Osterfeld (Sachsen-Anhalt)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Osterfeld
Osterfeld (Sachsen-Anhalt)
Deutschlandkarte, Position der Stadt Osterfeld hervorgehoben
51.07666666666711.933055555556250Koordinaten: 51° 5′ N, 11° 56′ O
Basisdaten
Bundesland: Sachsen-Anhalt
Landkreis: Burgenlandkreis
Verbandsgemeinde: Wethautal
Höhe: 250 m ü. NHN
Fläche: 27,61 km²
Einwohner: 2541 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 92 Einwohner je km²
Postleitzahl: 06721
Vorwahl: 034422
Kfz-Kennzeichen: BLK, HHM, NEB, NMB, WSF, ZZ
Gemeindeschlüssel: 15 0 84 375
Adresse der Verbandsverwaltung: Corseburger Weg 11
06721 Osterfeld
Webpräsenz: www.vgem-wethautal.de
Bürgermeister: Gerd Seidel (SPD)
Lage der Stadt Osterfeld im Burgenlandkreis
Sachsen Thüringen Saalekreis An der Poststraße Meineweh Bad Bibra Balgstädt Droyßig Eckartsberga Elsteraue Elsteraue Freyburg (Unstrut) Finne (Gemeinde) Finne (Gemeinde) Finneland Gleina Goseck Gutenborn Hohenmölsen Kaiserpfalz (Gemeinde) Kaiserpfalz (Gemeinde) Karsdorf Kretzschau Lanitz-Hassel-Tal Laucha an der Unstrut Lützen Mertendorf (Sachsen-Anhalt) Molauer Land Naumburg (Saale) Nebra (Unstrut) Osterfeld (Sachsen-Anhalt) Schnaudertal Schönburg (Saale) Stößen Teuchern Weißenfels Wethau Wetterzeube ZeitzKarte
Über dieses Bild

Osterfeld ist eine Stadt im Burgenlandkreis in Sachsen-Anhalt. Sie ist Sitz der Verbandsgemeinde Wethautal.

Geographie[Bearbeiten]

Stadtgliederung[Bearbeiten]

Zu Osterfeld gehören die Ortsteile:

Klima[Bearbeiten]

Klimadiagramm von Osterfeld[2]
Burghof mit Bergfried "Matzturm"

Die durchschnittlich Lufttemperatur in Osterfeld beträgt 8,3 °C, der jährliche Niederschlag 552 Millimeter.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Geschichte der Stadt reicht bis ins Mittelalter zurück. 1198 wird in einer Urkunde von Markgraf Dietrich von Meißen für das Kloster Lausnitz ein Volkramus von Ostervelt erwähnt.

1335 werden dann die Stadt und die Burg, Castrum et oppidum Ostirvelt, in einer Naumburger Urkunde gemeinsam genannt.

1565 erhält die Stadt von Kaiser Maximilian II. das Recht, zusätzlich zwei Jahrmärkte abzuhalten.

Die Burg hoch über der Stadt befindet sich auf einem Gelände, wo bereits im 6. Jahrhundert eine slawische Wallburg stand. Im 11. und 12. Jahrhundert wurde die Anlage umfangreich ausgebaut. Der alte Burgfried (im Volksmund Matzturm), die Umfassungsmauern und Wallreste sind erhalten geblieben.[3]

Burg Osterfeld 15. Jahrhundert
Grundriss der Burg Osterfeld vom 15. Jahrhundert
Eingemeindungen

Am 1. Januar 2010 wurden die Gemeinden Goldschau, Heidegrund und Waldau in die Stadt Osterfeld eingegliedert.[4]

Gedenkstätten[Bearbeiten]

Politik[Bearbeiten]

Stadtrat[Bearbeiten]

Der Stadtrat von Osterfeld setzt sich aus 14 Ratsmitgliedern zusammen. Sie verteilten sich nach der Kommunalwahl vom 27. September 2009 bei einer Wahlbeteiligung von 68,8 % folgendermaßen auf die einzelnen Wahlvorschläge:

Partei / Liste Stimmenanteil Sitze
CDU 47,5 % 7
SPD 22,7 % 3
Wählergruppen 29,8 % 4
Gesamt 100 % 14

Bürgermeister[Bearbeiten]

Der ehrenamtliche Bürgermeister Gerd Seidel wurde am 13. Juni 2004 gewählt.

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung: „In Silber zwei einander zugewendete nimbierte Heilige, vorn Petrus im blauen Gewand, einen goldenen Schlüssel in der Rechten und ein rotes Buch in der Linken, hinten in grünem Ornat ein Bischof mit Mitra, einen roten Stab in der Rechten und einen goldenen Krummstab in der Linken haltend, zu Füßen der beiden Heiligen ein Silberschild, darin ein roter Adler.“ [5]

Das aus Siegeln des 16. Jahrhunderts entstandene Stadtwappen zeigt den Heiligen Petrus (Schutzpatron des Bistums Naumburg) und einen Bischof (Schutzpatron der Kapelle der Osterfelder Burg) hinter einem Adlerschild.

Flagge[Bearbeiten]

Die Flagge der Stadt Osterfeld zeigt die Farben Grün - Gelb.

Verkehr[Bearbeiten]

Die ehemals bis nach Camburg reichende und zuletzt nur noch nach Zeitz bediente Bahnanbindung wurde 1998 eingestellt.

Aus der alten Bahnstrecke wurde teilweise ein Weg asphaltiert, den Radfahrer frei nutzen können.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Söhne und Töchter des Ortes[Bearbeiten]

Personen, die mit dem Ort in Verbindung stehen[Bearbeiten]

Panoramaansicht, fotografiert vom Kirchturm der Lissener Kirche

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Osterfeld – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt, Bevölkerung der Gemeinden – Stand: 31.12.2013 (PDF) (Fortschreibung auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Deutscher Wetterdienst, Normalperiode 1961-1990
  3. burgenwelt.de
  4. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2010
  5. Hauptsatzung Osterfeld (PDF; 45 kB)