Oskar Schlömilch

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Oskar Schlömilch

Oscar Xavier Schlömilch (* 13. April 1823 in Weimar; † 7. Februar 1901 in Dresden) war ein deutscher Mathematiker.

Schlömilch studierte Mathematik und Physik in Jena, Berlin und Wien. Er lehrte erst in Jena, ab 1849 in Dresden als Professor für Mathematik. Unter anderem entwickelte er die so genannte Schlömilchsche Restglieddarstellung der Taylor-Entwicklung und schrieb ein wichtiges Lehrbuch der Analysis. Gewisse Reihenentwicklungen nach Besselfunktionen werden als Schlömilchsche Reihen (Schlömilch series) bezeichnet. Die (von ihm mitbegründete) Zeitschrift für Mathematik und Physik wird in älteren Quellen auch als Schlömilchsche Zeitschrift bezeichnet.

Schlömilch starb 1901 in Dresden. Er wurde auf dem Alten Annenfriedhof beerdigt. Anstelle seines Grabes, das zerstört wurde, erinnert die Gedenkstätte für Professoren der TU Dresden auf dem Friedhof u.a. an Schlömilch.

Schriften[Bearbeiten]

Gedenkstätte für Oskar Schlömilch auf dem Alten Annenfriedhof in Dresden.

Quellen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]