Ottifant

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Otto Waalkes mit einem Stoff-Ottifanten

Der Ottifant ist ein vom deutschen Komiker Otto Waalkes erdachter, im Comic-Stil gezeichneter Elefant. So ist die Bezeichnung Ottifant auch ein Kofferwort aus dem verniedlichten Vornamen des Komikers OttoOtti und der animalischen Anlehnung der Figuren, Elefanten.

Geschichte[Bearbeiten]

Die ersten Ottifanten fanden sich 1975 auf den Schallplattencovern Otto Waalkes’, da er seiner Plattenfirma den Namen „Rüssl Räckords“ gegeben hat. Später erschienen Comicstrips in Zeitungen sowie diverse Merchandising-Artikel. 1993 entstand für den Fernsehsender RTL die 13-teilige Zeichentrickserie Ottos Ottifanten, in der Otto Waalkes die Stimme von Baby Bruno sprach. Die Serie wurde später vom Sender Super RTL ausgestrahlt. 2001 folgte der Kinofilm Kommando Störtebeker. Für die Videospielkonsole Mega Drive von Sega erschien 1993 das Videospiel Die Otttifanten.

In Emden steht ein von Otto errichtetes Museum, das sogenannte Otto-Huus. Im oberen Stockwerk des Otto-Huus befindet sich ein Museum, in welchem Erinnerungsstücke aus der Anfangszeit seiner Karriere ausgestellt sind. Im Erdgeschoss werden hauptsächlich Fan-Artikel verkauft, wie etwa Ottifanten. Ein hervorstechendes Merkmal dieses Hauses ist die überlebensgroße Plastik eines Ottifanten, die derart an der Außenwand angebracht ist, dass der Eindruck entsteht, er breche durch die Wand hindurch. Im Emder Stadtteil Transvaal, in der Nähe von Ottos Geburtshaus, befindet sich des Weiteren eine Skulptur, die zwei küssende Ottifanten darstellt.

Die Figur wurde im Laufe der Zeit verändert, so tritt er in den Zeichentrickfilmen und Comicstrips der letzten Jahre als Zweibeiner auf und deutlich humanoider als in den ersten Jahrzehnten.

Hauptfiguren der Ottifanten-Comics[Bearbeiten]

Das Otto-Huus mit einer Ottifantenplastik

Familie Bommel[Bearbeiten]

Paul Bommel: Paul, das nicht unbedingt anerkannte Oberhaupt der Familie, arbeitet als Buchhalter in der Firma Kaluppke & Co. die Schrauben herstellt. Er ist sehr um Autorität bemüht und obwohl er auf der Arbeit beste Absichten hat und seinen Job mit viel Selbstbewusstsein und Ehrgeiz angeht, ist er bei seinen Kollegen zum größten Teil unbeliebt. Seine Tollpatschigkeit ist fester Bestandteil der Geschichten. Modisch trägt er bevorzugt Fliege, Weste und einen Hut. Obwohl Paul auch für seine Familie meist alles gibt, muss er von dieser wegen seines niedrigen Gehalts oft Hohn und Spott in Kauf nehmen. Er bemüht sich um mehr Geld, allerdings werden seine Anträge auf eine Gehältserhöhung stets von seinem Chef Kaluppke abgelehnt. Dennoch bekommt Paul mehrmals von diesem die Verantwortung für wichtige Aufgaben in der Firma übertragen, die aber in der Regel wegen seiner Tollpatschigkeit und Naivität im Chaos enden. Sein größter Wunsch ist es, Abteilungsleiter in der Buchhaltung zu werden, doch dieser blieb ihm bisher verwehrt. Er fährt einen blauen, klapprigen Kleinwagen, der aber immer wieder angestifteten Rennen seines Vaters oder anderen Unfällen zum Opfer fällt. Deshalb neigt Paul, obwohl meist besonnen, auch mal zu Wutanfällen. In der Serie war sein Synchronsprecher Wolfgang Draeger, im Film Bastian Pastewka.

Renate Bommel: Die Ehefrau von Paul stellt den ruhenden Pol der Familie Bommel dar und ist charakterlich die Vernünftigste der Familie. Obwohl sie eigentlich gerne Hausfrau ist, sucht sie oft nach Selbstverwirklichung und ist sowohl ehrenamtlich (im Film arbeitet sie im Organisationskomitee zur Rettung des Krankenhauses) und künstlerisch (in der Serie spielt sie am Theater oder macht verschiedene Kurse im Bereich Kunst, Sprache, etc. an der Volkshochschule) aktiv. Renate liebt ihren Mann Paul trotz seiner Tollpatschigkeit und seines kleinen Einkommen über alles. Zwar verrät sie aus Scham vor ihren alten Schulfreundinnen, die mehrfach wohlhabende Männer geheiratet hatten, nicht den richtigen Beruf ihres Mannes, andererseits steht sie ihm bei größeren Problemen bei. In der Serien-Episode Happy Birthday wird bekannt, wie Paul und Renate sich kennenlernten - Paul hatte sie versehentlich an einem Zebrastreifen angefahren. In der Serie wurde sie von Monika Barth, im Film von Karin Eckhold gesprochen.

Bruno Bommel: Der einjährige Sohn von Paul und Renate ist meist die Hauptfigur der Ottifanten-Geschichten. Seine Gedanken werden in Form von Voice-Overs übertragen, ansonsten gibt Bruno typische Babylaute von sich. Er wurde in der Serie und im Film von seinen Schöpfer Otto Waalkes gesprochen. Seine Freizeit verbringt er meist mit selbst improvisierten oder nachgestellten Spielen als Polizist, Filmregisseur, Schatzsucher oder als Superheld (als sein Alter Ego Captain Pamper), entweder mit einigen Nachbarskindern oder mit Opa Bommel. In vielen dieser Spiele stellt er auch reale Szenen oder wahre Begebenheiten dar. Trotz seines Alters ist er ein großer Fan von Action- und Horrorfilmen (seine Lieblingsreihe handelt vom fiktiven Grausigen Gumbo) und versucht oft und meist erfolglos sich diese Filme aus der Videothek auszuleihen oder ins Kino einzudringen. Er ist in das Nachbarsmädchen Lisa verliebt, macht ihr regelmäßig Avanchen und hat dabei auch meist Erfolg. Sein ständiger Begleiter ist sein Teddy Honk (der Name rührt von einem Etikett am Teddy her, wo drauf stand: Made in Hongkong).

Opa Bommel: Er ist der Vater von Paul und auch meist die Hauptfigur der Geschichten rund um die Familie Bommel. Er ist schon 90 Jahre alt, aber körperlich noch in einer sehr guten Verfassung. Von daher verbringt er die meiste Freizeit damit, mit seinen Freunden Otto, Karlchen und Jockel unterwegs zu sein und einen draufzumachen. Zwischen ihm und seinen Sohn Paul kommt es wegen dessen blauen Kleinwagen immer wieder zu Streit, da Opa Bommel diesen immer wieder gegen Willen seines Sohnes benutzt, da wegen seines Alters nicht mehr fahren soll, und regelmäßig zu Schrott fährt. Opa Bommel, dessen Vorname nie genannt wurde (sein Sohn Paul und seine Schwiegertochter Renate nennen ihn Vater, seine Kumpel schlicht Bommel), hatte bereits im Altersheim gelebt, ehe er aus Langeweile abhaute und sich im Haus seines Sohnes einnistete. Seine größte Lieblingsbeschäftigung ist das Erzählen von meist erfundenen Geschichten aus seinem Leben, wo er viele Persönlichkeiten getroffen hat, angeblich an geschichtlichen Großereignissen beteiligt war oder dass er viel in der Welt unterwegs war und mehrere zum Teil kuriose Berufe ausgeübt hat. Er besitzt außerdem eine große Kiste mit eigentlich ganz alltäglichen Dingen, zu denen er aber immer eine Geschichte rein interpretiert. Sein Sprecher in der Serie war Günter Lüdke, im Film Ferdinand Dux.

Nebencharaktere[Bearbeiten]

Erna Hoppmann: Erna Hoppmann ist Putzfrau bei Kaluppke & Co. und eine Arbeitskollegin von Paul Bommel. Sie trägt stets einen schwarzen Kittel, eine schwarze Schleife, hat immer eine Zigarre im Mundwinkel und pflegt einen ungesunden und -hygienischen Lebensstil. Sie lebt in einer heruntergekommenen Wohnung und ist ein großer Fan von Meister Proper, Howard Carpendale und von anderen, stets gut gebauten Männern. Zudem zeigt sie eine große, vulgäre Vorliebe für Sex. In der Firma legt sie aber umso mehr auf Ordnung, indem sie jedem mit Gewalt und Schlimmeren droht, der ihren frischgewischten Fußboden betreten will. Ausgedrückt werden diese Warnungen mit übelsten Fäkalausdrücken bis hin zu Morddrohungen. Andernfalls schleudert sie ihren Opfern ihren Feudel ins Gesicht oder schlägt diese sogar zusammen. Abseits der Arbeit ist Frau Hoppmann stets zu Gast in der äußerst unhygienischen Imbissbude Chez Kalli, wo sie, oft mit Paul Bommel, zu Mittag isst oder sich zum Spielen des fiktiven Kartenspiels Eumelzocken trifft. Über ihre Familie wird nur in den Comics was erwähnt. Ihr Vater (den sie bis dato nie persönlich gesehen hat) starb in einer Comic-Episode an den Folgen seiner ungesunden Lebensweise, als er gerade seine Tochter besuchen will (obwohl sie in derselben Folge meint, sie habe fünf Väter, da ihre Mutter in jener Nacht mit fünf Männern geschlafen habe) und ihre Mutter ist Seefahrerin und kommt nur in einer anderen Comic-Episode zu Besuch und freundet sich mit Opa Bommel an. Charakterlich benimmt sie sich wie ihre Tochter und sieht bis auf die Größe fast genauso aus.

Fräulein („Frollein“) Lusch: Die extrem faule Sekretärin von Paul Bommel hat erhebliche orthografische Defizite (so sind insgesamt 567 Rechtschreibfehler in einem von ihr verfassten Diktat laut Paul sogar noch Bestwert) und hält sich Unmengen von Grünpflanzen in ihrem Büro. Diese Anzahl variiert oft von einem kleinen Biotop bis hin zu einem Dschungel. Sie verwöhnt einzelne davon wie ein Kleinkind (in der Serien-Episode Unkraut vergeht nicht ihre Topfpflanze Bibi und in den Comic-Episoden ihren Kaktus Bubi) und lässt dafür jede Arbeit im Büro stehen. Wenn gerade nicht, lackiert sie sich die Fingernägel, telefoniert mit Freundinnen oder nutzt jede Gelegenheit, um den Arbeitsplatz zu verlassen. Zu Paul Bommel besteht ein angespanntes Verhältnis. Privat ist nicht viel über sie bekannt. In der Serien-Episode Die Bestie der Vorstadt verrät sie, dass sie auch zuhause eine ganze Menge Grünpflanzen besitzt und mehrere Stunden braucht, um alle zu gießen. Zudem bräunt sie sich jeden Abend unter ihrer Sonnenbank.

Egon Kaluppke: Er ist der Generaldirektor der Firma Kaluppke & Co. und der Vorgesetzte von Paul Bommel. Als Patriach der alten Schule leitet er die Firma mit Erfolg. Stets ist Kaluppke in einem blauen Nadelstreifenanzug und mit einer Zigarre im Mund zu sehen. Von Paul hält er insgesamt wenig, weshalb er immer wieder dessen Anträge auf eine Gehaltserhöhung ablehnt. Andererseits setzt er auf diesen bei wichtigen Aufträgen oder lobt ihn vor seinem Geschäftspartner Herr Borschleck. Für seinen Vornamen gibt es zwei Möglichkeiten: In der Serien-Episode Traumhochzeit stellt er sich als Egon vor, in einer Comic-Episode wird er von seinem Neffen, der sich mit Paul um den Posten des Abteilungsleiters duelliert, Hubert genannt.

Norbert Bosewinkel: Der Sohn einer Nachbarsfamilie ist im selben Alter wie Bruno, geistig zurückgeblieben und trägt Windeln, deren Auswechslung mehr als überfällig ist. Sein Markenzeichen sind seine dümmlich klingenden Wortfetzen und dass er gerne Sand isst. Auch er bandelt gerne das Nachbarsmädchen Lisa an, was den Unmut von Bruno erregt und weswegen beide, vor allem in der Serie, verfeindet sind. Allerdings gibt es in den Comic-Episoden auch Geschichten, wo sich beide gut verstehen. Seine Familie wohnt links neben den Bommels (in der Serien-Episode Bärnapping ziehen die Bosewinkels erst neu ein in das lange leerstehende Nachbarshaus, wo Opa Bommel immer Geister wähnte) und kommen nur sporadisch mal vor. Wie ihr Sohn sind auch die Bosewinkels nicht gerade hygienisch. Mehr ist über sie aber nicht bekannt.

Lisa: Sie ist ein Baby aus einer anderen Nachbarsfamilie, ebenfalls gleichaltrig wie Bruno und gleichzeitig dessen Schwarm. Sie hat blondes Haar und trägt darin eine rote Schleife. Während sie in der Serie das liebe Mädchen von nebenan ist und Brunos Flirts erwidert, wird sie in den Comics auch mal handgreiflich, wenn dieser zu anhänglich wird. Ihre Familie wohnt rechts neben den Bommels und kommt in der Serie in den Episoden Greif den Zaster und Traumhochzeit vor.

Otto: Er ist einer von Opa Bommels Freunden und hat immer einen lockeren Spruch auf den Lippen. Er trägt eine beige Anzugjacke und hat immer eine Zigarre im Mund. Zudem ist er der das Sprachrohr des Quartetts.

Karlchen: Auch Karlchen ist ein Freund von Opa Bommel und gleichzeitig der Fahrer und Besitzer des Automobils, mit denen die vier Kumpel durch die Gegend düsen. Vom Charakter her ist er aber schüchtern und hält sich eher zurück.

Jockel Krawinkel: Jockel ist ebenfalls ein Freund von Opa Bommel, der im Altersheim lebt. Er fällt durch seine zweideutigen Sprüche auf und unterstreicht diese durch ein hämisches Lachen. Seinen Nachnamen erwähnt er in der Serie in der Episode Traumhochzeit.

Kalli: Kalli ist der Imbisswirt und Besitzer der unhygienischen Imbissbude Chez Kalli und ein Freund von Frau Hoppmann. Viel ist über ihn nicht bekannt, außer dass er vergessen hat, wann er Geburtstag hat und deshalb jede Woche feiert, um somit nichts falsch zu machen. Er trägt einen Drei-Tage-Bart, einen schmutzigen Kittel und hat meist eine Zigarette im Mundwinkel. Seine Imbissbude hat er außerhalb an einer Mauer, die das Firmengelände abgrenzt, platziert.

Herr Borschleck: Er ist ein Geschäftspartner von Egon Kaluppke und Direktor der Partnerfirma Borschleck & Sohn und kommt sowohl in der Serie und in den Comics ab und zu mal vor. Über Paul Bommel äußert er sich meist skeptisch, da dessen Tollpatschigkeit auch ihn nicht verborgen bleibt. Er trägt stets einen schwarzen Anzug und einen melonenähnlichen Hut.

Andere Charaktere (aus den Comics)[Bearbeiten]

Rocko: Er ist ein etwas älterer Nachbarsjunge mit Irokesenschnitt, der ein paar Straßen weiter wohnt. Er verhält sich tyrannisch, rüpelhaft, frech und hänselt sowohl Bruno als auch andere Kinder in der Nachbarschaft. Auch bei Erwachsenen zeigt er keinen Respekt. Laut Vermutungen kommt er aus einem zerrütteten Elternhaus, die ihn überhaupt nicht erzogen haben. Trotz seines jungen Alters raucht und trinkt er bereits.

Eddie: Eddie ist ein Bruder von Renate, der wegen mehreren kriminellen Vergehen hinter Gittern sitzt. In einer Comic-Episode bricht er aus dem Gefängnis aus und kommt bei den Bommels vorbei. Denen macht er weis, dass er seine Vergangenheit abgeschlossen hat, fällt aber weiterhin durch kriminelle Tricks auf.

Martin: Er ist ein Neffe von Paul und Renate, der ab und zu mal zu Besuch kommt. Er ist überzeugter Vegetarier, der auch im Regenwald gearbeitet hat, protestiert energisch gegen jede Art von Umweltverschmutzung und Fleischverzehr und versucht die Bommels, von ihren normalen Essgewohnheiten abzuraten. Er trägt eine Brille und eine Latzhose oder einen selbstgestrickten Pulli.

Alfred: Alfred ist ein Halbbruder von Paul und kam bisher erst in einer Comic-Episode vor. Er ist im Gegensatz zu Paul finanziell wohlhabend und kann sich dadurch mehr leisten. Opa Bommel hält zudem mehr von ihm als von Paul.

Hotte: Hotte ist der Macker von Frau Hoppmann. Er tauchte bisher einmal in einer Comic-Episode auf, sonst wird er meistens von Frau Hoppmann nur in Unterhaltungen mit Paul Bommel erwähnt. Beide pflegen zwar eine Beziehung, sind sich aber beide oft nicht treu.

Frau Budnikowski: Sie ist eine Mitarbeiterin in der Firma Kaluppke & Co. und arbeitet in der Postabteilung, wird aber oft zur Verstärkung in der Buchhaltung eingesetzt. Ihr übertrieben fröhliches Verhalten treibt sowohl Paul Bommel als auch die ganzen Mitarbeiter in den Wahnsinn. Sie duzt stets ihre Kollegen und strickt für diese oft skurrile Dinge.

Der Tod: Er wird so dargestellt, wie man sich den Tod vorstellt - sein Körper und Gesicht (bis auf den Rüssel) sind unter einem schwarzen Umhang versteckt, dazu schleppt er eine Sense hinter sich her. Er taucht in regelmäßigen Abständen bei den Bommels auf, um Opa Bommel endlich mit zu sich zu nehmen (allerdings kriegt nur dieser ihn zu Gesicht). Opa Bommel dagegen schafft es stets mit allen möglichen Tricks, den Tod zu überzeugen, später nochmal wiederzukommen. Im Film Kommando Störtebeker hat der Tod einen Gastauftritt.

Zeichentrickserie[Bearbeiten]

Anfang der 1990er gab es eine 13-teilige Ottifanten-Zeichentrickserie; sie wurde erstmals ab den 25. September 1993 auf RTL ausgestrahlt.[1]

  1. Rock’n’Roll und Schokoküsse

Die erste Folge der Ottifanten-Serie beschäftigt sich zunächst mit Baby Bruno, der im Laufstall sitzt und versucht, aus ihm zu entkommen. Mit seinem Teddybär Honk gelingt es ihm schließlich und dabei bringt er das Auto von Vater Paul bei der "Flucht" in Bewegung, zunächst unbemerkt, da sich dieser und Opa Bommel wegen dem Auto streiten, und setzt ihn dabei an einem Baum. In der Nacht wird Paul zunächst von Alpträumen wegen seines Autos und danach von seinen permanent absichtlich schreienden Sohn heimgesucht. Zu allem Überfluss gelangt Bruno am Ende noch ans Telefon, um eine Pizza zu bestellen, ruft allerdings versehentlich die Polizei an, welche sein Schreien und Gebrabbel für ein Verbrechen handeln und deshalb das Haus der Bommels umstellen. Übermüdet muss Paul sich am Folgetag auch noch auf der Arbeit mit seiner faulen Sekretärin "Frollein" Lusch auseinandersetzen und einen Vertrag für die Firma Borschleck anfertigen lassen. Natürlich geht das nicht ohne Chaos vonstatten. In der Zwischenzeit stellt sich Baby Bruno einen Flug zum Planeten Schokokuss vor, welcher, wie sein Name verrät, über und über mit Schokoküssen bedeckt ist.

  1. Ausgerechnet Bananen

Paul und Renate wollen zur Konfirmation eines Bekannten fahren, müssen sich aber zunächst wieder mit Opa Bommel auseinandersetzen, welcher erneut das Auto zu Schrott gefahren und letztlich notdürftig repariert hat. Zudem hat Baby Bruno das Badezimmer mit einer Überdosis Waschmittel unter Wasser und Schaum gesetzt. Unterwegs bleibt der Wagen liegen, sodass Paul und Renate an einer verdreckten Raststätte die Zeit absitzen müssen. Zur Konfirmation kommen die beiden aber nicht mehr, da das Auto unmittelbar nach der Reparatur von einem Laster erfasst wird. In der Zwischenzeit nutzt Opa Bommel die sturmfreie Bude aus, um seine Kumpel Jockel, Karlchen und Otto zum Kartenspielen einzuladen und Baby Bruno gerät in das leerstehende Nachbarhaus, wo Opa Bommel Geister drin wähnt.

  1. Bärnapping

Große Aufregung in der Firma Kaluppke & Co - arabische Investoren kommen zu Firmengesprächen und wollen Millionenbeträge geben. Paul erhält von seinem Chef den Auftrag, die Organisation zu machen, gibt die Verantwortung aber naiv an Frau Hoppmann weiter, die mit klischeehaften Details (Tragen von arabischen Gewändern, Gestaltung der Firmenräume in Form von Oasen und Wüsten) für Chaos sorgt. Inzwischen angelt Baby Bruno mit Honk, welcher nach einer kurzen Abwesenheit von Bruno plötzlich verschwunden ist und von seinem treuen Besitzer mit Detektivarbeit gesucht wird.

  1. Greif den Zaster

Nachdem Baby Bruno seinen Vater Paul mithilfe eines aufdringlichen Verkäufers zum Kauf eines teuren Bobbycars gequengelt hat, trifft dieser ein hübsches Nachbarsmädchen. Unsicher überlegt Bruno nun, wie er ihr Avancen machen könnte, zumal die Konkurrenz in Form vom Nachbarsjungen Norbert nicht schläft. Opa Bommel meldet derweil sich und seinen Sohn für die Quizshow "Greif den Zaster" an, um Gewinne abzusahnen.

  1. Mister King

Opa Bommel will seinen Sohn beweisen, auch noch mit 90 Jahren einen Job zu bekommen. Nach zunächst erfolgloser Suche schnappt er Paul in dessen Firma dann tatsächlich den Job des Abteilungsleiters weg. Im Gegensatz zu seinen Sohn erlebt Opa Bommel die Vorzüge von Kaluppke kennen und ist bei den Kollegen beliebt, während Paul zur Randfigur abgestempelt wird und u.a. in einer Nebenkammer sein "Büro" beziehen muss. Unterdessen sucht Bruno mit Honk nach dessen Mutter, welche Geburtstag hat und wird im Zirkus "fündig", wo das Zusammentreffen im Chaos endet.

  1. Ein singender Seemann

Durch einen von Opa Bommel verursachten Rohrbruch verschiebt sich der geplante Urlaub von Paul und Renate, da Paul dadurch erkrankt. Alle anderen Versuche, seinen Sohn aus dem Haus zu bekommen, schlagen fehl, sodass Opa Bommel und seine Freunde sich an früher erinnern, wo sie um die Häuser zogen und einen draufmachten. Dies wiederholen sie, allerdings ist die Zeit auf der Hamburger Reeperbahn nicht stehengeblieben und die heutigen Einrichtungen gewöhnungsbedürftig für die Freunde. Baby Bruno sucht derweil nach dem von Opa Bommel erfundenen Schatz von "Tut-Fant-Amun".

  1. Beach Boys

Paul will endlich eine Gehaltserhöhung erzwingen - verliert aber jedes Mal den Mut vor seinem Chef. Frau Hoppmann gibt ihn in einer ungewöhnlichen Form von Training Selbstbewusstsein. Ein arrangiertes Treffen mit Kaluppke in einen vornehmen Restaurant scheitert wegen einer Namensverwechslung. Inzwischen belegt Renate mehrere Kurse an der Volkshochschule, mehr oder weniger erfolgreich und Baby Bruno genießt das schöne Wetter mit Sonnenbädern und seinem Plantschbecken.

  1. Happy Birthday

Pauls 40. Geburtstag steht an - sowohl körperlich als auch geistlich macht ihn dieser zunächst zu schaffen, doch letztendlich will er ihn doch feiern. Opa Bommel veranstaltet entgegen Pauls Planung eine Party im Garten der Bommels, wo er die gesamte Nachbarschaft einlädt und welche im Chaos endet. Baby Bruno sucht derweil nach einem geeigneten Geschenk für seinen Vater, gerät an seine Kreditkarte und kauft somit mehrere teure Dinge ein.

  1. Babysitterblues

Renate wird von ihren hochnäsigen Kunstdozenten zu einer Vernissage eingeladen, wo dieser Paul lächerlich in Form eines von Paul gemalten Portraits macht. Opa Bommels Freund Karlchen wird derweil der Kleinwagen von einen korrupten Autohändler für lumpige 100 Mark abgekauft. Somit brechen die vier Freunde in der Nacht ein, um das Auto zurückzuerlangen.

  1. Die Bestie der Vorstadt
  2. Abenteuer Wildnis
  3. Unkraut vergeht nicht
  4. Traumhochzeit

2001 kam mit Kommando Störtebeker ein Zeichentrickfilm basierend auf der Zeichentrickserie in die deutschen Kinos.

Synchronsprecher
Rolle Deutscher Sprecher
Paul Bommel Wolfgang Draeger
Renate Bommel Monika Barth
Opa Bommel Günter Lüdke
Bruno Bommel Otto Waalkes
Erna Hoppmann Beate Hasenau
Egon Kaluppke Günther Jerschke
Erzähler Bernd Rumpf

Hörspielkassetten[Bearbeiten]

Es gibt 20 Hörspielkassetten, die mit der Fernsehserie nichts gemein haben:

  • 01. Die Reise ins Tulpenland
  • 02. Einschulung mit Hindernissen
  • 03. Zurück aus den Ferien
  • 04. Sackhüpf-Marathon in Emden
  • 05. Spuk im Otto-Huus
  • 06. Einmal Russland und zurück
  • 07. Schutzengel gibt es
  • 08. Ottifant hat Geburtstag
  • 09. Rüssel in Gips
  • 10. Frühlingszeit – Osterzeit
  • 11. Mann über Bord
  • 12. Abenteuer in New York
  • 13. Hilfe der Schuppen explodiert
  • 14. Das Geheimnis der Grabkammer
  • 15. Ein seltsamer Weihnachtsbesuch
  • 16. Ein Jogginganzug geistert durch Emden
  • 17. Unheimlich ist das Moor
  • 18. Das Geheimnis des Kreuzgangs
  • 19. Hilfe – die Brücke bewegt sich
  • 20. Atlantis der verschwundene Erdteil

Kickers Emden[Bearbeiten]

Otto Waalkes hat dem damaligen Fußball-Drittligisten BSV Kickers Emden 2005 das Recht zugestanden, mit den Ottifanten zu werben und sie für Merchandising-Artikel zu verwenden. Ende der 1980er Jahre war Otto Waalkes selbst Hauptsponsor des Vereins, die Spieler trugen seinerzeit ein Logo mit Ottifanten auf dem Trikot.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. OTTIFANTEN. Zeichentrickserien.de, abgerufen am 26. Oktober 2012.

Weblinks[Bearbeiten]