Overspray

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Als Overspray bezeichnet man bei Spritz- und Sprühapplikationen den Anteil des verspritzten Materials (z. B. Lack, Dämm- oder Klebstoffe), welcher nicht auf das Werkstück gelangt, sondern in Form von Sprühnebel in die Umgebung entweicht.

Overspray wird durch Vorbeispritzen am Werkstück sowie durch seitlich abströmende, feine Lacktröpfchen von der Werkstückoberfläche verursacht. Die Materialverluste hängen somit sowohl von der Werkstückgeometrie als auch von der verwendeten Sprühtechnologie und deren Handhabung ab. Durch unterstützende Techniken, z. B. elektrostatische Verfahren, und weiterentwickelte Spritztechniken, z. B. HVLP-Technik oder Viskositätsnachführung (der Regulierung des Materialflusses auch bei Variation der Materialviskosität), sowie optische Kamerasysteme zur Live-Überwachung der Lage und Qualität während der Applikation kann der Anteil des Oversprays erheblich reduziert werden.

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Begriff Overspray wird auch beim Spray-Tanning benutzt. Statt „Lack“ wird „Spray Lotion“ aufgesprüht, statt „Werkstück“ wird der menschliche Körper gemeint. Die Materialverluste hängen direkt von der verwendeten Sprühtechnologie ab.

Zurzeit werden drei Sprühtechnologien benutzt:

  1. Per Hand mit Hilfe eines Kompressors und einer Airbrush-Pistole, auch „Airbrush Tanning“ genannt
  2. In automatischen Kabinen mit Hilfe eines Kompressors und Sprühdüse.
  3. Per Hand mit Hilfe eines „Spraygun“ und HVLP-Turbine, auch „Cyclon Sprayer“ genannt.

Die dritte Sprühtechnologie ist die zurzeit schnellste und sparsamste.