Oscar Camenzind

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Oscar Camenzind (1997)

Oscar „Ösi“ Camenzind (* 12. September 1971 in Gersau, Kanton Schwyz) ist ein ehemaliger Schweizer Profi-Radrennfahrer.

[Bearbeiten] Karriere

Camenzind wurde 1996 Profi. 1997 gewann er das Mehretappenrennen Grand Prix Tell, beendete die Tour de Suisse auf Rang 2 und wurde Schweizer Radstraßenmeister. Er gewann 1998 die Straßenrad-Weltmeisterschaft im niederländischen Valkenburg. Wenige Tage später holte sich der Schweizer außerdem den Sieg bei der Lombardei-Rundfahrt. Überhaupt war 1998 sein bestes Jahr; bereits im Frühling brillierte er mit dem vierten Gesamtrang beim Giro d’Italia. In diesem Jahr wurde er auch zum Schweizer Sportler des Jahres gewählt. Im Jahr 2000 gewann er das renommierte heimische Etappenrennen Tour de Suisse. 2001 siegte Camenzind beim schweren Rad-Klassiker Lüttich–Bastogne–Lüttich.

Am 22. Juli 2004 wurde Camenzind bei einer Doping-Kontrolle positiv auf EPO getestet.[1] Er verzichtete daraufhin auf eine Teilnahme an den Olympischen Sommerspielen 2004 in Athen, wurde von seinem Radsportteam Phonak Cycling Team per 9. August 2004 freigestellt und verkündete am 10. August 2004 in Luzern sein Karriereende.

[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Ralf Meutgens: Doping im Radsport, Bielefeld 2007, S. 285. ISBN 978-3-7688-5245-6
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