Ouargla
31.955.3166666666667Koordinaten: 31° 57′ N, 5° 19′ O
| ورقلة Ouargla |
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| Basisdaten | ||
| Staat | Algerien | |
| Ouargla | ||
| ISO 3166-2 | DZ-30 | |
| Höhe | 135 m | |
| Einwohner | 133.024 (2008[1]) | |
Ouargla (arabisch ورقلة, DMG Warqala) ist die Hauptstadt der algerischen Provinz Ouargla, 800 km südlich von Algier gelegen. Die Universitäts-Stadt hat über 133 Tausend Einwohner.
Geschichte [Bearbeiten]
Im Mittelalter wohnten in der Stadt die Stämme der Magrawa und Ghardaia friedlich zusammen. Die Stadt gehörte den Reichen der Ibaditen und Charidschiten an und war vor allem für ihren Sklavenhandel bekannt.
Die Stadt wird von fünf kleinen Oasen umgeben, Beni Thour, Sidi Khouiled, Chott, Ruwaysat Said Otba und N'goussa, in denen ca. eine Million Palmen wachsen. Die Oasen werden durch etwa 60 m tiefe artesische Brunnen bewässert, von denen es mehr als 800 in der Region Ouargla gibt.
Sehenswert ist die restaurierte Altstadt La Lasbah mit ihrem typischen arabischen Markt, dem Souk, und die Moschee „al-Masjid al-Atiq“.
Im Südwesten der Altstadt hat sich in der französischen Kolonialzeit ein Europäerviertel gebildet, in den anderen Stadtteilen leben Nachfahren von Nomaden, die sich dort niederließen.
In der Stadt haben sich Firmen angesiedelt, die die umgebenden Erdölfelder ausbeuten. Die Ölfelder um Hassi Messaoud im Wilaya Ouargla machen etwa 20 % der Ölfelder Algeriens aus[2], woraus sich die wirtschaftliche Wichtigkeit der Region für das Land erschließt.
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Einwohnerzahlen 2008. (englisch)
- ↑ K. Schliephake: Erdöl und regionale Entwicklung. Dt. Inst. für Afrika-Forschung, Hamburg 1975, S. 44.