Ovar (Portugal)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Ovar (Portugal)
Wappen Karte
Wappen von Ovar (Portugal)
Ovar (Portugal) (Portugal)
Ovar (Portugal)
Basisdaten
Region: Centro
Unterregion: Baixo Vouga
Distrikt: Aveiro
Concelho: Ovar
Koordinaten: 40° 52′ N, 8° 38′ W40.866666666667-8.6333333333333Koordinaten: 40° 52′ N, 8° 38′ W
Einwohner: 17.824 (Stand: 30. Juni 2011)[1]
Fläche: 48,06 km² (Stand: 1. Januar 2010)[2]
Bevölkerungsdichte: 371 Einwohner pro km²
Postleitzahl: 3880
Politik
Bürgermeister: Joaquim Barbosa
Adresse der Gemeindeverwaltung: Junta de Freguesia de Ovar (Portugal)
Rua Cândido dos Reis, 49-51
3880-097 Ovar
Webseite: www.freguesia-ovar.pt
Kreis Ovar (Portugal)
Flagge Karte
Flagge von Ovar (Portugal) Position des Kreises Ovar (Portugal)
Einwohner: 55.337 (Stand: 30. Juni 2011)[3]
Fläche: 147,68 km² (Stand: 1. Januar 2010)[2]
Bevölkerungsdichte: 375 Einwohner pro km²
Anzahl der Gemeinden: 8
Verwaltung
Adresse der Verwaltung: Câmara Municipal de Ovar
Praça da República
3880-141 Ovar
Präsident der Câmara Municipal: Dr. Manuel Alves de Oliveira (PS)
Webpräsenz: www.cm-ovar.pt




Vorlage:Infobox Município/Wartung/Verwaltungadresse ist leer




Vorlage:Infobox Ort in Portugal/Wartung/Karte ist leer


Vorlage:Infobox Ort in Portugal/Wartung/Höhe ist leer

Vorlage:Infobox Ort in Portugal/Wartung/Bürgermeister ist ausgefüllt



Ovar ist eine Gemeinde und Stadt in Portugal mit 17.824 Einwohnern (Stand 30. Juni 2011).

Die Hauptkirche (Igreja Matriz) von Ovar

Geschichte[Bearbeiten]

Die ersten Aufzeichnungen über eine hier entstehende Siedlung stammen aus dem 11. Jahrhundert. 1251 wurde Ovar ein eigenständiger Kreis (Concelho), und erhielt 1514 Stadtrechte (Foral) durch König Manuel I.

Im Jahr 1984 wurde die vorherige Kleinstadt (Vila) zur Stadt (Cidade) erhoben.[4][5]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Verschiedene Brücken, historische öffentliche Gebäude und eine Vielzahl, häufig mit Azulejos geschmückte Sakralbauten stehen im Kreis unter Denkmalschutz. Auch der historische Ortskern von Ovar,[6] und die Anlage des Campingplatzes in Furadouro sind denkmalgeschützt.[7]

Bekannt ist Ovar für seinen seit 1952 ausgerichteten Straßenkarneval, und auch für seine Strände, insbesondere in Furadouro. Die 1997 eröffnete Bibliothek (Biblioteca Municipal) und das 2009 eingeweihte Kulturzentrum Centro de Arte de Ovar, mit Auditorium, Veranstaltungs- und Seminarräumen, sind zeitgenössische Kulturstätten im Ort.[8] Das Stadtmuseum zeigt das historische Leben und Arbeiten der einfachen Menschen von Ovar anhand von Trachten, Werkzeug und Puppen.[9]

Südlich der Stadt liegt das Naturschutzgebiet der Ria de Aveiro.

Einige Kilometer nördlich befindet sich ein kleiner Militärflugplatz der NATO bzw. der Força Aérea Portuguesa. Am Rand dieses Aeródromo Militar de Ovar befindet sich eine Aussenstelle des portugiesischen Militärluftfahrtmuseums, dessen Hauptstandort sich in Sintra befindet.

Verwaltung[Bearbeiten]

Kreis[Bearbeiten]

Ovar ist Sitz eines gleichnamigen Kreises. Die Nachbarkreise sind (im Uhrzeigersinn im Norden beginnend): Espinho, Santa Maria da Feira, Oliveira de Azeméis, Estarreja, Murtosa sowie der Atlantische Ozean.

Die folgenden Gemeinden (freguesias) liegen im Kreis Ovar:

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Einwohnerzahl im Kreis Ovar (1801 – 2011)
1801 1849 1900 1930 1960 1981 1991 2001 2011
10 822 10 075 25 605 29 970 35 320 45 378 49 659 55 198 55 377

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Sport[Bearbeiten]

Der Ort beheimatet den Sportverein Associação Desportiva Ovarense mit einer Fußball- und Basketballabteilung. Die Basketballabteilung errang eine Reihe internationaler und nationaler Titel.

Im Kreis ist zudem der Esmoriz Ginásio Clube zu nennen, dessen Volleyballabteilung einige nationale Titel errang, und der Fußballverein SC Esmoriz.

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Die Ska-Punk-Band Redsocks und die Alternative Rock-Band Small Town Syndrome kommen aus Ovar.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Ovar – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. www.ine.pt – Indikator Resident population by Place of residence and Sex; Decennial in der Datenbank des Instituto Nacional de Estatística
  2. a b Übersicht über Code-Zuordnungen von Freguesias auf epp.eurostat.ec.europa.eu
  3. www.ine.pt – Indikator Resident population by Place of residence and Sex; Decennial in der Datenbank des Instituto Nacional de Estatística
  4. www.monumentos.pt (unter Cronologia), abgerufen am 1. Februar 2013
  5. www.verportugal.net, abgerufen am 1. Februar 2013
  6. www.monumentos.pt, abgerufen am 1. Februar 2013
  7. dito
  8. www.verportugal.net, abgerufen am 1. Februar 2013
  9. Lydia Hohenberger, Jürgen Strohmaier: Portugal. 2.Auflage, DuMont Reiseverlag, 2009 Ostfildern, S.215
  10. www.anmp.pt, abgerufen am 1. Februar 2013