Osmaniye

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Dieser Artikel behandelt die türkische Stadt Osmaniye, für die gleichnamige türkische Provinz siehe Osmaniye (Provinz).

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Osmaniye
Wappen von Osmaniye
Osmaniye (Türkei)
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Basisdaten
Provinz (il): Osmaniye
Koordinaten: 37° 5′ N, 36° 15′ O37.07536.25Koordinaten: 37° 4′ 30″ N, 36° 15′ 0″ O
Einwohner: 189.112[1] (2008)
Telefonvorwahl: (+90) 328
Postleitzahl: 80 000
Kfz-Kennzeichen: 80
Struktur und Verwaltung (Stand: 2009)
Bürgermeister: Kadir Kara (MHP)
Webpräsenz:
Landkreis Osmaniye
Einwohner: 219.411[1] (2008)
Fläche: 774 km²
Bevölkerungsdichte: 283 Einwohner je km²

Osmaniye ist eine türkische Stadt in der Mittelmeer-Region und hat 189.112 Einwohner (Volkszählung 2008). Sie ist die Provinzhauptstadt der gleichnamigen Provinz Osmaniye.

Geschichte[Bearbeiten]

Ansicht des Stadtzentrums von Osmaniye

Osmaniye wurde im Jahre 1866 gegründet. Die Gründung diente der Ansiedlung aufständischer Stämme, die sich beim Aufstand vom Gâvur Dağı erhoben hatten. Der Name Osmaniye leitet sich vom Hause Osman ab.

Nach dem Ende des Ersten Weltkrieges wurde die Stadt, wie nahezu der gesamte Südosten der heutigen Türkei, entsprechend dem Vertrag von Sèvres von französische Truppen besetzt. Diese Besetzung dauerte bis 1922. Während dieser Zeit lehnte sich die örtliche Bevölkerung gegen die Besatzung auf. Am 7. Januar 1922 befreite sich die Stadt von der französische Besetzung, daher sind mehrere Gebäuden, Straßen und Plätze diesem Datum gewidmet.

Sport[Bearbeiten]

Logo von Osmaniyespor

Die Stadt und der Landkreis Osmaniye haben mit dem Fußballverein Osmaniyespor seit den 1940er Jahren eine Fußballmannschaft, die die Region ab den 1980er Jahren überwiegend in der dritthöchsten türkischen Spielklasse, der heutigen TFF 2. Lig, vertrat. Seine erfolgreichste Zeit hatte der Verein in den Jahren 1984-1987, in denen der Verein zwei Spielzeiten lang in der zweithöchsten türkischen Spielklasse, der heutigen TFF 1. Lig, spielte. Im Sommer 2007 stieg der Verein von der viertklassigen und niedrigsten türkischen Profiliga, der TFF 3. Lig, ab und spielt seither in der regionalen Amateurliga, welche wiederum der fünfthöchsten türkischen Spielklasse entspricht. Sie Heimspiele trägt dieser Verein im 7 Ocak Stadyumu (dt. Satidon des 7. Januars) aus.

Bekannte Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Türkisches Institut für Statistik, abgerufen 25. November 2009

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Osmaniye – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikivoyage: Osmaniye – Reiseführer