Osterhausen

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Osterhausen (Begriffsklärung) aufgeführt.

51.45361111111111.504722222222165Koordinaten: 51° 27′ 13″ N, 11° 30′ 17″ O

Osterhausen
Stadt Eisleben
Höhe: 165 m ü. NN
Fläche: 16,51 km²
Einwohner: 1031 (31. Dez. 2007)
Eingemeindung: 1. Januar 2009
Postleitzahl: 06295
Vorwahl: 034776
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Lage vom Stadtteil Osterhausen in Eisleben

BW

Osterhausen ist seit dem 1. Januar 2009 ein Stadtteil von Eisleben im Landkreis Mansfeld-Südharz in Sachsen-Anhalt (Deutschland). Der Stadtteil besteht aus den Dörfern Sittichenbach, Klein- und Großosterhausen, durch Letzteres fließt die Rohne.

Geographie[Bearbeiten]

Der Ort liegt rund 10 km südlich von Lutherstadt Eisleben unweit der B 180 und der A 38.

Geschichte[Bearbeiten]

Erstmals wird Osterhausen in einer Schenkungsurkunde des karolingischen König Karl erwähnt, in der er 777 die Kapelle zu Osterhausen dem Kloster Hersfeld schenkt. In einem zwischen 881 und 899 entstandenen Verzeichnis des Zehnten des Klosters Hersfeld (Hersfelder Zehntverzeichnis) werden Groß- und Kleinosterhausen als zehntpflichtige Orte Osterhusa im Gau Friesenfeld genannt. Nach dem Ort benannte sich auch die sächsisch-thüringische Adelsfamilie von Osterhausen. Groß- und Kleinosterhausen gehörten bis 1815 zum sächsischen Amt Sittichenbach des Königreichs Sachsen und gelangten dann an den Kreis Querfurt des Regierungsbezirks Merseburg der preußischen Provinz Sachsen.

Am 1. Januar 2009 wurde die bis dahin selbstständige Gemeinde Osterhausen nach Eisleben eingemeindet.[1]

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten]

Personen, die mit dem Ort in Verbindung stehen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2009, 1. Liste

Weblinks[Bearbeiten]