Oshikoto

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Region

Oshikoto

Basisdaten
Regionshauptstadt Omuthiya
Größte Stadt Tsumeb
Motto -
-
ISO 3166-2 NA-OT
Webseite www.oshikoto-rc.org
Karte der Region in Namibia
Südafrika Simbabwe Angola Sambia Botswana Kavango-West Kavango-Ost Ohangwena Caprivi Oshana Omusati Oshikoto Kunene Erongo Omaheke Otjozondjupa Khomas Hardap KarasKarte Oshikoto in Namibia
Über dieses Bild
Einwohner und Geographie
Einwohnerzahl 181 973 (2011)[1]
Einwohnerdichte 6,71 je km²
Sprachen Otjiherero, OshiWambo
Geographische Koordinaten 19° 15′ S, 17° 42′ O
Fläche 26.607 km²
Höchster Punkt
Politik und Verwaltung
Regierende Partei SWAPO
Gouverneur/in Penda ya Ndakolo
Sitzverteilung im Regionalrat SWAPO 10
Wahlkreis 10 Wahlkreise
Letzte Wahl 2010
Nächste Wahl 2015

Oshikoto ist eine der 13 Regionen von Namibia. Die Fläche beträgt 26.607 km², die Einwohnerzahl 160.788 (Stand: 2001). Oshikoto ist Teil des bevölkerungsreichen Norden der Republik; die Hauptstadt der Region ist seit dem 18. August 2008 Omuthiya, welche am gleichen Tag den Status einer Stadt erhielt. Bis dahin war die Bergbaustadt Tsumeb Hauptstadt der Region. [2]

Geographie[Bearbeiten]

Im größten Teil des Gebietes sind die Verkehrswege gut: Die Nationalstraße B1 führt durch die Region und verbindet den Norden mit dem Süden. Das funkbasierte Kommunikationsnetz des Landes ist auf Tsumeb beschränkt, aber Telekommunikation ist in der ganze Region bis Oshakati dank eines kürzlich verlegten Glasfaserkabels möglich.

Verwaltung[Bearbeiten]

Die zwölf Städte und Wahlkreise der Region sind wie folgt:

Die Bevölkerung der Region ist in den vergangenen Jahren spürbar gewachsen, was zum Teil auf eine Umverteilung innerhalb des Oshivambo-sprachigen Gebietes zurückzuführen ist. Außerhalb von Tsumeb und Oniipa haben sich die Menschen entlang der gepflasterten Straße angesiedelt; einige dieser Ansiedlungen erreichen eine beträchtliche Größe.

Wirtschaft[Bearbeiten]

Hauptsächlicher Wirtschaftszweig im nördlichen Teil der Region ist der Ackerbau, während im südlichen Teil vor allem die Viehhaltung und der Bergbau vorherrschen. Historisches und kulturelles Bindeglied zwischen beiden Regionen ist das Volk der Ndonga, das in Tsumeb seit frühester Zeit Kupfererz abbaute und daraus Ringe und Werkzeuge herstellte.

Omahangu ist die hauptsächlich angebaute Getreidesorte im Norden, während im Gebiet von Mangetti und Tsumeb Rinderzucht betrieben wird. Obwohl die Tsumeb-Mine nur für einen begrenzten Zeitraum ausbeutbar ist, so sorgt sie doch gemeinsam mit den ihr verbundenen unterstützenden Industrien und dem Dienstleistungsgewerbe für einen Aufschwung der Kommunen in der Region.

Literatur[Bearbeiten]

  • Johannes Paul: Wirtschaft und Besiedelung im südlichen Amboland. In: Wissenschaftliche Veröffentlichungen des Museums für Länderkunde zu Leipzig, N. F. 2, 1933. Mit Literaturangaben.
  • Joachim Fernau, Kurt Kayser und Johannes Paul (Herausgeber): Afrika wartet. Ein kolonialpolitisches Bildbuch. Rütten & Loening Verlag, Potsdam 1942 (Mit Fotografien von Johannes Paul von der geographische Forschungsreise 1928–1929 in das Ovamboland).

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. 2011 POPULATION AND HOUSING CENSUS Regional tables based on 4th Delimitation
  2. Omuthiya neue Hauptstadt der Region Oshikoto