Owen Sound Attack

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Owen Sound Attack
Logo der Owen Sound Attack
Gründung 1989
Geschichte Guelph CMC’s
1956 – 1975
Guelph Platers
1975 – 1989
Owen Sound Platers
1989 – 2000
Owen Sound Attack
seit 2000
Stadion Harry Lumley Bayshore Community Centre
Standort Owen Sound, Ontario
Teamfarben schwarz, weiß, gold, rot
Liga Ontario Hockey League
Conference Western Conference
Division Midwest Division
Cheftrainer Greg Ireland
General Manager Dale DeGray
Kooperationen Owen Sound Greys
Collingswood Blues
Memorial Cups keine
J. Ross Robertson Cups 2010/11

Die Owen Sound Attack sind ein Junioren-Eishockeyfranchise aus Owen Sound im kanadischen Ontario. Seit 2000 spielen sie in der Ontario Hockey League.

Geschichte[Bearbeiten]

Das OHL-Franchise in Owen Sound entstand im Jahr 1989 als die Guelph Platers von Guelph nach Owen Sound umgesiedelt wurden. Sie nahmen zur OHL-Saison 1989/90 den Spielbetrieb auf. Der Teamname war zunächst Owen Sound Platers.

Im Sommer 2000 wurde das Team, von der Holody-Familie, an eine Investorengruppe, bestehend aus sieben ortsansässigen Geschäftsleuten, verkauft. Zunächst stand eine Umsiedlung im Raum. Dieser Plan wurde allerdings verworfen. Mit den neuen Besitzern änderte sich der Name in Owen Sound Attack. Dieser Name wurde gewählt, da er moderner wirkte, als der alte Name Platers. In der Saison 2004/05 erhielt Michael Futa die Auszeichnung zum OHL Executive of the Year und das Team wurde als Gastgeber des OHL All-Star Classic bestimmt.

In der Spielzeit 2010/11 gewann das Team erstmals die Meisterschaft der OHL, den J. Ross Robertson Cup, mit einem Sieg in der Finalserie gegen die Mississauga St. Michael’s Majors. Die Mannschaft aus Owen Sound setzte sich in sieben Spielen durch und gewann die entscheidende siebte Begegnung auswärts in Mississauga durch ein Tor in der Overtime mit 3:2.

Logos[Bearbeiten]

Erfolge[Bearbeiten]

Trainer[Bearbeiten]

Spieler[Bearbeiten]

Andrew Brunette gewann in der Saison 1992/93 die Eddie Powers Memorial Trophy als Topscorer des OHL. Er schoss 62 Tore und bereitete 100 vor. Das macht in der Endabrechnung 162 Punkte, mit denen er auch Topscorer der Canadian Hockey League war. Er wurde in der siebten Runde des NHL Entry Draft 1993 an insgesamt 174. Stelle von den Washington Capitals ausgewählt.

Jamie Storr wurde in der Saison 1993/94 OHL Goaltender of the Year. Er gewann in den Jahren 1993 und 1994 mit dem Team Kanada den Junioren-Weltmeistertitel. Im NHL Entry Draft 1994 wurde er, als bis dahin höchstgedrafteter Torhüter, als insgesamt siebter, von den Los Angeles Kings, ausgewählt.

Dan Snyder war Kapitän der Owen Sound Platers und war später auch für die Atlanta Thrashers aktiv. Seine Rückennummer 14 wurde 2003 von den Owen Sound Attack gesperrt. Er kam bei einem Autounfall 2003 ums Leben. Nach ihm ist die Dan Snyder Memorial Trophy benannt. Sein Teamkollege Dany Heatley fuhr den Unfallwagen und überlebte.

Spätere NHL-Spieler[Bearbeiten]

Owen Sound Platers[Bearbeiten]

Owen Sound Attack[Bearbeiten]

Team-Rekorde[Bearbeiten]

Statistik Saison
Meiste Punkte 90 2004-05
Meiste Siege 40 2004-05
Meiste Tore 330 1992-93
Wenigste Tore 200 2001-02
Meiste Gegentore 187 2004-05
Wenigste Gegentore 373 1990-91
Statistik Spieler Saison
Meiste Tore Andrew Brunette 62 1992-93
Meiste Vorlagen Andrew Brunette 100 1992-93
Meiste Punkte Andrew Brunette 162 1992-93
Meiste Punkte als Rookie Marian Kacir 56 1992-93
Meiste Punkte als Verteidiger Jeremy Rebek 69 1995-96
Best +/- Bobby Ryan +30 2004-05
Meiste Strafminuten Theo Peckman 236 2005-06
Bester Saveprozentsatz Mike Brown 2.49 2004-05
Meiste Siege Curtis Sanford 30 1993-94

Rekorde[Bearbeiten]

Saisonstatistik[Bearbeiten]

1989-2000 Owen Sound Platers
seit 2000 Owen Sound Attack

Saison GP W L T OTL SOL Pts GF GA Platz
1989-90 66 28 31 7 - - 63 265 305 4.Emms
1990-91 66 13 48 5 - - 31 269 372 7.Emms
1991-92 66 23 41 2 - - 48 260 315 6.Emms
1992-93 66 29 29 8 - - 66 330 324 4.Emms
1993-94 66 34 30 2 - - 70 303 284 4.Emms
1994-95 66 22 38 6 - - 50 239 299 3.Central
1995-96 66 29 32 5 - - 63 274 313 4.Central
1996-97 66 27 37 2 - - 56 258 318 4.Central
1997-98 66 27 34 5 - - 59 270 312 4.Central
1998-99 68 29 24 5 - - 83 312 293 2.Midwest
1999–2000 68 21 41 6 6 - 54 237 292 5.Midwest
2000-01 68 31 27 7 3 - 72 256 236 4.Midwest
2001-02 68 24 31 10 3 - 61 200 240 4.Midwest
2002-03 68 27 30 7 4 - 65 206 243 4.Midwest
2003-04 68 30 27 7 4 - 71 202 210 4.Midwest
2004-05 68 40 18 7 3 - 90 245 180 2.Midwest
2005-06 68 32 29 - 4 3 71 239 230 4.Midwest
2006-07 68 31 30 - 3 4 69 256 261 4.Midwest
2007-08 68 20 41 - 2 5 47 200 290 4.Midwest
2008-09 68 26 27 - 7 8 67 226 258 4.Midwest
2009-10 68 27 33 - 4 4 62 221 276 5.Midwest
2010-11 68 46 17 - 1 4 97 283 215 1. Midwest
2011-12 68 32 29 - 3 4 71 234 220 3. Midwest
2012-13 68 44 18 - 1 5 94 231 165 2. Midwest
2013-14 68 31 29 - 3 5 70 205 237 4. Midwest

Abkürzungen: GP = Spiele, W = Siege, L = Niederlagen, T = Unentschieden, OTL = Niederlagen nach Overtime, SOL = Niederlagen nach Shootout, Pts = Punkte, GF = Erzielte Tore, GA = Gegentore, PIM = Strafminuten

Play-Offs[Bearbeiten]

  • 1989-90 Sieg über Subury Wolves in Runde 1 4-3
    Niederlage gegen Niagara Falls Thunder im Viertelfinale 1-4
  • 1990-91 nicht für die Play-Offs qualifiziert
  • 1991-92 Niederlage gegen London Knights 1-4
  • 1992-93 Sweep gegen Niagara Falls Thunder in Runde 1 4-0
    Gesweept durch S.S. Marie Greyhounds im Viertelfinale 0-4
  • 1993-94 Sieg über Kitchener Rangers im Divisionviertelfinale 4-1
    Gesweept durch Detroit Jr. Red Wings im Divisionhalbfinale 0-4
  • 1994-95 Sieg über Niagara Falls Thunder im Divisionviertelfinale 4-2
    Gesweept durch Guelph Storm im Divisionhalbfinale 0-4
  • 1995-96 Niederlage gegen Niagara Falls Thunder im Divisionviertelfinale 2-4
  • 1996-97 Gesweept durch Barry Colts im Divisionviertelfinale 0-4
  • 1997-97 Sieg über Kitchener Rangers im Divisionviertelfinale 4-2
    Niederlage gegen Ottawa 67's im Halbfinale 1-4
  • 1998-99 Sieg über S.S. Marie Greyhounds im Conferenceviertelfinale 4-1
    Sieg über Guelph Storm im Conferencehalbfinale 4-2
    Niederlage gegen London Knights im Conferencefinale 1-4
  • 1999-2000 nicht für die Play-offs qualifiziert
  • 2000-01 Niederlage gegen Windsor Spitfires im Conferenceviertelfinale 1-4
  • 2001-02 nicht für die Play-Offs qualifiziert
  • 2002-03 Gesweept durch Plymouth Whalers im Conferenceviertelfinale 0-4
  • 2003-04 Niederlage gegen Guelph Storm im Conferenceviertelfinale 3-4
  • 2004-05 Sweep gegen Plymouth Whalers im Conferenceviertelfinale 4-0
    Gesweept durch Kitchener Rangers im Conferencehalbfinale 0-4
  • 2005-06 Sieg gegen Kitchener Rangers im Conferenceviertelfinale 4-2
    Niederlage gegen London Knights im Conferencehalbfinale 1-4
  • 2006-07 Gesweept durch London Knights im Conferenceviertelfinale 0-4
  • 2007-08 nicht für die Play-Offs qualifiziert
  • 2008-09 Gesweept durch Windsor Spitfires im Conferenceviertelfinale 0-4
  • 2009-10 nicht für die Play-Offs qualifiziert
  • 2010-11 Sieg gegen London Knights im Conferenceviertelfinale 4-2
    Sweep gegen Plymouth Whalers im Conferencehalbfinale 4-0
    Sieg im Conferencefinale gegen Windsor Spitfires 4-1
    Sieg im OHL-Finale gegen Mississauga St. Michael’s Majors 4-3
  • 2011-12 Niederlage gegen Kitchener Rangers im Conferenceviertelfinale 1-4
  • 2012-13 Sieg gegen Sault Ste. Marie Greyhounds im Conferenceviertelfinale 4-2
    Niederlage gegen Plymouth Whalers im Conferencehalbfinale 2-4
  • 2013-14 Niederlage gegen Sault Ste. Marie Greyhounds im Conferenceviertelfinale 1-4

Arena[Bearbeiten]

Ab 2001 wurde das Harry Lumley Bayshore Community Centre umgebaut. Neben Logen und einem Restaurant wurde das gesamte Aussehen verändert. Inklusive Stehplätzen hat die Arena eine Kapazität von 4.300 Plätzen.

Die Arena wurde als Austragungsort des OHL All-Star Classic 2005 ausgewählt.

Im Bayshore Community Centre spielen außerdem:

  • Owen Sound Greys aus der Midwester Junior B Hockey League
  • Owen Sound Rams aus der OLA Junior B Lacrosse League
  • Owen Sound Woodsmen aus der OLA Senior B Lacrosse League

Weblinks[Bearbeiten]