Osterfeld (Sachsen-Anhalt)
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Sachsen-Anhalt | |
| Landkreis: | Burgenlandkreis | |
| Verbandsgemeinde: | Wethautal | |
| Höhe: | 250 m ü. NN | |
| Fläche: | 27,61 km² | |
| Einwohner: |
2634 (31. Dez. 2011)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 95 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 06721 | |
| Vorwahl: | 034422 | |
| Kfz-Kennzeichen: | BLK, HHM, NEB, NMB, WSF, ZZ | |
| Gemeindeschlüssel: | 15 0 84 375 | |
| Adresse der Verbandsverwaltung: | Corseburger Weg 11 06721 Osterfeld |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Gerd Seidel (SPD) | |
| Lage der Stadt Osterfeld im Burgenlandkreis | ||
Osterfeld ist eine Stadt im Burgenlandkreis in Sachsen-Anhalt. Sie ist Sitz der Verbandsgemeinde Wethautal.
Inhaltsverzeichnis |
Geographie[Bearbeiten]
Stadtgliederung[Bearbeiten]
Zu Osterfeld gehören die Ortsteile:
Klima[Bearbeiten]
Die durchschnittlich Lufttemperatur in Osterfeld beträgt 8,3 °C, der jährliche Niederschlag 552 Millimeter.
Geschichte[Bearbeiten]
Die Geschichte der Stadt reicht bis ins Mittelalter zurück. 1198 wird in einer Urkunde von Markgraf Dietrich von Meißen für das Kloster Lausnitz ein Volkramus von Ostervelt erwähnt.
1335 werden dann die Stadt und die Burg, Castrum et oppidum Ostirvelt, in einer Naumburger Urkunde gemeinsam genannt.
1565 erhält die Stadt von Kaiser Maximilian II. das Recht, zusätzlich zwei Jahrmärkte abzuhalten.
Die Burg hoch über der Stadt befindet sich auf einem Gelände, wo bereits im 6. Jahrhundert eine slawische Wallburg stand. Im 11. und 12. Jahrhundert wurde die Anlage umfangreich ausgebaut. Der alte Burgfried (im Volksmund Matzturm), die Umfassungsmauern und Wallreste sind erhalten geblieben.[3]
Eingemeindungen[Bearbeiten]
Am 1. Januar 2010 wurden die Gemeinden Goldschau, Heidegrund und Waldau in die Stadt Osterfeld eingegliedert.[4]
Gedenkstätten[Bearbeiten]
- Gedenkstein im Thälmann-Park für die Opfer des Faschismus
Politik[Bearbeiten]
Stadtrat[Bearbeiten]
Der Stadtrat von Osterfeld setzt sich aus 14 Ratsmitgliedern zusammen. Sie verteilten sich nach der Kommunalwahl vom 27. September 2009 bei einer Wahlbeteiligung von 68,8 % folgendermaßen auf die einzelnen Wahlvorschläge:
| Partei / Liste | Stimmenanteil | Sitze |
| CDU | 47,5 % | 7 |
| SPD | 22,7 % | 3 |
| Wählergruppen | 29,8 % | 4 |
| Gesamt | 100 % | 14 |
Bürgermeister[Bearbeiten]
Der ehrenamtliche Bürgermeister Gerd Seidel wurde am 13. Juni 2004 gewählt.
Wappen[Bearbeiten]
Blasonierung: „In Silber zwei einander zugewendete nimbierte Heilige, vorn Petrus im blauen Gewand, einen goldenen Schlüssel in der Rechten und ein rotes Buch in der Linken, hinten in grünem Ornat ein Bischof mit Mitra, einen roten Stab in der Rechten und einen goldenen Krummstab in der Linken haltend, zu Füßen der beiden Heiligen ein Silberschild, darin ein roter Adler.“ [5]
Das aus Siegeln des 16. Jahrhunderts entstandene Stadtwappen zeigt den Heiligen Petrus (Schutzpatron des Bistums Naumburg) und einen Bischof (Schutzpatron der Kapelle der Osterfelder Burg) hinter einem Adlerschild.
Flagge[Bearbeiten]
Die Flagge der Stadt Osterfeld zeigt die Farben Grün - Gelb.
Verkehr[Bearbeiten]
Die ehemals bis nach Camburg reichende und zuletzt nur noch nach Zeitz bediente Bahnanbindung wurde 1998 eingestellt.
Persönlichkeiten[Bearbeiten]
Söhne und Töchter des Ortes[Bearbeiten]
- Christian Schumann (1681–1744), evangelischer Pfarrer und Kirchenlieddichter
- Gottlieb Wilhelm Gerlach (1786–1864), Philiosoph und Bibliothekar
- Adolf Emil Büchner (1826–1908), Dirigent, Kapellmeister und Komponist
- Curt Oertel (1890–1960), Kameramann, Filmregisseur und Filmproduzent
- Paul Schreck (1892–1948), Politiker (KPD), geboren in Haardorf
- Joachim Wünning (1898–1944), Politiker (NSDAP), geboren in Kleinhelmsdorf
- Günther Prien (1908–1941), Marineoffizier, U-Boot-Kommandant (U 47) im Zweiten Weltkrieg, „Stier von Scapa Flow“
Personen, die mit dem Ort in Verbindung stehen[Bearbeiten]
- Alfred Pape (* 1903), Politiker (NSDAP), erst Stadtverordneter, dann Bürgermeister der Stadt
- Gerhard Genz (1906–1980), Heimatforscher, Chronist von Osterfeld
Einzelnachweise[Bearbeiten]
- ↑ Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland nach Bevölkerung am 31.12.2011 auf Grundlage des Zensus 2011 und früherer Zählungen (XLS-Datei; 2,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
- ↑ Deutscher Wetterdienst, Normalperiode 1961-1990
- ↑ burgenwelt.de
- ↑ StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2010
- ↑ Hauptsatzung Osterfeld (PDF; 45 kB)
Weblinks[Bearbeiten]
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