Otto Ebnet

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Otto Ebnet (* 15. September 1944 in Regensburg) ist ein deutscher Politiker (SPD).

Er war von 2001 bis 2006 Wirtschaftsminister und von 2006 bis 2008 Minister für Verkehr, Bau und Landesentwicklung des Landes Mecklenburg-Vorpommern.

Leben und Beruf[Bearbeiten]

Nach dem Abitur 1965 am Albrecht-Altdorfer-Gymnasium in Regensburg leistete Ebnet den Wehrdienst ab und absolvierte ab 1967 ein Studium der Volkswirtschaftslehre an der Universität Regensburg, welches er 1972 als Diplom-Volkswirt beendete. Anschließend war er bis 1977 als wissenschaftlicher Assistent an der Universität Regensburg tätig. 1977 wurde er hier mit der Arbeit Die Besteuerung des Wertzuwachses - ein theoretischer Ansatz im Rahmen der Einkommensbesteuerung zum Dr. rer. pol. promoviert.

Danach wurde er Beamter im Bundesministerium der Finanzen. Hier war er u. a. persönlicher Referent des Bundesfinanzministers Hans Matthöfer. 1986 wurde er für seine Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter der SPD-Bundestagsfraktion im Bereich Wirtschafts- und Finanzpolitik als Beamter beurlaubt.

Im November 2008 wurde Ebnet Wirtschaftsberater der neuen Schweriner Oberbürgermeisterin Angelika Gramkow (Die Linke).

Otto Ebnet ist seit 1972 verheiratet und hat zwei Kinder[1].

Öffentliche Ämter[Bearbeiten]

1994 wurde er als Staatssekretär im Wirtschaftsministerium in die von Ministerpräsident Berndt Seite (CDU) geführte Landesregierung von Mecklenburg-Vorpommern berufen. 1996 wechselte er in gleicher Funktion in das Finanzministerium.

Nach der Landtagswahl 1998 wurde Ebnet am 3. November 1998 zum Chef der Staatskanzlei in der nun von Harald Ringstorff geleiteten Landesregierung ernannt.

Vom 17. April 2001 bis zum 6. November 2006 war Ebnet Wirtschaftsminister des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Vom 7. November 2006 bis zum 6. Oktober 2008 war er Minister für Verkehr, Bau und Landesentwicklung im SPD/CDU-Kabinett von Harald Ringstorff.

Nach dem Rücktritt von Ringstorff als Ministerpräsident Mecklenburg-Vorpommerns schied Otto Ebnet aus der Landesregierung aus[2].

Kabinette[Bearbeiten]

Belege[Bearbeiten]

  1. www1.ndr.de
  2. www.sueddeutsche.de

Weblinks[Bearbeiten]