Ostfriesen

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Ostfriesland

Ostfriesen sind im weiteren Sinne die Bewohner von Ostfriesland im Nordwesten von Niedersachsen. Im engeren Sinne stellen die Ostfriesen den östlichen Zweig der friesischen Volksgruppe dar und gehören damit neben den Dänen, Sorben, Sinti und den Roma zu den anerkannten Minderheiten in Deutschland.[1] Sie sind eng verwandt mit den Saterfriesen, die von Ostfriesen abstammen und aus der Küstengegend ins Landesinnere gezogen waren.

Weiterhin stehen die Ostfriesen in Verwandtschaft zu den Nordfriesen und den Westlauwers'schen Friesen. Ostfriesen stammen aus Ostfriesland im Nordwesten Deutschlands. Manchmal werden auch alle Friesen aus den östlichen friesischen Gebieten (Ostfriesen, Saterfriesen, Oldenburger Friesen, Rüstringer Friesen, Wurtfriesen) gemeinsam als Ostfriesen bzw. Ost-Friesen bezeichnet.

Es wird davon ausgegangen, dass Ostfriesland noch mehrheitlich von Ostfriesen bewohnt wird. Genaue Zahlen gibt es nicht, da das Bekenntnis zu einer Volksgruppe oder Minderheit frei ist und nicht in Volkszählungen abgefragt wird. Die Ostfriesen haben im Gegensatz zu Nord- und Westfriesen die friesische Sprache bereits sehr früh verloren. Volkssprache ist heute das Ostfriesische Platt. Im Friesenrat sind sie in der Sektion Ost vertreten.

Siehe auch[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

  1. Innenministerium: Nationale Minderheiten in Deutschland (PDF; 754 kB)