Otmar Leist

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Otmar Leist (* 16. Januar 1921 in Bremen) ist ein deutscher Schriftsteller.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Leben

Soldatenzeit. Einige Jahre Studium der Literaturgeschichte und Volkswirtschaft. Verschiedene Berufe: Tiefbauarbeiter, Erzieher, Bankangestellter. Seit 1975 Schriftsteller. Mitglied der Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen und im Verband deutscher Schriftsteller.

[Bearbeiten] Werke

  • Helm ab zum Denken, 1975
  • In halber Helle, 1976
  • Jahre des Feuerteufels, 1976
  • Mobilmachung, 1977
  • Im Goldenen Westen, 1978
  • Menschenwerk, 1979
  • Die Stadt für uns, 1981
  • Springende Punkte, 1984
  • Langer Zorn, längere Liebe, 1992
  • Sinjes Tagebuch, 1994
  • Wendepunkte, 1996
  • Die Schlange, 2001
  • Stein, ins Blau geworfen, 2004
  • Unter schräger Sonne, 2006

[Bearbeiten] Anthologien

  • Aus der nicht ganz freien Hansestadt Bremen, Bremer schreiben für Bremer (Werkkreis Literatur der Arbeitswelt), 197?
  • Frieden und Abrüstung. Ein bundesdeutsches Lesebuch (Fischerhude, Atelier im Bauernhaus), 1977
  • Recht auf Arbeit. Ein Lesebuch, 1978
  • Zündstoff - aus der nicht ganz freien Hansestadt Bremen 2 (Werkkreis Literatur der Arbeitswelt), 197?
  • aus der nicht ganz freien Hansestadt Bremen 3 (Werkkreis Literatur der Arbeitswelt), 1980
  • Friedenserklärung - ein Lesebuch (Fischerhude, Atelier im Bauernhaus), 1982
  • Der Ofen ist noch lange nicht aus (Flieter Verlag), 1988
  • Mit Fischen leben... Eine Anthologie Bremer und Gdansker Autoren, 1989

[Bearbeiten] Sachbücher

  • Militarismus in der Bundesrepublik (Hrsg. mit Heinz Becker): Ursachen und Formen, 1981

[Bearbeiten] Besonderheiten

Leist hat auf der Großdemonstration gegen den NATO-Doppelbeschluss am 10. Oktober 1981 im Hofgarten (Bonn) neben zahlreichen anderen Gedichten die Erklärung vorgetragen (Bonn 10.10.1981, Lamuv Verlag, 1981).

Im Theaterstück Glücklich ist, wer vergißt von Gottfried Greiffenhagen und Karin Nissen am Schauspiel Kiel (Eigenproduktion, Oktober 2006) wird ein Gedicht von Leist zitiert: „Hier nahm nicht mit Dekreten ein Staat in Dienst sein Geld, hier haben sich die Moneten selbst einen Staat erstellt“.

Leist leitet seit vielen Jahren den Bremer „Literatreff“ im Wiener Hofcafé, bei dem Schreibende ihre Texte zur Diskussion stellen.

In dem Buch "I can´t get no" (Kiepenheuer & Witsch , 2007) von Irmela Hannover und Cordt Schnibben zitiert Joachim Barloschky ein Gedicht von Leist (S.342): "Eh ich mich in den Zimmerfluchten der oberen Zehntausend verirrte, führte eine Seitentür ins Freie: der Eingang für das Personal."

Der Sender Radio Weser.TV sendete in der Reihe "Begegnungen" am 20. Januar 2009 ein Gespräch mit Otmar Leist über und mit Lyrik unter dem Thema "Seitentür ins Freie". [1]

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Radio Begegnungen

[Bearbeiten] Weblink

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