Outlook.com

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Begründung: Outlook.com ist jetzt Bestandteil von Microsoft Office Online und Office 365 --Darwipli (Diskussion) 15:03, 21. Jul. 2014 (CEST)

Outlook.com
Outlook.com-Logo
www.outlook.com
Beschreibung Webmail-Anbieter
Registrierung ja
Sprachen 106 Sprachversionen
Eigentümer Microsoft
Erschienen 31. Juli 2012[1]
Mitglieder 400 Millionen
(2. Mai 2013)[2]
Status online

Outlook.com ist ein Webmail-Service von Microsoft, der seit dem 19. Februar 2013 regulär nutzbar ist. Er ersetzt den Windows Essentials-Dienst Hotmail.[3] Die Umstellung erfolgte schrittweise und wurde im Laufe des Jahres 2013 abgeschlossen.

Geschichte[Bearbeiten]

1995 wurde Hotmail entwickelt, ein Dienst, der kurze Zeit darauf von Microsoft übernommen wurde. Outlook.com wurde am 31. Juli 2012 von Microsoft vorgestellt und ersetzt Hotmail. Mit Outlook.com will Microsoft mit Gmail, dem Konkurrenten aus dem Hause Google, mithalten können.[4] Dazu werden verschiedene Funktionen angeboten, die teilweise zuvor in dieser Form nicht verfügbar waren.

Am 19. Februar 2013 verließ Outlook.com die Testphase; der Dienst hatte zu diesem Zeitpunkt etwa 60 Millionen aktive Nutzer. Die verbliebenen Hotmail-Accounts wurden bis Anfang Mai automatisch zu Outlook.com übertragen, womit Hotmail selbst eingestellt wurde.[5] E-Mail-Adressen von Hotmail können jedoch weiter genutzt werden.[6] Die Umstellung wurde von einer groß angelegten Werbekampagne begleitet.[7]

Funktionen[Bearbeiten]

Neben Standardfunktionen wie einer Suche, der Archivierung alter Mails und einem Spamfilter bietet der Dienst folgende Funktionen:

Verknüpfung anderer E-Mail-Konten

Mit Outlook.com ist es möglich, E-Mails anderer Konten zu senden und zu empfangen. So kann man zum Beispiel Outlook.com mit seinem Gmail-Konto verbinden, und nun E-Mails empfangen, die an seine Gmail-Adresse gesendet wurden oder auch E-Mails mit der Gmail-Adresse als Absender von Outlook.com aus verschicken.

Integration von Microsoft Office

Mit Hilfe der Microsoft Office Integration ist es möglich, Word-, Excel-, OneNote- und PowerPoint-Dateien direkt im Posteingang zu bearbeiten.[8]

Integration von Sozialen Netzwerken

Man kann verschiedene Soziale Netzwerke wie YouTube, Facebook und Flickr direkt mit dem Postfach verknüpfen, sofern entsprechende Rechte vom Kontoinhaber zugelassen werden. So kann man beispielsweise mit Freunden aus Facebook einen Chat führen oder jeweilige Statusupdates sehen.[9]

Integration von Skype-Videochat

Es ist außerdem möglich, einen Videochat via Skype direkt im Browser zu führen, ohne dass dabei eine entsprechende Anwendung installiert sein muss.[10] Ein Textchat über Skype ist ebenfalls möglich.

Integration von Microsoft OneDrive

Bei größeren Anhängen, die mit einer Mail verschickt werden sollen, kann der Nutzer wählen, ob er diese in den Cloud-Dienst OneDrive von Microsoft hochladen will.

Verfügbarkeit und Wechsel[Bearbeiten]

Hinweisseite beim Wechsel

Mit einem bestehenden Microsoft-Konto (@hotmail.example oder @live.example), ist auch die Anmeldung auf Outlook.com möglich. Optional können bestehende E-Mail-Adressen in @outlook.com-Adressen geändert werden.[11]

Outlook.com unterstützt neben dem Abruf per Web-App auch das POP3-Protokoll; für den Versand kann SMTP genutzt werden. Zusätzlich steht das Exchange ActiveSync-Protokoll zur Verfügung, sodass sich Outlook.com-Konten genauso einrichten lassen, wie Postfächer eines vollwertigen Exchange-Server. Seit dem 12. September 2013 wird auch der Abruf per IMAP unterstützt.[12][13]

Kritik[Bearbeiten]

Microsoft hat seine AGB geändert und behält sich nun vor, die E-Mails seiner Kunden zu scannen (ein Vorhaben, das z. B. Google mit Gmail bereits in die Tat umsetzt). Im Gegensatz zu Google wird allerdings keine personalisierte Werbung eingeblendet.[14]

Folgende Einschränkungen sind zurzeit bekannt:

  • Outlook.com-Konten in Outlook 2013 (Synchronisation mit Exchange ActiveSync)
    • Importieren von Datendateien (PST) in Outlook.com-Ordner nicht möglich.
    • Kopieren und Verschieben von E-Mails aus Ordner anderer Konten per Drag and Drop in Outlook.com-Ordner nicht möglich.
    • Kopieren von E-Mails innerhalb der Ordnerstruktur eines Outlook.com-Kontos per Drag and Drop nicht möglich.
    • Erstellen zusätzlicher Kalender-, Aufgaben- und Kontaktordner nicht möglich.
    • Der Ordner Entwürfe wird nicht synchronisiert. Die Entwürfe werden lokal auf dem Computer abgespeichert.
    • Verwendung von Kontaktgruppen (vormals Verteilerlisten) nicht möglich. Kontaktgruppen die online erstellt wurden, werden nicht synchronisiert.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Carsten Knobloch: Hotmail wird zu Outlook, webbasiertes Skype kommt! In: Caschys Blog. 31. Juli 2012, abgerufen am 21. Februar 2013.
  2. Outlook.com: 400 Millionen User, zwei neue Details. Abgerufen am 23. Mai 2013.
  3. Hotmail-Nachfolger: Microsoft macht Outlook zum Standard. In: Spiegel Online. 19. Februar 2013, abgerufen am 21. Februar 2013.
  4. Chris Jones: Introducing Outlook.com - Modern Email for the Next Billion Mailboxes. In: Outlook Blog. Microsoft, 31. Juli 2012, abgerufen am 21. Februar 2013 (englisch).
  5. E-Mail-Dienst: Von Hotmail auf Outlook.com: Microsoft schließt Umstellung ab, augsburger-allgemeine.de, 4. Mai 2013, abgerufen am 4. Dezember 2013
  6. Holger Bleich: Microsoft aktiviert neuen Mail-Dienst Outlook.com für alle Nutzer. In: heise online. 19. Februar 2013, abgerufen am 26. Februar 2013.
  7. Lars Budde: Outlook.com verlässt Beta-Phase mit 60 Millionen aktiven Nutzern. In: t3n Magazin. 19. Februar 2013, abgerufen am 21. Februar 2013.
  8. Outlook.com-Vorschau kennenlernen. Microsoft, abgerufen am 2. August 2013.
  9. Andreas Donath: Outlook.com: Webmail mit Aufräumfunktion. In: Golem.de. 1. August 2012, abgerufen am 21. Februar 2013.
  10. Microsoft integriert Skype in Outlook.com. 20. August 2013, abgerufen am 27. Mai 2014 (deutsch).
  11. Carsten Knobloch: Outlook.com: So wird deine neue Adresse Standard. In: Caschys Blog. 1. August 2012, abgerufen am 21. Februar 2013.
  12. We are the Outlook.com team, Ask us anything! In: Reddit. 12. September 2013, abgerufen am 12. September 2013.
  13. Steve Kafka: Outlook.com now has IMAP. In: Outlook Blog. 12. September 2013, abgerufen am 12. September 2013.
  14. Patrick Beuth: Auch Microsoft liest E-Mails mit. In: Zeit Online. 22. Oktober 2012, abgerufen am 21. Februar 2013.