließt er, der Ehrlichkeit und den damit verbundenen Problemen überdrüssig, ein Gangster zu bleiben.

Kritiken[Bearbeiten]

Das Lexikon des internationalen Films schrieb, der Film sei eine „Verwechslungskomödie, die mit Tempo, treffsicheren Dialogen und guten Darstellern erfolgreich an die Tradition klassischer Screwball-Comedies“ anknüpfe.[1]

Kathleen Maher schrieb im Austin Chronicle vom 10. Mai 1991, Stallone versuche mit seinen Komödien Anfang der 1990er Jahre Rocky/Rambo zu töten, und es sei ihm mit Oscar gelungen. Stallone habe schon früher einen aufkeimenden Sinn für Humor bewiesen und habe in diesem Film die Möglichkeit erhalten, ihn aufblühen zu lassen. Sie bewertet den Film mit drei von fünf Sternen.[2]

Das Time Out Film Guide 13 (Autor unbekannt) schrieb, Stallone sei der Rolle nicht gewachsen. Einzig Tim Curry als Dr. Poole und Harry Shearer und Martin Ferrero als die Finucci-Brüder würden dem Film Leben einhauchen. Landis habe die französische Verwechslungskomödie zwar mit militärischer Präzision in das Amerika der Prohibitionszeit gebracht, es fehle dem Stück jedoch jegliche Erotik.[3]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Der Film wurde 1992 in den Kategorien Schlechtester Hauptdarsteller (Sylvester Stallone), Schlechtester Regisseur (John Landis) und Schlechteste Nebendarstellerin (Marisa Tomei) für die Goldene Himbeere nominiert.

Literatur[Bearbeiten]

  • Claude Magnier: Oscar. Ein Mißverständnis in 3 Akten (Originaltitel: Oscar). Deutsch von Hans Weigel. [Unverkäufliches Bühnenmanuskript.] Bloch, Berlin 1973, 150 S.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. „Lexikon des internationalen Films“ (CD-ROM-Ausgabe), Systhema, München 1997
  2. Kritik von Kathleen Maher im Austin Chronicle (englisch)
  3. Kritik im Time Out Film Guide (englisch)

Weblinks[Bearbeiten]