Péter Eötvös

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Péter Eötvös (2006)

Péter Eötvös ['peːtɛr ˈøtvøʃ] (* 2. Januar 1944 in Odorheiu Secuiesc, ung. Székelyudvarhely, seinerzeit Ungarn, heute: Rumänien) ist ein ungarischer Komponist und Dirigent.

Eötvös wurde im Alter von 14 Jahren von Zoltán Kodály an der Musikakademie Budapest aufgenommen, wo er von 1958 bis 1965 studierte. 1966 erhielt er ein Stipendium für ein Dirigierstudium an der Kölner Musikhochschule. Von 1968 bis 1976 schloss sich eine Zusammenarbeit mit dem Ensemble von Karlheinz Stockhausen an. Von 1971 bis 1979 war er Mitarbeiter am Studio für Elektronische Musik des WDR in Köln. Von 1978 bis 1991 war er auf Ruf von Pierre Boulez musikalischer Leiter des Ensemble intercontemporain. Zwischen 1992 und 1998 nahm er eine Lehrtätigkeit an der Karlsruher Musikhochschule wahr, die er 2002 wieder aufnahm. Von 1998 bis 2001 war er Professor an der Kölner Musikhochschule.

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Werke[Bearbeiten]

Orchesterwerke
  • 1995 Atlantis. Uraufführung durch das RSO Köln
  • 1999 zeroPoints. Uraufführung durch das London Symphony Orchestra
  • 2002 IMA. Uraufführung durch das WDR Sinfonieorchester Köln
  • 2003 Jet Stream. Uraufführung durch das BBC Symphony Orchestra London
  • 2006 Seven – Memorial for the Columbia Astronauts. Für Solovioline und Orchester
Kammermusik (Orchester)
Kammermusik (solo)
  • 1993 Psalm 151 in memoriam Frank Zappa für Schlagzeug solo
  • 1993/2001 Derwischtanz für Solo-Klarinette
  • 1998 zwei Gedichte für Polly für Cello solo
  • 2003 Erdenklavier - Himmelklavier für Piano solo
Opern

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.schott-musik.de/news/archive/show,5962.html