Gesetzloser
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Als Gesetzloser (engl. outlaw) wird ein Ausgestoßener, Verbrecher, Vagabund etc. bezeichnet, der von der allgemeinen Gesellschaft abgesondert ist.
Ein früher englischer Gesetzloser war der legendäre Robin Hood, angeblich Robert, Earl of Huntingdon (1160–1247). Zu den bekanntesten US-amerikanischen Gesetzloser zählen Jesse James (1847–1882), Billy the Kid (1859–1881), Butch Cassidy und Sundance Kid sowie Bonnie und Clyde.
Der australische Kriminelle Edward „Ned“ Kelly (1854–1880) widerstand 1880 als The Iron Outlaw (Der eiserne Gesetzlose) in einer aus Pflugstahl gebastelten Rüstung nahezu erfolgreich dem Kugelhagel der Polizei. Im deutschsprachigen Raum wurden Johannes Bückler, genannt Schinderhannes, ebenso wie Carl Wallmann oder Nikol List als Banditen berühmt.
Manche Gesetzlose verkörpern eine morbide Faszination von Abenteuer, Freiheit und Kritik an der Obrigkeit. Das drückt sich in der hohen Zahl der Verfilmungen ihrer Lebensgeschichten aus.
[Bearbeiten] Übertragene Verwendungen
Nicht selten wird auch einer der größten US-amerikanischen Motorradclubs mit dem Begriff „The Outlaws“ in Verbindung gebracht.
Des Weiteren wird eine bestimmte Szene der Country-Musik, die sich in den späten 1960er Jahren entwickelte und besonders in den 1970er Jahren von Bedeutung war, mit dem Begriff Outlaw-Bewegung in Verbindung gebracht. Zu ihren wichtigsten Vertretern gehören Willie Nelson, Tompall Glaser, Waylon Jennings und Kris Kristofferson.
Die Bezeichnung Bandit wurde in den 1970er Jahren besonders durch Burt Reynolds geläufig. In dem gleichnamigen Film „Smokey and the Bandit“ (deutsch Ein ausgekochtes Schlitzohr) spielte Reynolds in einem Roadmovie die Rolle eines draufgängerischen Truckers, der mit seinem Trans Am seinem Filmkollegen „Schneemann“ (Country-Sänger Jerry Reed) als Truckfahrer zur Seite stand und einen illegalen Transport durch die USA organisierte.
Außerdem existiert eine Rap-Band namens „Outlawz“ in den USA, deren berühmtestes Mitglied Tupac Shakur († 13. September 1996) war.

