Otto Junker

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Junker in Lammersdorf.jpg

Die Otto Junker GmbH in Lammersdorf, heute ein Ortsteil von Simmerath, ist weltweit führend in der Herstellung komplexer Industrieofenanlagen[1] und außerdem in der Edelstahlgießerei tätig.

Die Wurzeln des Unternehmens liegen in der Erfindung einer wassergekühlten Kokille für die NE-Halbzeugindustrie durch Andreas Junker im Jahr 1923. Dieser verstarb jedoch wenig später, sodass das Unternehmen 1924 von Otto Junker, damals noch Student an der RWTH Aachen, gegründet wurde. Durch die Entwicklung und Produktion von Schmelzöfen und Wärmebehandlungsanlagen gelang dem Unternehmen ein rascher Aufstieg. Seit 1940 werden Öfen und auch entwickelte Legierungen in einer unternehmenseigenen Versuchsgießerei erprobt[2]. Als im Jahre 1982 der Alleininhaber E.H. Otto Junker kinderlos verstarb, ging das Unternehmen in den Besitz der 1970 gegründeten Otto-Junker-Stiftung über. Die alleinige Destinatärin der Stiftung ist die RWTH Aachen.

Das Unternehmen beschäftigte im Jahr 2005 rund 800 Mitarbeiter weltweit, davon 450 am Standort Lammersdorf, und erzielte dabei einen Umsatz von etwa 120 Millionen Euro.[3]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Florian Langenscheidt, Bernd Venohr (Hrsg.): Lexikon der deutschen Weltmarktführer. Die Königsklasse deutscher Unternehmen in Wort und Bild. Deutsche Standards Editionen, Köln 2010, ISBN 978-3-86936-221-2.
  2. Heike Freimann: "Bei uns bekommt man keine grünen Bananen". In: VDI nachrichten. Nr.12, 22. März 2013, ISSN 0042-1758,Artikel in der Beilage Weltmeistermagazin
  3. Deutsche Mittelstandsberatung: Quartalsinformation 1. Quartal 2006 (PDF; 165 kB); abgerufen am 5. Okt. 2010

50.636676.27041Koordinaten: 50° 38′ 12″ N, 6° 16′ 13″ O