Ottilie von Below

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Ottilie Albertine von Below, geb. Freiin von Hackewitz, (* 2. Mai 1837 in Freienwalde; † 28. Juli 1894 in Rostock) war eine deutsche Schriftstellerin.

Leben[Bearbeiten]

Sie wurde in Freienwalde als Tochter des Offiziers von Hackewitz geboren. Der Vater starb bereits 1843. Sie heiratete 1859 den Offizier Maximilian von Below, der 1870 in Frankreich an einer Kriegsverletzung verstarb. Der Ehe entstammten mehrere Kinder. Nach seinem Tod lebte Below zunächst in Rostock, ab 1886 in Doberan und später erneut in Rostock, wo sie 1894 verstarb.

Below wandte sich nach dem Tod ihres Mannes der Poesie zu. Eine Sammlung ihrer Gedichte erschien 1878 unter dem Titel Herbstblüten. Zwei Gedichte, Gleichnis und Morgenlied, wurden zudem von Karl Schrattenthal 1888 in einer Anthologie veröffentlicht.[1] Erzählungen und andere Werke erschienen unter dem Pseudonym Ambrosius Scharf, so veröffentlichte sie zum Beispiel 1879 unter dem Pseudonym in den Deutschen Monatsblättern die kritische „Plauderei“ Kritik als Heilkunst.[2]

Literatur[Bearbeiten]

  • Below, Ottilie von. In: Franz Brümmer: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Band 1. Brockhaus, Leipzig 1913, S. 176.
  • Below, Ottilie von. In: Elisabeth Friedrichs: Die deutschsprachigen Schriftstellerinnen des 18. und 19. Jahrhunderts. Ein Lexikon. Metzler, Stuttgart 1981, ISBN 3-476-00456-2, (Repertorien zur deutschen Literaturgeschichte 9), S. 20.
  • Below, Ottilie von. In: Sophie Pataky (Hrsg.): Lexikon deutscher Frauen der Feder. Band 2. Verlag Carl Pataky, Berlin 1898, S. 481 (Digitalisat).
  • Below, Ottilie v.. In: Sophie Pataky (Hrsg.): Lexikon deutscher Frauen der Feder. Band 1. Verlag Carl Pataky, Berlin 1898, S. 49 (Digitalisat).

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Vgl. Ottilie von Below: Gleichnis, Morgenlied. In: Karl Schrattenthal (Hrsg.): Unsere Frauen in einer Auswahl aus ihren Dichtungen. Greiner & Pfeiffer, Stuttgart 1888, S. 15–16.
  2. Heinrich Hart, Julius Hart, Max Stempel (Hrsg.): Deutsche Monatsblätter, Nr. 2, 1879, S. 222f.