Oster (Blies)

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Oster
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Die Oster im Mai 2012 in Oberkirchen

Die Oster im Mai 2012 in Oberkirchen

Daten
Gewässerkennzahl DE: 26422
Lage Saarland, Deutschland
Flusssystem Rhein
Abfluss über Blies → Saar → Mosel → Rhein → Nordsee
Quelle nahe Oberkirchen
49° 31′ 42″ N, 7° 14′ 25″ O49.5283333333337.2402777777778453
Quellhöhe ca. 453 m ü. NNVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Mündung in Wiebelskirchen in die Blies49.3722222222227.1880555555556243Koordinaten: 49° 22′ 20″ N, 7° 11′ 17″ O
49° 22′ 20″ N, 7° 11′ 17″ O49.3722222222227.1880555555556243
Mündungshöhe ca. 243 m ü. NNVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Höhenunterschied ca. 210 m
Länge 30,7 km[1]
Einzugsgebiet 53,061 km²[2]
Abfluss am Pegel Hangard[3]
AEo: 112 km²
Lage: 3,75 km oberhalb der Mündung
NNQ (03.07.1976)
MNQ 1963/2012
MQ 1963/2012
Mq 1963/2012
MHQ 1963/2012
HHQ (21.12.1993)
50 l/s
191 l/s
1,54 m³/s
13,8 l/(s km²)
26,6 m³/s
54,7 m³/s
Linke Nebenflüsse Dünkelbach, Selchenbach, Bubach
Rechte Nebenflüsse Wilmesbach, Betzelbach, Lautenbach

Die Oster ist ein knapp 31 km[4] langer, nordöstlicher und linksseitiger Zufluss der Blies im Pfälzer Bergland im nordöstlichen Teil des Saarlands.

Verlauf[Bearbeiten]

Die Oster entspringt im Naturpark Saar-Hunsrück, wenig westnordwestlich von Oberkirchen. Sie entfließt der Osterquelle, die südöstlich des Füsselbergs liegt und nordwestlich des Mittelbergs, der Nordausläufer des Weiselbergs ist.

Anfangs verläuft die Oster, die bis Fürth von der Ostertalbahn begleitet wird, ostwärts nach Oberkirchen und durchfließt dann diesen Ort, in dem sie von der Talbrücke Oberkirchen überquert wird, in Richtung Süden. Fortan verläuft der Bach in dieser Richtung weiter nach Hoof und dann entlang der B 420 über Marth und Niederkirchen nach Werschweiler, wo er den Naturpark Saar-Hunsrück verlässt. Dann läuft sie über Dörrenbach und Fürth nach Hangard.

Schließlich mündet die Oster, die auf ihren letzten Bachkilometern nun westwärts fließt, nach 210 m[4] Höhenunterschied in Wiebelskirchen in die von Norden kommende Blies.

Geschichte[Bearbeiten]

Nachdem sie in den 1930er-, 1960er-[4] sowie in den 1970er-Jahren über weite Strecken begradigt wurde, renaturierte man die Oster seit 1990[4] abschnittsweise. Ab 1934 errichtete man entlang des Bachs die nach ihm benannte Ostertalbahn.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Saarland Oberflächenwasserkörper-Längen (PDF; 72 kB)
  2. Geoexplorer der Wasserwirtschaftsverwaltung Rheinland-Pfalz
  3.  Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (Hrsg.): Deutsches Gewässerkundliches Jahrbuch Rheingebiet, Teil III. jährlich, ISSN 0170-9976. (Einzelblatt Pegel Hangard 2012, Auf: umweltserver.saarland.de, PDF, deutsch, 15,9 KB)
  4. a b c d Daten zur Oster laut umweltserver.saarland.de

Weblinks[Bearbeiten]