Outpost – Zum Kämpfen geboren

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Filmdaten
Deutscher Titel Outpost – Zum Kämpfen geboren
Originaltitel Outpost
Produktionsland Vereinigtes Königreich
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 2008
Länge 86 Minuten
Altersfreigabe FSK 16
Stab
Regie Steve Barker
Drehbuch Rae Brunton
Produktion Arabella Croft,
Kieran Parker
Musik James Seymour Brett
Kamera Gavin Struthers
Schnitt Chris Gill,
Alastair Reid
Besetzung

Outpost – Zum Kämpfen geboren ist ein britischer Horrorfilm des Regisseurs Steve Barker aus dem Jahr 2008.

Handlung[Bearbeiten]

Einige Söldner, unter anderem ehemalige Marines, werden angeheuert, um einem Ingenieur dabei zu helfen, Bodenproben in einem Kriegsgebiet in Osteuropa zu sichern. Als sie auf einen alten Weltkriegsbunker der Nazis stoßen, wird jedoch der eigentliche Auftrag des Ingenieurs Hunt deutlich, denn er beginnt seine Forschungen innerhalb der Anlage. Der erste Mitstreiter der Söldnertruppe verschwindet spurlos bei einem nächtlichen Gefecht, die ausgelegten Minen und Stolperdrähte haben jedoch nicht ausgelöst. Zudem findet sich am letzten Aufenthaltsort des Verschwundenen ein Eisernes Kreuz der deutschen Wehrmacht. Bei der weiteren Erforschung des Bunkersystems werden die Söldner, die nun von den schrecklichen Nazi-Experimenten wissen, weiter dezimiert. Eine Maschine, eigens im Zweiten Weltkrieg erfunden, um deutsche Soldaten unverwundbar zu machen, steht im Fokus des Ingenieurs, denn sie ist der Ursprung dieser Kreaturen. Nach und nach sterben die Söldner, bestialisch getötet und ohne jegliche Chance gegen die immer wieder auftauchenden Zombies, bis nur noch Hunt und DC übrig sind. Auch wenn die Maschine, die Albert Einsteins Einheitliche Feldtheorie nutzt, kurzzeitig die Zombies lahmlegt, kann der Generator des Bunkers den nötigen Strom nicht länger aufrechterhalten. DC wird am Bein verletzt und opfert sich für Hunt. Dieser versucht, durch die Lüftung zu fliehen, wird jedoch am Ende getötet. Danach trifft ein weiterer Trupp ein, und dieser wird ebenfalls wieder nachts von den Nazi-Zombies überfallen.

Kritiken[Bearbeiten]

„Brutaler Horrorfilm, dessen abstruse Geschichte so angelegt ist, dass möglichst viele Mitwirkende in klaustrophobischer Enge auf recht drastische Weise ihr Leben aushauchen.“

Lexikon des Internationalen Films: [1]

„Die gute Besetzung trägt dazu bei, das Konventionelle der Charaktere ein wenig zu dämpfen, die Zweidimensionalität der Figuren zumindest etwas plastischer erscheinen zu lassen. Die Regie vermag es, im ersten Drittel des Filmes ein ordentliches Maß an Spannung aufzubauen. Einmal im Bunker angekommen, flacht die Kurve ab; es gibt einige passable Schrecksekunden, die aber mühelos in der großen ‚Kenn ich schon‘-Schublade Platz finden. Die triste Farbgebung passt zur Thematik und sorgt für ein Mindestmaß an Atmosphäre, wirkt über die gesamte Laufzeit aber monoton. […] Das Ende wiederum ist nervig. Es erscheint nicht nur sehr kalkuliert und aufgesetzt, sondern lässt am Sequelnäherungsradar die roten Alarmlämpchen glühen. Selbst wenn es nicht dazu kommen sollte, so ist diese Art, Stories zu beschließen, einfach zu abgedroschen, um einen wirklich positiven Gesamteindruck hinterlassen zu können.“

Axel Krauss von BlairWitch.de: [2]

Hintergründe[Bearbeiten]

In den Vereinigten Staaten wurde der Film am 18. März 2008 auf DVD veröffentlicht. Die Veröffentlichung in Deutschland erfolgte am 5. Juni 2008 auf DVD, sowie am 9. April 2011 auf ProSieben als Free-TV-Premiere.

Fortsetzung[Bearbeiten]

Im Jahr 2011 wurde der Dreh einer Fortsetzung begonnen: Outpost 2 Black Sun, die am 27. April 2012 in Deutschland direkt auf DVD erschienen ist. 2013 erschien Outpost: Rise of the Spetsnaz.[3][4]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Outpost – Zum Kämpfen geboren im Lexikon des Internationalen Films
  2. Outpost – Zum Kämpfen geboren (2007) Review auf BlairWitch.de
  3. Outpost: Black Sun in der Internet Movie Database (englisch)
  4. Outpost: Rise of the Spetsnaz in der Internet Movie Database (englisch)