Osker

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Völker auf der italienischen Halbinsel zu Beginn der Eisenzeit

Die Osker (lat. Osci, ursprünglich auch Opsci, griechisch Ὀπικοί Opikoi) waren ein altitalisches indogermanisches Volk mit dem Hauptsiedlungsgebiet Kampanien. Sie waren mit den Samniten verwandt und von der griechischen Kultur beeinflusst.

Um 500 v. Chr. wurden sie von den Etruskern unterworfen, später von den Samniten und schließlich, im Zusammenhang mit den Samnitenkriegen, von den Römern.

Ihre Sprache, das Oskische, gehört zur Familie der italischen Sprachen, zu denen auch Latein, Faliskisch, Umbrisch und Sabellisch gehören. Sie und ihre Schrift waren fast über ganz Süditalien verbreitet.

Quellen[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]