Otava

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Dieser Artikel behandelt den tschechischen Fluss Otava. Für andere Bedeutungen siehe Otava (Begriffsklärung).
Otava
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Die Otava

Die Otava

DatenVorlage:Infobox Fluss/GKZ_fehlt
Lage Tschechien, Böhmerwald
Flusssystem Elbe
Abfluss über Moldau → Elbe → Nordsee
Ursprung Zusammenfluss von Křemelná und Vydra
49° 6′ 35″ N, 13° 29′ 31″ O49.1097956512213.492047786713627
Quellhöhe 627 m n.m.Vorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Mündung Moldau bei Burg Zvíkov49.44027777777814.193611111111346Koordinaten: 49° 26′ 25″ N, 14° 11′ 37″ O
49° 26′ 25″ N, 14° 11′ 37″ O49.44027777777814.193611111111346
Mündungshöhe 346 m n.m.Vorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Höhenunterschied 281 m
Länge 113 kmVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Einzugsgebiet 3788,2 km²Vorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
AbflussVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen MQ
26 m³/s
Rechte Nebenflüsse Blanice
Mittelstädte Strakonice, Písek
Kleinstädte Sušice, Horažďovice

Der Fluss Otava (deutsch Wottawa, früher Wattawa) entsteht im Böhmerwald in Tschechien am Zusammenfluss der Bergflüsse Křemelná und Vydra. Er fließt meist in nordöstliche Richtung durch die Städte Sušice, Horažďovice, Strakonice und Písek und mündet in der Orlík-Talsperre bei der Burg Zvíkov in die Moldau.

Der obere Flussverlauf von Čeňkova Pila nach Rejštejn ist schnell, mit vielen Stromschnellen, Felsblöcken und unregelmäßigen Schwellen im Flussbett. Das Otava-Tal ist eng und bewaldet. Im Verlauf des Flusslaufes bei Sušice beruhigt sich die Fließgeschwindigkeit und die Otava nimmt heute bis zur Orlík-Talsperre den Charakter eines ruhigen Flusses an.

Auf seinen letzten 22 Kilometern bis zur Mündung bei Burg Zvíkov wird der Fluss in der Orlík-Talsperre gestaut. In den Flussschleifen unterhalb der Mündung der Lomnice bildete die Otava bis zum Stau weitere Stromschnellen und Untiefen, von denen der reißende Annenstrom (Anenské proudy) um den Felssporn von Svatá Anna als besonders gefährlich galt.

Infolge des seit dem Ende des 19. Jahrhunderts aufgekommenen Interesses der Bevölkerung an den historischen Stätten der Region ließ der Klub československých turistů zu Ehren von August Sedláček in den Jahren 1924 bis 1928 zwischen der Burg Zvíkov und Písek am Unterlauf des Flusses den 25 km langen Sedláček-Steig (Sedláčkova stezka) anlegen. Der untere Abschnitt des Steiges zwischen Štědronín und Zvíkov wurde zu Beginn der 1960er Jahre durch den Orlík-Stausee, der dort den Wasserspiegel im Tal um 35 m erhöhte, überflutet.

Zuflüsse[Bearbeiten]