Ossip-K.-Flechtheim-Preis
Der Ossip-K.-Flechtheim-Preis ist eine Auszeichnung, mit der ein außerordentliches Engagement für die Menschenrechte gewürdigt werden soll.
Stifter ist der Humanistische Verband Deutschlands (HVD), der den Preis für besondere Leistungen bei der „Förderung von Aufklärung, Toleranz und Selbstbestimmung“ in der deutschen Gesellschaft verleiht. Er ist mit 2.500 Euro dotiert und benannt nach dem langjährig in Berlin lehrenden Zukunftsforscher, Humanisten und Professor für Politikwissenschaft Ossip K. Flechtheim.
Neben dem Hauptpreis für das Lebenswerk verleiht der Humanistische Verband Deutschlands zusätzlich einen "Anerkennungspreis". Diesen Preis erhielt im Juni 2004 die amnesty international - Sektionsgruppe gegen Menschenrechts-Verletzungen aufgrund sexueller Identität.
[Bearbeiten] Lebenswerk-Preisträger
- 2002: Konrad Riggenmann ist bekannt geworden durch seinen Kampf als Lehrer gegen das gesetzliche Zwangskreuz im bayerischen Volksschulklassenzimmer
- 2004: Peter Grottian, Berliner Sozialwissenschaftler
- 2006: Seyran Ateş, Rechtsanwältin (bis August 2006)
- 2009: Michael de Ridder, Arzt und Patientenrechtler
[Bearbeiten] Siehe auch
[Bearbeiten] Weblinks
- Humanistischer Verband Deutschlands
- „Ossip-K.-Flechtheim-Preis an Dr. Riggenmann“, IBKA, August 2002
- Ossip-K.-Flechtheim-Preis des Humanistischen Verbandes 2004 an Peter Grottian, 21. Juni 2004 (archiviert)
- Preisverleihung an Ateş, Die Welt, 8. September 2006