Ostenholzer Moor

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Blick in das Ostenholzer Moor
Nachbau eines ausländischen Checkpoints, zu Übungszwecken der Bundeswehr

Das Ostenholzer Moor [1] benannt nach der Ortschaft Ostenholz in der Nähe von Meißendorf in der Lüneburger Heide in Niedersachsen, ist ein Hochmoor. Das Moor wird fast ausschließlich als Bundeswehrübungsplatz genutzt. Es ist hier für die Öffentlichkeit gesperrt und konnte sich dadurch weitgehend naturbelassen entwickeln. Der Truppenübungsplatz Bergen grenzt unmittelbar nördlich an. Das Flüsschen Meiße trennt das Ostenholzer Moor vom Natur- und Vogelschutzgebiet Meißendorfer Teiche/Bannetzer Moor.

Die Landschaft des Moors bildet eine naturnahe Randzone für das eigentliche Naturschutzgebiet, das vom Landkreis Celle erworben wurde. Die Meißendorfer Teiche, ursprünglich zur Fischzucht angelegt, stellen heute die wichtigsten Raststätten und Brutgebiete für zahlreiche Sumpf- und Wasservögel in Niedersachsen dar. Zu finden sind hier rund 250, zum Teil seltene und geschützte Vogelarten. Zu ihnen zählen unter anderem der Schwarzstorch und der Fischadler. Der wiedervernässte Teil des Moores ist zu einem großen Rast- und Schlafplatz der Kraniche geworden. 2008 wurden hier etwa 600 rastende Kraniche gezählt.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Ostenholzer Moor Training Area – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  1. http://www.lgnapp.niedersachsen.de/documents/bimi/2001_3101-ostenholzer%20moor.pdf Übersichts-Karte

52.7386111111119.7519444444444Koordinaten: 52° 44′ 19″ N, 9° 45′ 7″ O