Päpstlicher Rat für Gerechtigkeit und Frieden

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Basisdaten
Name Päpstlicher Rat für Gerechtigkeit und Frieden
(Pontificium Consilium de Iustitia et Pace)
Sitz Piazza San Callisto, 16
00153 Roma
Präsident Peter Kardinal Turkson
(seit 2009)
Sekretär Bischof Mario Toso SDB
Untersekretär Flaminia Giovanelli

Der Päpstliche Rat für Gerechtigkeit und Frieden (lat.: Pontificium Consilium de Iustitia et Pace) wurde auf Anregung des Zweiten Vaticanums am 6. Januar 1967 durch das Motu Proprio Catholicam Christi Ecclesiam Pauls VI. als Päpstliche Kommission Iustitia et Pax errichtet.

Mit dem Motu Proprio Iustitiam et Pacem vom 10. Dezember 1976 wurde die Kommission zum festen Dikasterium innerhalb der Kurie.

Unter Johannes Paul II. wurde die Kommission Iustitia et Pax durch die Apostolische Konstitution Pastor Bonus vom 28. Juni 1988 zum Päpstlichen Rat erhoben. Dieselbe Konstitution definiert die Aufgabe des Rates als „Im Licht der Gerechtigkeit und den sozialen Lehren der Kirche Gerechtigkeit und Frieden in der Welt zu fördern“.

Präsidenten[Bearbeiten]

Mitglieder[Bearbeiten]

Publikation[Bearbeiten]

Mit dem "Kompendium der Soziallehre der Kirche" veröffentlichte der Rat 2006 eine Dokumentation der Christlichen Soziallehre und präsentiert deren Aktualität.[1]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Päpstlicher Rat für Gerechtigkeit und Frieden, Kompendium der Soziallehre der Kirche, Verlag Herder, Freiburg im Breisgau, 2006, ISBN 3-451-29078-2