Päpstlicher Rat für die Pastoral im Krankendienst

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Der Päpstliche Rat für die Pastoral im Krankendienst (lat.: Pontificium Consilium pro Valetudinis Administris) wurde durch das Motu Proprio Dolentium Hominum Johannes Pauls II. vom 11. Februar 1985 als Päpstliche Kommission für die Pastoral im Krankendienst errichtet. Mit der Apostolischen Konstitution Pastor Bonus vom 28. Juni 1988 wurde die Kommission zum ständigen Päpstlichen Rat erhoben.

Basisdaten
Name: Päpstlicher Rat für die Pastoral im Krankendienst
(Pontificium Consilium pro Valetudinis Administris)
Sitz: Via della Conciliazione, 3
00193 Roma
Präsident: Erzbischof Zygmunt Zimowski
(seit 2009)
Sekretär: Msgr. Jean-Marie Musivi Mpendawatu
(seit 2011)
Untersekretär: P. Augusto Chendi MI
(seit 2011)

Aufgaben[Bearbeiten]

Der Rat koordiniert die Aktivitäten der verschiedenen Dikasterien, sofern sie das Gesundheitswesen betreffen. Seine Aufgaben bestehen in der Förderung und Impulsgebung für Berufsausbildung und Studium. Er verbreitet, erklärt und bestärkt die Lehren der Kirche zu Fragen der Gesundheit, indem er auf dem Gebiet des Gesundheitsdienstes Kontakte zu den örtlichen Kirchen und Bischöfen unterhält. Der Rat entwickelt Programme und Initiativen zur Gesundheitspolitik auf internationalen und nationalen Ebenen. Die Zeitschrift „Dolentium Hominum“[1]erscheint vierteljährlich und steht unter der Verantwortung des Päpstlichen Rates.

Präsidium[Bearbeiten]

Das Präsidium setzt sich aus dem Präsidenten, einem Sekretär, einem Untersekretär und sechs Beisitzern zusammen. Der Papst bestimmt weitere 36 Mitglieder und bis zu 50 Berater, die sich jeweils aus Bischöfen, Priestern, Ordensleuten und Laien zusammensetzen. Das Präsidium koordiniert und organisiert Konferenzen, Fachtagungen und Vorträge im Zusammenhang mit der Gesundheitsfürsorge. Jährlich im November findet eine internationale Konferenz im Vatikan statt. Das Thema wird durch das Präsidium festgelegt.

Präsidenten[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Zeitschrift „Dolentium Hominum“ [1]