Oxalis triangularis

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Oxalis triangularis
Oxalis triangularis - DSCN0066.JPG

Oxalis triangularis

Systematik
Rosiden
Eurosiden I
Ordnung: Sauerkleeartige (Oxalidales)
Familie: Sauerkleegewächse (Oxalidaceae)
Gattung: Sauerklee (Oxalis)
Art: Oxalis triangularis
Wissenschaftlicher Name
Oxalis triangularis
A.St.-Hil.

Oxalis triangularis, auch Dreieckiger Glücksklee oder Roter Dreiecksklee genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung Sauerklee (Oxalis) in der Familie der Sauerkleegewächse (Oxalidaceae).

Beschreibung[Bearbeiten]

Bewegungen der Blattfieder.

Oxalis triangularis wächst als ausdauerde krautige Pflanze. Es werden Rhizome mit Längen von bis zu 5 cm und Durchmessern von bis zu 1,5 cm als Überdauerungsorgane gebildet.[1]

Die Laubblätter besitzen drei dreieckige, bei Zierformen auch beidseitig rote bis purpurfarbene, meist 3 bis 5 (2 bis 6) cm große Blattfieder, die sich tagsüber (bei Helligkeit) ausbreiten und nachts (bei Dunkelheit) zum 12 bis 20 cm langen Blattstiel hin zusammenfalten.

Blütenstand.
Fünfzählige Blüte.

Die Blütenstände enthalten mehrere Blüten. Die zwittrigen Blüten sind fünfzählig. Die fünf weiß bis rosa- oder blass lila-farbenen Kronblätter sind 1,5 bis 2,2 cm lang. Die Bestäubung erfolgt durch Insekten[1]. Oxalis triangularis bildet 12 bis 18 mm lange, eiförmig-ellipsoide Kapselfrüchte.[2]

Verbreitung[Bearbeiten]

Das ursprüngliche Verbreitungsgebiet von Oxalis triangularis liegt in Südamerika, in Argentinien, Bolivien, Brasilien und Paraguay. Oxalis triangularis ist beispielsweise in der Vereinigten Staaten in Florida und Louisiana ein Neophyt.[2]

Nutzung[Bearbeiten]

Oxalis triangularis wird als Zierpflanze verwendet.

Die Blätter werden roh oder gegart gegessen und besitzen einen sauren Geschmack. Auch die Blüten werden roh gegessen. Beides sind eine schöne Dekoration für Salate. Die Rhizome werden roh oder gegart gegessen und besitzen einen süßen Geschmack.[1]

Systematik[Bearbeiten]

Die Erstbeschreibung von Oxalis triangularis erfolgte 1825 durch Augustin François César Prouvençal de Saint-Hilaire in Flora Brasiliae Meridionalis, 4. Auflage, 1, S. 102. Synonym für Oxalis triangularis A.St.-Hil. sind: Oxalis corumbaensis Hoehne, Oxalis glaberrima Norlind, Oxalis papilionacea Hoffmanns. ex Zucc., Oxalis regnellii Miq., Oxalis tenuiscaposa R.Knuth, Oxalis venturiana R.Knuth, Oxalis vernalis Fredr. ex Norlind, Oxalis yapacaniensis (Kuntze) K.Schum., Acetosella yapacaniensis Kuntze.[3]

Es sind etwa zwei akzeptierte Unterarten bekannt:[4]

  • Oxalis triangularis subsp. papilionacea (Hoffm. ex Zucc.) Lourteig
  • Oxalis triangularis A.St.-Hil. subsp. triangularis

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c Oxalis triangularis bei Plants For A Future
  2. a b Guy L. Nesom: Taxonomic notes on acaulescent Oxalis (Oxalidaceae) in the United States. In: Phytologia, Volume 91, Issue 3, Dezember 2009. (PDF; PDF-Datei; 167 kB)
  3. Oxalis triangularis bei Tropicos.org. Missouri Botanical Garden, St. Louis
  4. M. C. de Abreu, P. Fiaschi: Oxalidaceae in Lista de Espécies da Flora do Brasil. Jardim Botânico do Rio de Janeiro, 2010. Online.

Weblinks[Bearbeiten]