Ozaki Kōyō
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Ozaki Kōyō (jap. 尾崎 紅葉, wirklicher Name: Ozaki Tokutarō (尾崎 徳太郎); * 10. Januar 1868 in Shiba, Edo (heute: Minato, Tokio); † 30. Oktober 1903) war ein japanischer Schriftsteller.
Ozaki gründete 1885 die literarische Gesellschaft Ken’yūsha. Ab 1889 schrieb er für die Zeitschrift Yomiuri Shimbun, wo mehrere seiner Werke erstmals erschienen.[1] Er veröffentlichte 1895 die Erzählung Aobudō und 1898 der Roman Tajō Takon, bei denen er als einer der ersten für diese Genre statt im klassischen Japanisch im standardsprachlichen de-aru-Stil schrieb.[2] Von 1897 an arbeitete er an dem Roman Konjiki yasha, den er unvollendet hinterließ und der später mehrfach die Vorlage zu Theaterstücken, Filmen und Liedern bildete.[1]
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ a b Roman Adrian Cybriwsky: Historical Dictionary of Tokyo. 2. Auflage. Scarecrow Press, 2011, ISBN 978-0-8108-7238-7, S. 175 (eingeschränkte Vorschau in der Google Buchsuche).
- ↑ Peter F. Kornicki: Meiji Japan. Political, Economic and Social History 1868-1912. Routledge, New York 1998, ISBN 0-415-15618-1, S. 276 (eingeschränkte Vorschau in der Google Buchsuche).
| Japanischer Name: Wie in Japan üblich, steht in diesem Artikel der Familienname vor dem Vornamen. Somit ist Ozaki der Familienname, Kōyō der Vorname. |
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Ozaki, Kōyō |
| ALTERNATIVNAMEN | 尾崎紅葉 (japanisch); Ozaki Tokutarō (wirklicher Name); 尾崎徳太郎 (wirklicher Name, japanisch) |
| KURZBESCHREIBUNG | japanischer Schriftsteller |
| GEBURTSDATUM | 10. Januar 1868 |
| GEBURTSORT | Shiba, Edo (heute: Minato, Tokio) |
| STERBEDATUM | 30. Oktober 1903 |