Ovelgönne

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Dieser Artikel behandelt die Gemeinde Ovelgönne, für weitere Bedeutungen siehe Ovelgönne (Begriffsklärung).
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Ovelgönne
Ovelgönne
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Ovelgönne hervorgehoben
53.3419444444448.42138888888894Koordinaten: 53° 21′ N, 8° 25′ O
Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Wesermarsch
Höhe: 4 m ü. NHN
Fläche: 123,81 km²
Einwohner: 5379 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 43 Einwohner je km²
Postleitzahl: 26939
Vorwahlen: 04480 (Verwaltungssitz Oldenbrok), 04483 (Großenmeer), 04401 (Ovelgönne)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text
Kfz-Kennzeichen: BRA
Gemeindeschlüssel: 03 4 61 008
Gemeindegliederung: 4 Gemarkungen
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Rathausstraße 14
26939 Ovelgönne
Webpräsenz: www.ovelgoenne.de
Bürgermeister: Christoph Hartz (Parteilos)
Lage der Gemeinde Ovelgönne im Landkreis Wesermarsch
Zwischenahner Meer Bremen Bremerhaven Delmenhorst Landkreis Ammerland Landkreis Cloppenburg Landkreis Cuxhaven Landkreis Friesland Landkreis Oldenburg Landkreis Osterholz Landkreis Wesermarsch Landkreis Wittmund Oldenburg (Oldenburg) Wilhelmshaven Berne Brake (Unterweser) Butjadingen Elsfleth Jade (Gemeinde) Lemwerder Nordenham Ovelgönne StadlandKarte
Über dieses Bild

Ovelgönne ist eine Gemeinde im Landkreis Wesermarsch in Niedersachsen. Mit einer Fläche von rund 120 Quadratkilometern ist sie die zweitgrößte Gemeinde des Landkreises Wesermarsch. Die Gemeinde ist stark von der Landwirtschaft geprägt und bezeichnet sich selbst als das „Grüne Herz der Wesermarsch“.[2] Der Sitz der Verwaltung befindet sich im Ortsteil Oldenbrok-Mittelort.

Geografie[Bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten]

Ovelgönne liegt innerhalb des Städtevierecks Bremen, Oldenburg, Wilhelmshaven und Bremerhaven. Nach Bremen sind es 24 Kilometer und nach Oldenburg 16 Kilometer. Die Kreisstadt Brake ist vom Zentrum in Oldenbrok-Mittelort lediglich drei Kilometer entfernt.

Geologie[Bearbeiten]

Die Gemeinde liegt inmitten des flachen Marschlandes, nahezu frei von jeder Industrie, mit viel Weideland und den für die Wesermarsch typischen Entwässerungsgräben. Erwähnenswert ist vor allem das Hochmoor in Rüdershausen, das aus der Zeit stammt, als der Jadebusen noch Moorlandschaft war.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Ovelgönne liegt im Zentrum des Landkreises Wesermarsch und grenzt im Nordwesten an die Gemeinde Jade, im Norden an die Gemeinde Stadland, im Osten an die Stadt Brake und im Süden an die Stadt Elsfleth (alle Landkreis Wesermarsch). Im Südwesten hat die Gemeinde eine Grenze mit der Gemeinde Rastede im Landkreis Ammerland.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Die Gemeinde ist in vier Gemarkungen unterteilt:

  • Großenmeer, 26,66 km²
  • Oldenbrok, 28,60 km²
  • Strückhausen, 64,41 km²
  • Ovelgönne, 4,14 km²

Geschichte[Bearbeiten]

Entwicklung von Jadebusen und Weserdelta; Verlandung seit 1300 entstandener Wasserflächen ab 1500 nur indirekt über die Abdeichung dargestellt.
→ Vergrößerungen: • 33 %, • 50 %
Neustadt (Ovelgönne) aus der Luft (2012)
Strückhauser Kirchdorf mit der evangelisch-lutherischen Kirche St. Johannes (2012)

Der Hortfund von Strückhausen ist einer der ältesten Belege für die frühe Besiedlung des Gebietes.

Ovelgönne[Bearbeiten]

Nach dem Sieg über die Rüstringer Friesen und der Eroberung Butjadingens und Stadlands im Jahre 1514 errichtete Graf Johann V. von Oldenburg die Zwingfeste Ovelgönne. Der Name der Feste leitet sich davon ab, dass Johann dem ehemaligen Herrn der Gegend, Edzard I. von Ostfriesland, das Land missgönnte („övel gönne“).[3]

Die Feste wurde auf dem Golzwarder Wurp am Ufer oder zwischen Armen des Lockfleths erbaut, zum Teil wurde dazu Material aus der abgebrochenen Wehranlage Golzwardens verwendet. Schon im nächsten Jahr wurde das Lockfleth hier durch Dämme wie den Strückhauser Altendeich verschlossen. Die landesherrliche Burg wurde zur vornehmen Residenz mit Schlosskirche für den amtierenden Drosten. Der Drost war als Vertreter des Landesherrn nicht nur zuständig für die Sicherung und Verwaltung des neuen Lehens Stadland, sondern auch sein oberster Gerichtsherr. Vom Amtssitz aus wurde ein herrschaftliches Vorwerk mit Gestüt errichtet, das die Versorgung und Ausrüstung der Besatzer sicherstellte, auch entwickelte sich eine Marktsiedlung.

Im Jahre 1583 wurde die Festung verstärkt, während des Dreißigjährigen Krieges quartierten sich hier von 1628 bis 1631 kaiserliche Truppen ein. Mehrfach, zeitweise jährlich, hat sich Graf Anton Günther mit seinem Hof in Ovelgönne aufgehalten. Er war es auch, der den Ovelgönner Vieh- und Pferdemarkt einrichtete, der ab 1630 bis heute jedes Jahr Anfang September stattfindet. 1664 gab Graf Anton Günther Ovelgönne seinem illegitimen Sohn Anton von Aldenburg, 1667 kam es aber in den Besitz des dänischen Königs als rechtmäßigem Erbfolger des Oldenburger Grafens. Die dänische Regierung ließ Schloss und Festung während der Jahre 1677 bis 1679 abreißen, da die innere Sicherheit des Landes ausreichend und ein Militärstandort somit nicht mehr notwendig erschien. Ovelgönne blieb aber ein Verwaltungssitz für die Wesermarschen und Gerichtsstand für das Stadland und Butjadingen, seit 1616 mit einem Landgericht, später Amts- und Landgericht bis 1879. Zitat (H. Lübbing): „Trotz seiner Bedeutung als … Gerichtssitz blieb Ovelgönne ein Flecken.“

Bis 1809 gehörte Ovelgönne zum Kirchspiel Golzwarden, erst mit der Einweihung der Martinskirche wurde Ovelgönne selbst Kirchspiel mit eigenem Pastor.

Jüdische Gemeinde[Bearbeiten]

Seit Mitte des 18. Jahrhunderts lebten Juden in Ovelgönne, die sich zunächst in einem Betsaal und ab 1804 in der neu errichteten Synagoge (am Judengang) zum Gottesdienst versammelten. Eine zugehörige Begräbnisstätte wurde 1811 angelegt; bis dahin musste auf die jüdischen Friedhöfe in Hohenberge (Varel) und Scharmbeck ausgewichen werden.
Die Synagogengemeinde war ab 1858 auch für Brake, Burhave, Dedesdorf und Rodenkirchen zuständig. Innerhalb der folgenden Jahre verließen aber immer mehr Gemeindemitglieder den Ort, so dass in der Synagoge bald keine Gottesdienste mehr stattfanden. Sie wurde daher 1906 verkauft. Das Gebäude wurde anschließend vom örtlichen Turnverein noch bis 1922 genutzt und 1931 abgerissen.[4][5]

Großenmeer[Bearbeiten]

St.-Anna-Kirche in Großenmeer

Zwischen dem Linebrok und dem südlichen Moorriem trat seit 1367 infolge zweier Deichbrüche an der Weser nördlich von Elsfleth bei Hochwasser Weserwasser in die Jade über. In der Mitte des Wasserzugs, der weitgehend dem Verlauf des Flusses Liene folgte, entstand ein See, der Großes Meer, Grote Meer oder einfach Dat Meer genannt wurde. Nachdem die alte St.-Annen-Kirche dem vordringenden Wasser zum Opfer gefallen war, wurde 1504 eine neue errichtet, auf einer Wurt an oder in dem See. Nach dessen Trockenlegung im Lauf des 16. Jahrhunderts erwuchs daraus das Dorf Meerkirchen, auch Großenmeer genannt.[6]

Vereinigung, Eingemeindungen und Ausgliederungen[Bearbeiten]

Im Rahmen einer 1933 durchgeführten Verwaltungsreform wurden die vorher eigenständigen Gemeinden Golzwarden, Strückhausen und Ovelgönne zur Großgemeinde Ovelgönne zusammengeschlossen. Zur Gemeinde Ovelgönne gehören heute unter anderem die Ortschaften Großenmeer, Neustadt-Colmar, Oldenbrok-Mittelort und Strückhausen.

Am 1. März 1974 wurde die Gemeinde Oldenbrok eingegliedert.[7]

Am 1. März 1974 wurde der Ortsteil Golzwarden an die Kreisstadt Brake (Unterweser) abgetreten.[7]

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat der Gemeinde Ovelgönne besteht aus 16 Ratsfrauen und Ratsherren. Dies ist die festgelegte Anzahl für eine Gemeinde mit einer Einwohnerzahl zwischen 5.001 und 6.000 Einwohnern.[8] Die 16 Ratsmitglieder werden durch eine Kommunalwahl für jeweils fünf Jahre gewählt. Die aktuelle Amtszeit begann am 1. November 2011.

Stimmberechtigt im Gemeinderat ist außerdem der hauptamtliche Bürgermeister Christoph Hartz.

Die letzte Kommunalwahl vom 11. September 2011 ergab das folgende Ergebnis:[9][10]

Partei  Anteilige Stimmen  Anzahl Sitze  Veränderung Stimmen  Veränderung Sitze
CDU 42,02 % 7 +2,27 % +1
SPD 24,24 % 4 -1,56 % 0
Unabhängige Wählergemeinschaft Ovelgönne UGO  16,6 % 2 +0,08 % -1
Bündnis 90/Die Grünen 7,13 % 1 +3,02 % 0
FDP 5,0 % 1 -3,3 % 0
Einzelbewerber 4,96 % 1 -0,31 % 0

Die Wahlbeteiligung bei der Kommunalwahl 2011 lag mit 51,07 %[9] etwas unter dem niedersächsischen Durchschnitt von 52,5 %.[11] Zum Vergleich – bei der vorherigen Kommunalwahl vom 10. September 2006 lag die Wahlbeteiligung bei 46,73 %.[12]

Nach der Kommunalwahl haben sich drei Gruppen gebildet. Die Gruppe CDU/FDP/Hübenthal stellt neun Sitze, die Gruppe SPD/Grüne fünf Sitze und die UGO zwei Sitze.

Bürgermeister[Bearbeiten]

Der parteilose Thomas Brückmann wurde 2005 mit 92,52 % der Stimmen zum ersten hauptamtlichen Bürgermeister der Gemeinde Ovelgönne gewählt. Seine erste Amtszeit endete nach sechs Jahren im Oktober 2011. Seine tüchtige und überparteiliche Amtsführung brachte Brückmann viel Achtung bei allen Parteien ein.[13] Am 11. September 2011 wurde er ohne Gegenkandidat mit 85,95 % der Stimmen für weitere acht Jahre wiedergewählt.[14] Bei der Bundestagswahl am 22. September 2013 wurde Thomas Brückmann als Landrat für den Landkreis Wesermarsch gewählt. Seine Tätigkeit als Bürgermeister hatte er deshalb vorzeitig beendet. Am 23. Februar 2014 fanden die notwendig gewordenen Bürgermeisterwahlen statt. Bei der Wahl erhielt der parteilose Christoph Hartz aus Oldenbrok 50,7 % der Stimmen und setzte sich damit völlig überraschend gegen den von der CDU, der FDP und der Unabhängigen Wählergemeinschaft Ovelgönne (UGO) unterstützten Kandidaten Dieter Kohlmann aus Popkenhöge mit 49,3 % durch. Die Wahlbeteiligung lag bei 53,4 %.[15]

Wappen[Bearbeiten]

Das Wappen der Gemeinde Ovelgönne ist geteilt von Gold und Grün, oben ein rotes Tor mit Torhaus unter Treppengiebel und zwei Zinnentürmen mit blauen Spitzdächern, darauf rote Kugeln, unten ein goldenes Schild, belegt mit zwei grünen Kleeblättern, deren linkes gestürzt ist.[16]

Flagge[Bearbeiten]

Die Flagge der Gemeinde ist geteilt in Gelb und Grün.[16]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Martinskirche in Ovelgönne
Alter Jüdischer Friedhof bei Ovelgönne
Altes Brauhaus von 1599 in Großenmeer

Museen und Ausstellungen[Bearbeiten]

Das 1981 gegründete Handwerksmuseum Ovelgönne befindet sich in der Breiten Straße in Ovelgönne und ist ein Spezialmuseum zur Geschichte des Handwerks mit der Ausrichtung auf das regionale Handwerk im 19. und 20. Jahrhundert. Die Ausstellung zeigt die Geschichte der Handwerksorganisationen von der Zunft bis zur Handwerkskammer, die Entwicklung von Techniken und Arbeitsweisen, den Wandel im Ausbildungswesen und Strategien der Professionalisierung, moderne Gesellen- und Meisterstücke, Handwerkerlebensläufe gestern und heute, Frauen im Handwerk sowie das Handwerk und die Industrialisierung.[17] Träger des Handwerksmuseum ist seit dem Jahr 2000 der Heimat- und Kulturverein Ovelgönne.

Im Ortsteil Großenmeer betreibt der Dr.-Cornelius-Modellbahnverein seine öffentlich zugängliche Modellbahnanlage in Baugröße H0. Die ursprünglich von einem Privatmann begonnene Anlage ging 1980 auf den Modelleisenbahnverein über und wurde dann auf die gegenwärtige Anlagengröße von rund 110 Quadratmetern ausgebaut.[18]

Bauwerke[Bearbeiten]

Die evangelisch-lutherische Martinskirche in Ovelgönne wurde 1809 im klassizistischen Stil von Joseph Bernhard Winck erbaut. Sie hat den Charakter eines Wohnhauses und enthielt auch eine Schule sowie Pfarr- und Küsterwohnung. Der Name der Straßenkirche bezieht sich auf Martin Luther und St. Martin, daher lautet die korrekte Bezeichnung Martinskirche statt St. Martin.

Die evangelisch-lutherische Kirche St. Bartholomäus in Golzwarden ist als einschiffiger Backsteinbau um 1263 auf einer Wurt errichtet worden. Hier erhielt 1648 der Orgelbauer Arp Schnitger die Taufe. Bis 1809 war diese Kirche auch für die Ovelgönner Einwohner zuständig. Sie wurden zunächst auch auf dem dortigen Friedhof bestattet, bis Ovelgönne einen eigenen Friedhof erhielt.[19]

Die evangelisch-lutherische Christuskirche in Oldenbrok-Mittelort ist ein einschiffiger, nachträglich verputzter Backsteinbau und wurde 1619 erbaut.

Die evangelisch-lutherische Kirche St. Johannes im Strückhauser Kirchdorf ist ein einschiffiger Backsteinbau aus dem Jahre 1519. Die Nordempore wurde 1657 vom Vater Arp Schnitgers angefertigt.[20] Die Kirche beherbergt weiterhin eine Orgel von Arp Schnitger von 1698, von der nach Reparaturen und Neubauten noch der Prospekt und zwei Register erhalten sind.[21]

Die Burg-Apotheke Ovelgönne wurde 1677 von Ernst Georg Balcke aus Syke bei Bremen gegründet. Sie war die wohl älteste Apotheke der Wesermarsch.[22] Teile der Einrichtung wurden 2012 nach dem Ruhestand der Betreiber dem Handwerksmuseum in Ovelgönne verkauft und können da besichtigt werden.[23]

Weitere Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

  • Juni: Strückhauser Kaltblutrennen, alljährlich am 2. Sonntag im Juni
  • Juli: Citroën 2CV – Ententreffen im Stückhauser-Kirchdorf, seit 2001 alljährlich am 2. Wochenende im Juli.
  • September: Ovelgönner Pferdemarkt (niederdeutsch Ovelgunner Peermaart), alljährlich am 1. Montag im September, seit dem Jahr 1630[2]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

Die Gemeinde Ovelgönne wird durchzogen von der B 211, die eine schnelle Verbindung zur nahe gelegenen Stadt Oldenburg (Oldb) ermöglicht, sowie in Gegenrichtung durch den Wesertunnel nach Bremerhaven beziehungsweise Bremen. Derzeit befindet sich ein Neubau der B 211 in Planung. Es soll eine optimierte Anbindung des Braker Hafens, des Nordmilchwerkes Strückhausen und des Ovelgönner Gewerbegebietes Logemannsdeich erreicht werden. Des Weiteren sollen die Ortsteile Popkenhöge und Oldenbrok-Mittelort verkehrlich entlastet werden.

Ansässige Unternehmen[Bearbeiten]

Als einziger Industriebetrieb ist das Milchwerk Nordmilch eG in Strückhausen zu nennen, das durch seine Speiseeisproduktion (unter dem Namen Botterbloom) weit über die Grenzen hinaus bekannt ist. Dieser Standort soll aber bis 2012 oder 2013 als Folge der Fusion zum Deutschen Milchkontor aufgegeben werden.[24]

Radfernwege[Bearbeiten]

Durch die Gemeinde führt die Deutsche Sielroute. Sie ist ein Radfernweg durch den Landkreis Wesermarsch mit einer Länge von 220 Kilometern und ist vor allem von der typischen Landschaft der Wesermarsch geprägt.

Bildung[Bearbeiten]

In der Gemeinde gibt es zwei Grundschulen, die als verlässliche Grundschulen geführt werden. Ihre Trägerschaft liegt bei der Gemeinde.[25] Weiterführende Schulen gibt es ansonsten nicht. Die nächsten weiterführenden Schulen befinden sich in der nahe gelegenen Kreisstadt Brake.

Personen und Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten]

Persönlichkeiten, die in dieser Gemeinde gewirkt haben[Bearbeiten]

  • Dimo Wache (* 1973), spielte in seiner Jugend beim SC Ovelgönne; Torwart unter anderem beim VfB Oldenburg und 1. FSV Mainz 05
  • Walter Folter (1934–2009), Heimatforscher und Herausgeber mehrerer Bücher über Ovelgönne, Brake und die Wesermarsch.

Literatur[Bearbeiten]

  • Georg Dehio: Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler. Bremen, Niedersachsen. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1977.
  • Eduard Krüger: Zwischen Weser und Jade. Dieckmann, Oldenburg 1949.
  • Ovelgönne: 1514–1964. 450-Jahrfeier. Gemeinde Ovelgönne, 1964 (Festschrift).
  • Hermann Lübbing: Oldenburg, historische Konturen. Holzberg, Oldenburg 1971, ISBN 3-87358-045-4, Seite 104.
  • Karl Veit Riedel: Graf Anton Günther – ein fürstlicher Baumeister? In: Anton Günther, Graf von Oldenburg, 1583 bis 1667. Landesmuseum Oldenburg u. a., Oldenburg 1983 (Ausstellungskatalog).
  •  Ingo Hashagen: Gemeinde Ovelgönne in alten Ansichten. Flechsig, Frankfurt am Main 1980, ISBN 3 88189 105 6.
  •  Jürgen Gabbert: Burgdorf Ovelgönne 1514-2014. Schardt Verlag, Oldenburg 2013, ISBN 978-3-89841-734-1.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Ovelgönne – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen, 102 Bevölkerung - Basis Zensus 2011, Stand 31. Dezember 2013 (Tabelle K1020014) (Hilfe dazu)
  2. a b Landkreis Wesermarsch – Gemeinde Ovelgönne, abgerufen am 13. April 2011
  3. Onno Klopp, Geschichte Ostfrieslands, Band 1., Hannover 1854–1858, S.280
  4. A. Eckhardt (Hrsg.): Oldenburgisches Ortslexikon. Isensee, Oldenbur 2011, Band 2, S.801
  5. Ovelgönne. Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde. auf www.alemannia-judaica.de, abgerufen am 14. Juni 2014
  6. Arbeitsgemeinschaft Archäologische Denkmalpflege Oldenburg: Archäologie von Großenmeer
  7. a b  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 276.
  8. Niedersächsisches Kommunalverfassungsgesetz (NKomVG) in der Fassung vom 17. Dezember 2010; § 46 – Zahl der Abgeordneten, abgerufen am 12. April 2011
  9. a b Gemeinde Ovelgönne – Gesamtergebnis Gemeinderatswahl 2011 (PDF; 6 kB), abgerufen am 12. April 2012
  10. Gemeinde Ovelgönne – Gesamtübersicht der Bewerberdaten Gemeinderatswahl 2011 (PDF; 8 kB), abgerufen am 12. April 2012
  11. www.ndr.de: Abwärtstrend bei Wahlbeteiligung gestoppt, abgerufen am 12. April 2012.
  12. Gemeinde Ovelgönne – Gesamtergebnis Gemeinderatswahl 2006, abgerufen am 12. April 2012
  13. Nur Lob für Bürgermeister Brückmann, abgerufen am 12. April 2012
  14. Brückmann alter und neuer Bürgermeister, abgerufen am 12. April 2012
  15. nwz-online.de: Hartz ist Ovelgönnes neuer Bürgermeister, abgerufen am 26. Februar 2014
  16. a b Hauptsatzung der Gemeinde Ovelgönne, abgerufen am 12. April 2011
  17. Handwerksmuseum Ovelgönne - Das Museum, abgerufen am 13. April 2012
  18. Dr.-Cornelius-Modellbahnverein e.V., abgerufen am 15. April 2012
  19. Gerd Müller: Golzwarden. Chronik der früheren Gemeinde. Schewe, Nordenham 1988.
  20. Heike Ritter-Eden: Wesermarsch und Ammerland. Isensee, Oldenburg 1997, ISBN 3-89598-459-0 (Reisen im Oldenburger Land. Band 2), S. 56, 58, 64.
  21. Strückhauser Orgel auf orgel-owl.de
  22.  Wolfgang Büsing: Die Burg-Apotheke zu Ovelgönne in ihrer 300jährigen Geschichte. Oldenburgische Familienkunde, Oldenburg März 1985.
  23. Bilder von der Übernahme der Apotheke
  24. Jörg Schürmeyer: Milchwerk in Strückhausen steht vor dem Aus, NWZonline.de, 27. Oktober 2011, Zugriff am 28. Oktober 2011
  25. Gemeinde Ovelgönne – Schulen, abgerufen am 12. April 2012