Dodesheide

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Dodesheide
Stadtteil von Osnabrück
Karte:
Karte
Basisdaten
Fläche: 4,49 km²
Einwohner: 7.897 Stand: 31. Oktober 2009
Bevölkerungsdichte: 1.758 Einwohner/km²
Postleitzahl: 49086/49088
Vorwahlen: 0541
Gliederung
Stadtteilnummer:

08

Dodesheide ist ein Stadtteil im Nordosten von Osnabrück mit knapp 7.900 Einwohnern. Begrenzt wird der Stadtteil im Norden durch die Vehrter Landstraße, im Westen durch die Landwehr, eine aus Wall und Graben bestehende ehemalige Befestigung des Osnabrücker Stadtgebietes, im Süden durch den Sandbach und die Bahnlinie Osnabrück-Bremen und im Osten durch die Stadtgrenze. Er besteht aus Teilbereichen der früheren Gemarkungen Schinkel und Haste.

Haus Gartlage

Das bedeutendste Bauwerk im Stadtteil ist das Haus Gartlage, ein ehemaliger Jesuitensitz, der vor einigen Jahren zu Wohnzwecken ausgebaut wurde. Ansonsten stammt die Bebauung in der Dodesheide, abgesehen von mehreren Bauernhöfen, erst aus dem 20. Jahrhundert. Seit den 1950er Jahren wurde die Wohnbebauung in mehreren Bauabschnitten systematisch vorangetrieben; besonders hervorzuheben ist hier das Demonstrativbauvorhaben "Dodeshaus" in den 1960er Jahren im Bereich zwischen Haster Weg und Ellerstraße, das sich hauptsächlich durch Bungalows auszeichnet. Der östliche Teil der Dodesheide ist von den Kasernen der britischen Armee und die sich anschließenden Soldatenwohnungen geprägt; durch den geplanten Truppenabzug bis 2009 sind hier in den nächsten Jahren tiefgreifende strukturelle Veränderungen zu erwarten.

Ehemalige evangelisch-reformierte Erlöserkirche, 2010 genutzt von der Gemeinde der Heiligen Mutter Gottes Maria der Griechisch-Orthodoxen Kirche von Antiochien in Osnabrück und Münster (Westfalen)

Anfang der 1970er Jahre war die Dodesheide als Standort für die neu zu gründende Universität Osnabrück in der Diskussion; schließlich entschied man sich jedoch für den Westerberg als Standort, Hauptsitz ist das Schloss Osnabrück. Ein Überbleibsel der damaligen Planungen ist jedoch das Studentenwohnheim Dodesheide an der Mecklenburger Straße, das heute mit 206 Wohnplätzen das zweitgrößte Studentenwohnheim der Stadt ist.[1]

Die gewöhnliche Deutung des Namens Dodesheide als „Todesheide“ ist höchstwahrscheinlich falsch; wahrscheinlich leitet sich der Name vom altdeutschen Eigennamen „Dodo“ her, ist also als „Dodos Heide“ zu deuten.

[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Wohnheim Dodesheide: Kurz-Info. Abgerufen am 10. Juli 2011.

52.3038888888898.0727777777778Koordinaten: 52° 18′ N, 8° 4′ O

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