Otto von Dandl

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Otto Ritter von Dandl (* 13. Mai 1868 in Straubing; † 20. Mai 1942) war ein bayerischer Jurist und Politiker.

Dandl war von 1895 bis 1906 Beamter im bayerischen Justizministerium und wurde anschließend Ministerialdirektor in der Geheimkanzlei des Prinzregenten. 1912 machte ihn König Ludwig III. zum Staatsrat und Kabinettschef. 1917 übernahm er mit dem Amte des Staatsministers des königlichen Hauses und des Äußeren den Vorsitz im Ministerrat. Mit der Proklamation der Republik Bayern als Freistaat durch Kurt Eisner wurde er am 8. November 1918 abgesetzt.

1919 wurde er Präsident des Landesfinanzamtes in Würzburg, 1929 bis 1933 in München.

Literatur [Bearbeiten]

  • Dorit-Maria Krenn: Der letzte Ministerpräsident des Königs: gutwillig, aber überfordert. Der Politiker Otto von Dandl. In: Unser Bayern 42/5 (1993), S. 37-39.
  • Dorit-Maria Krenn: Otto von Dandl. Der letzte Ministerpräsident des Königs. In: Jahresbericht des Historischen Vereins für Straubing und Umgebung 94 1992 (1993), S. 451-466.