Ottweiler

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Ottweiler (Begriffsklärung) aufgeführt.
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Ottweiler
Ottweiler
Deutschlandkarte, Position der Stadt Ottweiler hervorgehoben
49.4041666666677.1636111111111268Koordinaten: 49° 24′ N, 7° 10′ O
Basisdaten
Bundesland: Saarland
Landkreis: Neunkirchen
Höhe: 268 m ü. NHN
Fläche: 45,51 km²
Einwohner: 14.680 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 323 Einwohner je km²
Postleitzahl: 66564
Vorwahlen: 06824, 06858
Kfz-Kennzeichen: NK
Gemeindeschlüssel: 10 0 43 115
Stadtgliederung: 5 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Illingerstr. 7
66564 Ottweiler
Webpräsenz: www.ottweiler.de
Bürgermeister: Holger Schäfer (CDU)
Lage der Stadt Ottweiler im Landkreis Neunkirchen
Eppelborn Illingen (Saar) Merchweiler Schiffweiler Ottweiler Spiesen-Elversberg Neunkirchen (Saar) Rheinlan-Pfalz Landkreis St. Wendel Landkreis Saarlouis Regionalverband Saarbrücken Saarpfalz-KreisKarte
Über dieses Bild

Die Stadt Ottweiler ist der Verwaltungssitz des saarländischen Landkreises Neunkirchen und liegt etwa 32 km nordöstlich von Saarbrücken.

Geographie[Bearbeiten]

Stadtgliederung[Bearbeiten]

Zur Stadt gehören die Stadtteile Ottweiler, Fürth im Ostertal, Lautenbach, Mainzweiler und Steinbach. Zu Ottweiler gehört der Ortsteil Neumünster, zu Steinbach der Ortsteil Wetschhausen, zu Lautenbach gehört Remmesfürth.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Ursprung[Bearbeiten]

Der Ursprung Ottweilers liegt in der Gründung des Klosters im heutigen Ortsteil Neumünster um 871. Erste schriftliche Nachweise des Ortsnamens Ottweiler stammen aus dem Jahr 1393. Seine Blütezeit erlebte Ottweiler ab dem 13. Jahrhundert unter der Herrschaft der Grafen von Nassau-Saarbrücken. Höhepunkt dieser Entwicklung war die Verleihung der Stadtrechte durch Kaiser Karl V. an den Grafen Johann IV. von Nassau-Saarbrücken im Jahre 1550.

Schloss Ottweiler im 17. Jh.

Die Grafen von Nassau-Ottweiler[Bearbeiten]

Ottweiler war von 1640 (Teilung der Grafschaft Nassau-Saarbrücken) bis 1728 Sitz der Grafen von Nassau-Ottweiler, einer Zweiglinie des Hauses Nassau. 1721 kommt durch Erbschaft Nassau-Idstein und 1723 Nassau-Saarbrücken hinzu. Nach dem Tode des letzten Grafen fällt die Grafschaft an die Fürsten von Nassau-Usingen.

Die Grafen von Nassau-Ottweiler waren:

Porzellan-Manufaktur[Bearbeiten]

Unter der Regentschaft der Grafen von Nassau-Saarbrücken wurde in Ottweiler eine Porzellanmanufaktur gegründet und betrieben. 1763 wurde die erste Manufaktur durch den Fürsten Wilhelm Heinrich von Nassau-Saarbrücken errichtet. Das dort hergestellte Porzellan zeichnete sich durch seine besonders saubere und weiße Beschaffenheit aus, die auf die Verwendung der damaligen kostenintensiven Passauer Kaolinerde zurückzuführen ist.

Als 1768 der Fürst Wilhelm Heinrich starb, ging die Manufaktur an seinen Sohn Fürst Ludwig über. Unter dessen Regentschaft wurde der Betrieb neu organisiert. Im Rahmen von Einsparungsmaßnahmen wurde auf die Verwendung von Passauer Kaolinerde zukünftig verzichtet, was sich in einem neuen cremefarbenen Erscheinungsbild der Produkte widerspiegelte. Ab dem Jahr 1769 wurde die Manufaktur von vielfach wechselnden Pächtern betrieben. 1776 wurde mit der Herstellung von kostengünstigerem Steingut begonnen, was eine Senkung des künstlerischen Niveaus zur Folge hatte. Im Jahre 1800 stellte die Manufaktur endgültig ihren Betrieb ein, und die Gebäude wurden verkauft.

Die Produkte dieser Porzellanmanufaktur zählen heute zu den seltensten Porzellanen der Welt, die in verschiedenen Museen ausgestellt sind.

Die jüngste Geschichte[Bearbeiten]

Bis zur Kreisreform des Saarlandes war Ottweiler die Kreisstadt des Landkreises Ottweiler mit dem Kfz-Kennzeichen OTW. Im Zuge der Reform wurden der Kreis am 1. Januar 1974 in Landkreis Neunkirchen umbenannt[2] und Neunkirchen die Kreisstadt; der Sitz der Kreisverwaltung verblieb aber weiterhin in Ottweiler. Zurzeit versucht der Landkreis, die Verwaltung mehr und mehr nach Neunkirchen zu verlegen.

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Am 1. Januar 1974 wurden die bis dahin selbständigen Gemeinden Fürth, Lautenbach, Mainzweiler und Steinbach bei Ottweiler eingegliedert.[2]

Politik[Bearbeiten]

Kommunalwahl in Ottweiler 2014[3]
 %
50
40
30
20
10
0
46,6 %
33,9 %
5,3 %
4,7 %
4,1 %
3,6 %
1,9 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2009
 %p
 25
 20
 15
 10
   5
   0
  -5
-10
-15
+20,7 %p
-13,7 %p
-4,8 %p
+1,1 %p
-2,2 %p
+3,6 %p
-4,6 %p

Stadtrat[Bearbeiten]

Der Stadtrat mit 33 Sitzen setzt sich nach der Kommunalwahl vom 25. Mai 2014 wie folgt zusammen:

  46,6 %  (+20,7)   17 Sitze  (+8)
  33,9 %  (–13,7)   12 Sitze  ( –4)
  5,3 %  (–4,8)   1 Sitz  (±0)
  4,7 %  (+1,1)   1 Sitz  (±0)
  4,1 %  (–2,2)   1 Sitz  (–1)
  3,6 %  (neu)   1 Sitz  (+1)
  1,9 %  (–4,6)   0 Sitze  (–2)
       0 Sitze  (–2)

Die beiden fraktionslosen Abgeordneten wurden über die Liste der Partei Die Linke gewählt.

Bürgermeister[Bearbeiten]

  • 1990–2012: Hans-Heinrich Rödle, SPD
  • seit 2012: Holger Schäfer, CDU

Partnerstädte[Bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

Straße[Bearbeiten]

Ottweiler liegt an der Kreuzung der Bundesstraßen 41 (SaarbrückenIngelheim) und 420 (Ottweiler – Nierstein). Des Weiteren ist Ottweiler der Ausgangsort der Landstraßen 141, 128 und 124. Von touristischer Bedeutung ist die Barockstraße SaarPfalz.

Schiene[Bearbeiten]

Bahnhof Ottweiler; ausfahrender Regionalexpress

Durch die Eisenbahnstrecke Nahetalbahn und den Bahnhof Ottweiler (Saar) ist die Stadt im Halbstundentakt an die Landeshauptstadt Saarbrücken und im Stundentakt an das Rhein-Main-Gebiet angebunden. Im Bahnhof zweigt von der Nahetalbahn die Ostertalbahn ab. Diese 21 km lange eingleisige Nebenbahnstrecke, auf der der Personenverkehr schon 1980 eingestellt wurde, verläuft durch das Ostertal bis zum heutigen Endpunkt Schwarzerden. Der Güterverkehr zu den Industriewerken Saar (IWS) in Schwarzerden wurde erst Ende 2001 im Rahmen von MORA C eingestellt. Diese von der Deutschen Bahn unterhaltene Strecke galt bis dato als längster privater Gleisanschluss in Deutschland. Heute wird die Ostertalbahn im Wesentlichen für Museumsbahnfahrten genutzt. In den Sommermonaten beginnen hier die Züge der Museumsbahn durch das Ostertal nach Schwarzerden im Landkreis St. Wendel.

Ortsansässige Unternehmen[Bearbeiten]

In Ottweiler befindet sich der Hauptsitz der OBG Gruppe, ein Baukonzern.

Behörden[Bearbeiten]

Verwaltung des Kreises[Bearbeiten]

Landratsamt - ehemals fürstlich-nassauisches Witwenpalais, im Kern 1758/59 von F.J. Stengel

Als frühere Kreisstadt des Landkreises Ottweiler beherbergt die Stadt noch heute die meisten Kreisbehörden.

Justizvollzugsanstalt[Bearbeiten]

Nördlich der Stadt auf dem Ziegelberg befindet sich die Justizvollzugsanstalt Ottweiler. Die Haftanstalt, in Pavillonbauweise errichtet, wurde nach ihrer Fertigstellung im März 1970 bezogen. Auf einem ca. 10,5 ha großen Areal bietet sie die Möglichkeit bis zu 220 männliche und 16 weibliche Gefangene aufzunehmen. Die Anlage besteht aus fünf Hafthäusern, dem Verwaltungsgebäude, einem Schulhaus, der Turnhalle sowie dem Küchenpavillon.

Zusätzlich werden in einem separaten Trakt auch erwachsene männliche Gefangene quartiert, weil die Justizvollzugsanstalt Saarbrücken überbelegt ist. Ein Großteil der inhaftierten Jugendlichen ist im Bereich Drogenkriminalität bzw. Drogendelinquenz auffällig geworden.

Gerichte[Bearbeiten]

Amtsgericht

Ottweiler ist Sitz eines Amtsgerichtes, das zum Landgerichts- und Oberlandesgerichtsbezirk Saarbrücken gehört.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

ehemalige Brauerei
Stengel-Pavillon und Barock-Rosengarten

Museen[Bearbeiten]

Schulmuseum

Ottweiler ist der Sitz des Saarländischen Schulmuseums. Die rechtsfähige Stiftung Saarländisches Schulmuseum ist am 2. Dezember 1991 errichtet worden. Das Saarländische Schulmuseum in Ottweiler bietet auf mehreren Etagen Exponate aus 1000 Jahren Schulgeschichte.

Daneben beherbergt Ottweiler das Stadtmuseum mit der Ottweiler Buchdruck-Werkstatt, ein Insektenmuseum sowie eine Museumsapotheke. Im Ortsteil Steinbach befindet sich ein Heimatmuseum und im Ortsteil Fürth ein Mühlenmuseum.

Bauwerke[Bearbeiten]

Die Altstadt von Ottweiler hat auf kleinem Raum ihre mittelalterlich geprägte Stadtstruktur bewahrt. Zahlreiche Bauwerke der Renaissance und des Barock sind erhalten geblieben. Zu den sehenswerten Gebäuden aus der Zeit der Renaissance zählt das Hesse Haus, das um 1590 als Sitz der gräflichen Verwaltung erbaut wurde. Benannt ist es nach einem Ottweiler Kaufmann[4].

Im nördlichen Teil der Altstadt befinden sich Reste der alten ringförmigen Stadtbefestigung aus dem 15. Jahrhundert[4].

Ein idyllisches bauliches Ensemble ist im Bereich der Tenschstraße zu finden. Dort befand sich früher ein Weiher, was sich auch am Namen der Straße Im Alten Weiher zeigt, die von der Tenschstraße abzweigt. Das Wort „Tensch“ stand im Mittelalter für einen „Weg über einen Weiherdamm“[4].

Unweit dieses Ensembles steht der „Alte Turm“, der 1410 als Bergfried errichtet wurde. Heute dient der Turm als Glockenturm der evangelischen Kirche von Ottweiler, die ursprünglich als Kapelle erbaut und um 1756 durch Friedrich Joachim Stengel zur Kirche umgestaltet wurde[4].

Vom Platz vor dem „Alten Turm“ führt ein Durchgang zum Rathausplatz. Dort stehen zahlreiche giebelständige Häuser, teilweise als Fachwerkbauten ausgeführt, und das um 1717 erbaute „Alte Rathaus“ mit Fachwerk und Dachreiter. Ein Innenhof am Rathausplatz ist nach dem in Ottweiler geborenen Maler Johann Heinrich Schmidt, genannt Fornaro (1757-1828) benannt[4].

In der Wilhelm-Heinrich-Straße befindet sich die katholische, von 1832 bis 1834 erbaute, Pfarrkirche Maria Geburt, eine klassizistische, rechteckige Saalkirche, der um 1898 von Ernst Brand ein Chor angefügt wurde. Ebenfalls in der Wilhelm-Heinrich-Straße steht das 1759 errichtete Witwenpalais, ein barockes Sandsteinpalais, das Friedrich Joachim Stengel im Auftrag von Fürst Wilhelm Heinrich von Nassau-Saarbrücken als Witwensitz für seine Gemahlin Sophie Erdmuthe errichten ließ[4].

Anstelle des verfallenen Schlosses erbaute Friedrich Joachim Stengel um 1758 für Fürst Wilhelm Heinrich ein barockes Jagd- und Lustschlösschen, den sogenannten Stengel-Pavillon[4].

Schulen[Bearbeiten]

Gymnasium Ottweiler
Grundschule Ottweiler Neumünster

Gymnasium[Bearbeiten]

Das Gymnasium Ottweiler hat eine wechselhafte Geschichte. 1922 erstmals als konfessionelle Schule gegründet, wurde sie 1948 für 9 Jahre geschlossen. In seiner heutigen Form existiert die Schule seit 1971. 1992 übernahm der Landkreis Neunkirchen die Trägerschaft der Schule.

Landesakademie für musisch-kulturelle Bildung[Bearbeiten]

Nachdem die Landesakademie im Jahre 2002 durch die Fertigstellung eines Erweitungsbaues ihre Attraktivität als Aus- und Weiterbildungseinrichtung der musisch-kulturellen Verbände in erheblichem Maße gesteigert hat, steigt auch ihre Bedeutung für die regionale und überregionale Breitenkultur stetig. Mit dem elliptischen Neubau und dem großzügigen Eingangs- und Zuschauerbereich erhielt die Akademie einen modernen Multifunktionskomplex. Die mobile Trennwand ermöglicht Probebetriebe und Aufführungen unter idealen akustischen Bedingungen auf einer Gesamtnutzfläche von 570 m²[5],[6].

Ihre Ausstattung sowohl für Theorie- als auch für Praxisunterricht wurde ständig verbessert und ist auf dem neuesten Stand. Die Auslastung des Hauses wird durch hohe Belegungszahlen in den Ferien und an den Wochenenden bestimmt. Im Jahresdurchschnitt beherbergt die Landesakademie circa 5.000 Übernachtungsgäste und über 10.000 Tagungsgäste[7]. „Wohlfühlen und Lernen in ruhiger und angenehmer Atmosphäre“ – Dieses Motto lässt die Gäste immer wieder gerne nach Ottweiler reisen. Die Seminare, Tagungen, Lehrgänge dienen der Begegnung und der Kommunikation, wobei in der Auseinandersetzung mit musisch-kulturellen Themen und deren Umsetzung in der Praxis neue Impulse gesetzt werden. Dadurch entstehen zwischen den verschiedenen Verbänden und Vereinen fruchtbare Kooperationen.

Der Schwerpunkt liegt auf der Ausbildung der Jugend und auf der Schulung von Multiplikatoren, die in Ihren Verbänden wiederum als Ensembleleiter und Führungskräfte tätig werden. Die 15 Mitgliedsverbände führen besonders an den Wochenenden und in den Ferien eigene Workshops und Seminare durch. Darüber hinaus bietet die Landesakademie für musisch-kulturelle Bildung zahlreiche Verbands übergreifende Maßnahmen an[6]. So beispielsweise die zweijährige Erzieherinnen-Weiterbildung im Bereich Elementarer Musikpädagogik, die Musikmentorenausbildung für Schüler oder das Projekt „Bündnis für das Singen mit Kindern“. Sie unterstützt die Kooperationen zwischen den Schulen und den musisch-kulturellen Verbänden organisatorisch und finanziell. Hiervon profitieren einerseits die saarländischen Schüler, indem ihr musisch kultureller Fächerkanon beispielsweise durch Angebote wie den Aufbau von Instrumentalgruppen und die Produktion von Musicals und Theaterstücken ergänzt wird. Andererseits öffnen sich hierdurch für viele Kinder und Jugendliche erstmals die Zugänge zu den Vereinen ihres Ortes und anderen Kulturinstitutionen, zu denen bisher kein Kontakt bestand.

In mehreren Projekten ist auch eine Zusammenarbeit mit den professionellen Kultureinrichtungen des Saarlandes entstanden[6]. So ist die Hochschule für Musik Saarbrücken in das Weiterbildungskonzept für Erzieherinnen involviert und das Orchester des Saarländischen Staatstheaters sowie Musiker des Rundfunk-Sinfonie-Orchesters des SR bieten in regelmäßigen Abständen Konzerte für Schulklassen im Rahmen des Kulturellen Wandertages an.

Zukünftig ergeben sich aus den heterogenen Bildungserwartungen an die Landesakademie vielfältige Aufgabenstellungen, die von einem reinen Beleghaus bis zur pädagogischen Angebotsakademie reichen. Alle Verantwortlichen sind bestrebt, die Landesakademie zu einem Zentrum unmittelbarer kommunikativer Erfahrungen, zu einem Kristallisations- und Brennpunkt musisch-kultureller Arbeit, zu einer Koordinierungs- und Managementstelle mit vielerlei Beratungs,- Informations,- Unterstützungs- und Motivationsaufgaben auszubauen[6].

Die Landesakademie hat sich in der kurzen Zeit ihres Bestehens einen wichtigen Platz im gesellschaftlichen Leben des Saarlandes erobert. Sie unterstützt ein funktionierendes Vereinsleben mit jungen motivierten Nachwuchskräften. Sie sorgt für ein gutes, immer weiter ansteigendes künstlerisches Niveau im Bereich der Breitenkultur[6].

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Mit der Stadt verbunden[Bearbeiten]

  • Anna Maria zu Solms-Sonnewalde (* 14. Januar 1585; † 20. November 1634), Gräfin von Hohenlohe-Langenburg, starb in Ottweiler
  • Friedrich Joachim Stengel (* 29. September 1694; † 10. Januar 1787), Baumeister im Zeitalter des Barock, baute das Witwenpalais in Ottweiler
  • Johann Anton Joseph Hansen (* 10. Juli 1801; † 3. Mai 1875), Kath. Pfarrer in Ottweiler, Mitglied der Berliner Nationalversammlung (1848/49), Gründer der St. Barbara Erzbruderschaft (1857)
  • György Kàroly László Lehoczky (* 30. August 1901; † 16. Januar 1979), Architekt und Kirchenfenstermaler
  • Käthe Popall (* 15. Februar 1907; † 23. Mai 1984), bremische Politikerin der KPD und das erste weibliche Mitglied im Bremer Senat
  • Hans Puls (* 20. November 1914; † 21. Februar 1992), Musikwissenschaftler, Philosophie- und Sprachlehrer sowie Kirchenliederkomponist
  • Josef Jochem (* 24. März 1922; † 20. Juni 2000), Pädagoge, Politiker (CDU), war Schulrat in Ottweiler
  • Wilhelm Ertz (* 30. Januar 1923), Allgemeinmediziner und seit 2006 Träger der Paracelsus-Medaille.
  • Otto Knefler (* 5. September 1923; † 30. Oktober 1986), Fußballtrainer und Spieler

Literatur[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Saarland.de – Fläche und Bevölkerung – Stand: 31.12.2013 (Basis Zensus 2011) (PDF; 0,03 MB) (Hilfe dazu)
  2. a b  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- u. Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen u. Reg.-Bez. vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 805f.
  3. Ergebnis der Kommunalwahl, auf ottweiler-direkt.de
  4. a b c d e f g Sehenswertes Artikel in dem Webangebot der Stadt Ottweiler, abgerufen am 23. Mai 2012
  5. Über uns Informationen in dem Webangebot der Landesakademie für musisch-kulturelle Bildung, abgerufen am 23. Mai 2012
  6. a b c d e Ein innovatives Zentrum kultureller Bildung. Auf: http://www.nmz.de,/ Ausgabe: Februar 2007. Abgerufen am 23. Mai 2012
  7. Chronik Informationen in dem Webangebot der Landesakademie für musisch-kulturelle Bildung, abgerufen am 23. Mai 2012
  8. Johann Heinrich Schmidt gen. Fornaro
  9. Catharina Haaß bei MUGI

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Ottweiler – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien