Oscar Strasnoy

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Oscar Strasnoy (* 12. November 1970 in Buenos Aires) ist ein Komponist, Dirigent und Pianist russischer Abstammung mit argentinischer und französischer Staatsangehörigkeit.

Leben und Karriere[Bearbeiten]

Strasnoy studierte Klavierspielen und Komposition am Conservatorio Nacional in Buenos Aires, am Conservatoire National Supérieur de Musique de Paris (Premier Prix im Fach Komposition) und an der Musikhochschule Frankfurt. Seine Kompositionslehrer waren unter anderem Gérard Grisey und Hans Zender.

In den Jahren von 1996 bis 1998 war er Musikdirektor des Orchestre du CROUS in Paris und wurde 1999 mit dem Orpheus-Preis beim Spoleto-Festival in Italien für die Oper Midea geehrt. Nach einer Einladung von Peter Eötvös als Komponist am Herrenhaus Edenkoben war die Uraufführung zu Hochzeitsvorbereitungen und anschließend eine Ausstellung in der Akademie Schloss Solitude in Stuttgart.

2003 war die Uraufführung des Stücks Opérette nach Witold Gombrowicz im Grand Théâtre de Reims, wofür Strasnoy einen Preis erhielt. Ein Jahr später wurden drei Stücke mit neuen Vocalsolisten, Ann Murray und dem Nash Ensemble sowie Paul Kildea aufgeführt. Bis zum Jahre 2009 wurden weitere Stücke aufgeführt und anschließend das Buch Oscar Strasnoy: La stratification de la mémoire veröffentlicht.

Am 7. März 2010 war die Uraufführung zur Oper La Bal in der Hamburgische Staatsoper unter der Leitung von Simone Young nach einem Auftrag von Irène Némirovsky.

Radio France, in Zusammenarbeit mit dem Pariser Théâtre du Châtelet, vorgestellten Strasnoy als Gastkomponist des Festivals Présences 2012 eine Retrospektive der meisten seiner Werke in 14 Konzerten.

Einige Werke[Bearbeiten]

Diskographie[Bearbeiten]

  • "Zwei Fragmenten von Midea", CD Journées de la composition, Conservatoire de Paris, 1997
  • Bloc-notes de Midea (5), CD Hochschule für Musik Köln/Conservatoire de Paris, dir. Peter Eötvös, 1998
  • Zwei tangos ("Derrumbe" und "Mano Brava") Paris-Buenos Aires, CD Bis records, 2000
  • Hochzeitsvorbereitungen (mit B und K) CD Chant du Monde, Ensemble 2e2m, dir. Pierre Roullier, 2007
  • Un retour Livre-CD Actes-Sud, Ensemble Musicatreize, dir. Roland Hayrabedian, 2010
  • Geschichte (Fragment), CD des Festivals Warschau Herbst. Neue Vocalsolisten Stuttgart. 2013
  • Orchestral Works, CD AEON, Orchestre Philharmonique de Radio France, Dima Slobodeniuk und Susanna Mälkki, Dirigenten.
  • An Island Far, CD Le Chant du Monde, Ensemble 2e2m, dir. Pierre Roullier, 2014

Ehrungen[Bearbeiten]

  • 1999: Orpheus-Preis Città di Spoleto, Italien
  • 2003: George-Enesco-Preis (gestiftet 1912 von George Enescu)
  • 2007: Guggenheim-Stipendium
  • 2010: Grand Prix de la musique symphonique, SACEM
  • 2011: Prix Nouveau Talent Musique de la SACD (Société des auteurs et compositeurs dramatiques)

Weblinks[Bearbeiten]