Overton Brooks

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Overton Brooks, 1955

Thomas Overton Brooks (* 21. Dezember 1897 in Baton Rouge, Louisiana; † 16. September 1961 in Bethesda, Maryland) war ein US-amerikanischer Politiker und vertrat den Bundesstaat Louisiana als Abgeordneter im US-Repräsentantenhaus.

Werdegang[Bearbeiten]

Thomas Overton Brooks, Sohn von Claude M. Brooks und Penelope Overton, wurde am 21. Dezember 1897 in Baton Rouge geboren, wo er die öffentliche Schule besuchte. Während des Ersten Weltkriegs verpflichtete er sich in der sechsten Feldartillerie, erste Division, reguläre Armee. Er diente mit seiner Einheit zwischen 1918 und 1919 in Übersee. Nach dem Krieg machte er 1923 sein Juradiplom an der Louisiana State University in Baton Rouge. Kurz danach erhielt er seine Zulassung als Anwalt und eröffnete eine Praxis in Shreveport, Caddo Parish. Brooks heiratete am 1. Juni 1932 Mollie Meriwether aus Shreveport. Sie war die Tochter von Minor Meriwether und Anne Finley McNutt. Sie hatten ein Kind, Laura Anne.

Brooks diente in dem U.S. House Committee on Armed Services von 1947 bis 1958 und wurde der erste Vorsitzende des neu gebildeten House Space Committee (später Science and Astronautics). Er wurde 1961 wieder eingestellt. Wenn auch wenig über seinen Vorsitz gesagt werden kann, wurde er für die Entwicklung eines zivilen, eher als eines militärischen Raumfahrtprogramms bekannt. Am 4. Mai 1961 sendete sein Ausschuss ein Memo dieses betreffend an den Vizepräsidenten Lyndon B. Johnson. (Präsident John F. Kennedys berühmte Ansprache, die das Apolloprogramm auslöste, kam nur ein paar Wochen später.)

Während seiner Stellung im Armed Services Committee war Brooks ein Verfechter der Veteranen. Das Veterans' Medical Center in Shreveport trägt seinen Namen.

Er war auch der Präsident des National River and Harbor Congress und ein früher Befürworter der Idee, dass der südliche Red River schiffbar gemacht werde sollte, von Shreveport nach Alexandria. Sein populärer Nachfolger Joe David Waggonner, Jr. aus Plain Dealing, Bossier Parish führte diese Arbeit fort.

Politik[Bearbeiten]

Brooks wurde zwölfmal in den Kongress gewählt. Er unterzeichnete das Southern Manifesto, ein fehlgeschlagener Kongressversuch die Desegregation an den öffentlichen Schulen zu stoppen. 1956 besiegte er (68-32 Prozent) den nominierten Republikaner Littleberry Calhoun Allen, Jr., der später zu den Demokraten wechselte und als Shreveports öffentlicher Energieversorgungskommissar (1962-1970) gewählt wurde, sowie zu deren Bürgermeister (1970-1978). Brooks erklärte sich in der Kampagne selbst als einen lebenslangen Demokraten und drängte die Wähler Adlai E. Stevenson aus Illinois über die Louisiana Wahl dieses Jahr bei die Präsidentschaft zu unterstützen. Allen hatte sich selbst zuvor als einen "Eisenhower-Republikaner" bezeichnet.

In Brooks letzter Amtszeit 1960, besiegte er seinen republikanischen Herausforderer Fred Charles McClanahan, Jr. (1918-2007) aus Shreveport mit 74 bis 26 Prozent Mehrheit. McClanahan kam ursprünglich aus Little Rock, Arkansas, wuchs aber in Homer, Louisiana auf, graduierte an dem Centenary College in Louisiana und hatte eine bemerkenswerte Liste von Auszeichnungen aus dem Zweiten Weltkrieg. 1961 stimmte Brooks, zur Steigerung der Sitzanzahl des House Rules Committees, dem Sprecher des Repräsentantenhauses Samuel Taliaferro Rayburn zu, neue Abgeordnete zu ernennen. Mit dieser kontroversen Abstimmung kündigte Waggonner an, dass er Brooks 1962 bei den demokratischen Vorwahlen herausfordern würde.

Letzte Jahre[Bearbeiten]

Brooks Tod, wie auch immer, brachte Waggonner in der außerordentlichen Wahl als neuen Abgeordneten hervor. Waggonner stellte stärker als gewöhnliche republikanische Herausforderer innen gegenüber Charlton Havard Lyons, Sr. (1894-1973), ein Shreveport Ölindustrieller. Waggonner siegte trotzdem mit 54 Prozent der Stimmen. Er hat in beinahe jeder Pfarrgemeinde gesiegt, bis auf Lyons' Caddo Parish.

Brooks war ein Mitglied der Masonic Freimaurerloge, den Shriners, den Elks, American Legion, den Kriegsveteranen und dem Kiwanis Club. Brooks starb an einem Herzinfarkt in Bethesda Naval Hospital in Bethesda, Maryland. Er wurde auf dem Forest Park Cemetery in Shreveport beerdigt. Er war ein Episkopianer.

Quellen[Bearbeiten]

  • Overton Brooks im Biographical Directory of the United States Congress (englisch)
  • Shreveport Times, 17. September 1961
  • Ken Hechler, The Endless Space Frontier. A History of the House Committee on Science and Astronautics, 1959-1978 (Univelt, 1982) ISBN 0-87703-157-6 (hardback), ISBN 0-87703-158-4 (paperback)
  • "Overton Brooks," A Dictionary of Louisiana Biography, Vol. 1 (1988)
  • Thomas Overton Brooks von Shreeveport Times

Weblinks[Bearbeiten]

  • Overton Brooks im Biographical Directory of the United States Congress (englisch)
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