Otto von Dandl

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Otto Ritter von Dandl (* 13. Mai 1868 in Straubing; † 20. Mai 1942) war ein bayerischer Jurist und Politiker.

Dandl wurde 1896 Amtsrichter am Amtsgericht München I und seit 1897 Beamter im bayerischen Justizministerium und wurde 1906 gleichzeitig in der Geheimkanzlei des Prinzregenten. 1909 wurde er Ministerialrat und 1911 Ministerialdirektor. [1]Im Dezember 1912 machte ihn König Ludwig III. zum Staatsrat und Kabinettschef. 1917 übernahm er mit dem Amte des Staatsministers des königlichen Hauses und des Äußeren den Vorsitz im Ministerrat. Mit der Proklamation der Republik Bayern als Freistaat durch Kurt Eisner wurde er am 8. November 1918 abgesetzt.

1919 wurde er Präsident des Landesfinanzamtes in Würzburg, 1929 bis 1933 in München.

Quellen[Bearbeiten]

  1. Verwaltung und Politik in der besetzten Pfalz zur Zeit der Weimarer Republik, Helmut Gembries, S. 457

Literatur[Bearbeiten]

  • Dorit-Maria Krenn: Der letzte Ministerpräsident des Königs: gutwillig, aber überfordert. Der Politiker Otto von Dandl. In: Unser Bayern 42/5 (1993), S. 37-39.
  • Dorit-Maria Krenn: Otto von Dandl. Der letzte Ministerpräsident des Königs. In: Jahresbericht des Historischen Vereins für Straubing und Umgebung 94 1992 (1993), S. 451-466.