Oyster-Card

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Oyster-Card, Vorderseite
Oyster-Card, Rückseite

Die Oyster-Card ist eine im Jahr 2003 eingeführte elektronische Fahrkarte, die im öffentlichen Personennahverkehr der Stadt London und in der National Rail in Greater London verwendet wird. Bis Februar 2009 wurde mehr als 21 Millionen Oyster-Cards ausgegeben.[1]

Erwerb und Rückgabe[Bearbeiten]

Die Oyster Card kann an den meisten Bahnhöfen, in Geschäften sowie an speziellen Automaten gegen ein Pfand von fünf Pfund erworben werden.

Mit Ausnahme der Visitor Oyster Card können die Karten an den Verkaufsstellen zurückgegeben werden und das Pfand sowie ein eventuelles Restguthaben wird bar ausbezahlt.

Verwendung[Bearbeiten]

In der Variante Pay-as-you-go oder mit Aufladung einer 7-Day-Travel-Card ist sie registrierungsfrei und übertragbar. Für Monats- oder Jahreskarten muss die Oyster-Card durch Angabe persönlicher Daten registriert werden und ist personengebunden. Grundsätzlich werden die gefahrenen Strecken sowie Auf- und Abbuchungen gespeichert und lassen sich bei Registrierung der jeweiligen Person zuordnen.

Varianten[Bearbeiten]

Prepaidkarten Pay as you Go[Bearbeiten]

An Automaten bei Bahnhöfen oder Stationen kann das Guthaben der Karte manuell aufgeladen werden. Außerdem kann ein Schwellwert definiert werden, bei dessen Unterschreitung ein automatischer Transfer von einem Bankkonto oder einer Kreditkarte erfolgt (Auto top up). Auch über das Internet kann Guthaben gekauft werden, das aus Sicherheitsgründen erst nach Betreten eines vorab frei wählbaren Bahnhofs aktiviert wird.

Bei Busfahrten wird die Karte beim Einsteigen über ein Kartenlesegerät gezogen und die Karte wird mit dem einheitlichen Betrag für eine Busfahrt belastet.

Bei Fahrten mit der National Rail, der Underground, Overground oder DLR muss die Karte beim Betreten und Verlassen des Bahnhofes ebenfalls über ein Lesegerät gezogen werden, wodurch der Fahrpreis anhand des Start- und Zielbahnhofes nach einem Zonenmodell ermittelt wird. Bei fehlender Schranke beim Verlassen eines Bahnhofs (z.B. außerhalb der Innenstadt), muss die Karte „ausgecheckt“ werden, da sonst der Fahrpreis für die längste theoretische Strecke belastet wird.

Für das Pay-as-you-go-Verfahren gibt es das sogenannte Price Capping. Man bezahlt für beliebig viele getätigte Fahrten mit beliebigen Verkehrsmitteln höchstens die tägliche Belastung der Karte auf den Preis einer One-Day-Travelcard.

Zeitkarten Travelcards[Bearbeiten]

Neben dem Pay-as-you-Go-Verfahren können Wochen-, Monats- und Jahreskarten erworben werden. Dies ist ein gegenüber Einzelfahrten vergünstigtes Angebot und vor allem für Pendler rentabel.

Touristenkarten Visitor-Oyster-Card[Bearbeiten]

Ende 2007 wurde für Touristen eine Visitor-Oyster-Card mit eingeschränkten Funktionen eingeführt.

Es können keine Travelcards aufgeladen werden und sie ist nur mit Pay-as-you-go verwendbar. Die Aktivierungsgebühr von drei Pfund ist im Gegensatz zum Pfand der regulären Oyster-Card nicht erstattungsfähig. Vorteile gegenüber einer regulären Oyster-Card ergeben sich nicht.

Sonstiges[Bearbeiten]

Sonderausgabe zur königlichen Hochzeit 2011

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Oyster card – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.whatdotheyknow.com/request/oystercard_totals_new_stolen_los
  2. http://www.itso.org.uk/