The Outhere Brothers

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von Outhere Brothers)
Wechseln zu: Navigation, Suche

The Outhere Brothers sind ein US-amerikanisches Hip-Hop- bzw. US-Dancefloor-Duo.

Beschreibung[Bearbeiten]

Texter Craig „Malik“ Simpkins und Produzent Lamar „Hula“ Mahone aus Chicago, Illinois, schlossen sich 1987 zusammen und gründeten The Outhere Brothers. Stilistisch waren sie eher europäisch geprägt, so dass ihr Durchbruch in den frühen 1990er Jahren in der europäischen Clubszene stattfand. Mit Fuk U in the Ass hatten sie ihren ersten großen Hit, der in den Niederlanden sogar in die Singles-Charts kam. Mit dem Titel Pass the Toilet Paper hatten sie einen weiteren Geheimtipp, der es diesmal in Österreich bis auf Platz 10 der Charts brachte.

Auch durch ihre unverblümten Texte hatten sie so viel Reden von sich gemacht, dass ihre nächste Single Don’t Stop (Wiggle Wiggle) noch erfolgreicher wurde. Auf Anhieb landete sie auf Platz eins in Großbritannien. Der Nachfolger Boom Boom Boom konnte nicht nur den Erfolg in Großbritannien wiederholen, auch in Deutschland wurde Platz eins erreicht, europaweit war man in den Top 10 und verkaufte über eine Million Singles. Die beiden Songs waren die einzigen, die in ihrer Heimat USA erfolgreich waren.

Mit der fünften Single La La La Hey Hey, die ebenfalls noch einmal ein europäischer Erfolg wurde, war ihr Debütalbum 1 Polish, 2 Biscuits & a Fish Sandwich (in textlich entschärfter Version wurde es noch einmal als The Party Album herausgebracht) dann ausgereizt. Ein weiterer Song, das Gemeinschaftsprojekt If You Wanna Party mit dem italienischen DJ Molella, war Ende 1995 noch ein moderater Erfolg.

Nach einjähriger Pause erschien 1997 die Single Let Me Hear You Say Ole Ole, die aber enttäuschte und das zweite Album The Other Side wurde sogar zum richtigen Flop. Und ebenso schnell, wie die Outhere Brothers aufgestiegen waren, waren sie auch wieder verschwunden. Malik veröffentlichte 2000 die erfolglose Solosingle You Don’t Know Malik. 2003 und 2004 erschienen zwei Best-of-Alben des Duos, die das Interesse an den beiden Hip-Hoppern aber nicht mehr wiedererwecken konnten.

Mitglieder[Bearbeiten]

  • Craig Simpkins alias Malik (* 31. Juli 1973 in Chicago)
  • Lamar Mahone alias Hula (* 12. Juni 1970 in Chicago)

Diskografie[Bearbeiten]

Alben[Bearbeiten]

Jahr Titel Chartplatzierungen[1] Anmerkungen
Flag of Germany.svg DE Flag of Austria.svg AT Flag of Switzerland.svg CH Flag of the United Kingdom.svg UK Flag of the United States.svg US
1995 1 Polish 2 Biscuits & a Fish Sandwich 56
(5 Wo.)
Erstveröffentlichung: 1994
1995 Party Album 41
(4 Wo.)
weitere Alben
  • 1993: The Outhere Brothers Album (Promo)
  • 1995: Boom Boom in the House
  • 1997: The Other Side
  • 1997: The Other Side (2 CDs, nur Kanada)

Kompilationen[Bearbeiten]

  • 2002: Best of Outhere Brothers (2 CDs)
  • 2004: Dance History

Singles[Bearbeiten]

Jahr Titel Chartplatzierungen[1] Anmerkungen
Flag of Germany.svg DE Flag of Austria.svg AT Flag of Switzerland.svg CH Flag of the United Kingdom.svg UK Flag of the United States.svg US
1994 Pass the Toilet Paper
1 Polish 2 Biscuits & a Fish Sandwich
10
(13 Wo.)
1994 Don’t Stop (Wiggle Wiggle)
Party Album
28
(1 Wo.)
1
(15 Wo.)
1994 La La La Hey Hey
Party Album
29
(10 Wo.)
22
(10 Wo.)
7
(7 Wo.)
1995 Boom Boom Boom
Party Album
1
(23 Wo.)
7
(12 Wo.)
4
(20 Wo.)
1
(15 Wo.)
65
(20 Wo.)
1995 If You Wanna Party
Party Album
19
(12 Wo.)
9
(10 Wo.)
Molella feat. The Outhere Brothers
1996 Olé olé
The Other Side
40
(1 Wo.)
1997 Let Me Hear You Say ’Ole ’Ole
The Other Side
18
(3 Wo.)
1998 Pass the Toilet Paper ’98 88
(3 Wo.)
weitere Singles
  • 1994: Fuk U in the Ass
  • 1994: Un-Released Vol. I (12inch Vinyl)
  • 1995: Other Side Limited Edition EP
  • 1995: Carnaval Mixen
  • 1995: Un-Released Vol. II (12inch Vinyl)
  • 1996: Megabrothers
  • 1997: La De Da De Da De (We Like to Party)
  • 1998: Ae-Ah (feat. Gerardo)
  • 1998: We Like to Party (Remix)
  • 2004: Boom Boom Boom (vs. DJ Sputnik)
  • 2008: Shake It
  • 2009: Enjoy

Quellen[Bearbeiten]

  1. a b Chartquellen: Singles / Alben

Weblinks[Bearbeiten]