Pölzig
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Thüringen | |
| Landkreis: | Greiz | |
| Verwaltungs- gemeinschaft: |
Am Brahmetal | |
| Höhe: | 275 m ü. NN | |
| Fläche: | 7,76 km² | |
| Einwohner: |
1245 (31. Dez. 2011)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 160 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 07554 | |
| Vorwahl: | 036695 | |
| Kfz-Kennzeichen: | GRZ, ZR | |
| Gemeindeschlüssel: | 16 0 76 058 | |
| Gemeindegliederung: | 4 Ortsteile | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Weg der Jugend 13 07554 Pölzig |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Klaus-Frieder Heuzeroth | |
| Lage der Gemeinde Pölzig im Landkreis Greiz | ||
Pölzig ist die nördlichste Gemeinde im thüringischen Landkreis Greiz direkt an der Landesgrenze zu Sachsen-Anhalt. Sie gehört zur Verwaltungsgemeinschaft Am Brahmetal.
Inhaltsverzeichnis |
Geographie [Bearbeiten]
Angrenzende Gemeinden sind Bethenhausen, Hirschfeld und Reichstädt im Landkreis Greiz, die kreisfreie Stadt Gera sowie die zum sachsen-anhaltischen Burgenlandkreis gehörenden Gemeinden Schnaudertal und Gutenborn.
Zu Pölzig gehören die Ortsteile Beiersdorf, Sachsenroda und Wüstenroda sowie der Rittergutsweiler Unterau, der heute als Ortsteil nicht mehr existiert.
Geschichte [Bearbeiten]
Pölzig wurde 1184 erstmals schriftlich erwähnt. Der Ort entwickelte sich im 14. Jahrhundert zu einer frühstädtischen Siedlungen, und wurde auch in einer Urkunde an die Wettiner vom 15. Mai 1328 als Städtlein erwähnt, mit natürlichen Wallanlagen zur Befestigung dieser. Allerdings erhielt Pölzig im Spätmittelalter nicht das Stadtrecht wie etwa Schmölln oder Lucka, die genau wie Pölzig seit 1603 zum Herzogtum Sachsen-Altenburg gehörten.[2] In dem Ort existierte weiterhin eine Burg, die auch 1328 Erwähnung fand und aus der sich später das Rittergut entwickelte. Das Turm des Schlosses wurde am 25. Oktober 1936 von dem damaligen Besitzer, der das Rittergut ein Jahr zuvor erwarb, gesprengt und das Bauwerk teilweise abgetragen.[3] Bis 1950 existierte in Pölzig eine Zigarrenfabrik, an die heute ein Denkmal in Form einer Zigarre erinnert.
Einwohnerentwicklung [Bearbeiten]
Entwicklung der Einwohnerzahl (ab 1994 31. Dezember):
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- Datenquelle ab 1994: Thüringer Landesamt für Statistik
Politik [Bearbeiten]
Seit der Kommunalwahl vom 27. Juni 2004 setzt sich der Gemeinderat wie folgt zusammen:
- CDU Pölzig – 5 Sitze (40,1 %)
- TSV – 4 Sitze (33,7 %)
- WG KVP – 3 Sitze (26,2 %)
Die Wahlbeteiligung lag bei 56,5 %.
Verkehr [Bearbeiten]
Pölzig besaß von 1901 bis 1969 einen Anschluss an die Gera-Meuselwitz-Wuitzer Eisenbahn. Ferner führt durch Sachsenroda, Pölzig und Beiersdorf die Landesstraße 1081 von Seelingstädt-Chursdorf zur sachsen-anhaltischen Landesgrenze bei Heuckewalde.
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Thüringer Landesamt für Statistik – Bevölkerung nach Gemeinden, erfüllenden Gemeinden und Verwaltungsgemeinschaften (Hilfe dazu)
- ↑ Dr. phil. Herbert Schönebaum Die Besiedlung des Altenburger Ostkreises R. Voigtländers Verlag, Leipzig 1917
- ↑ Klaus Hofmann, Gustav Wolf, Sabine Hofmann: Das alte Schloss sehn wir noch heut ... (Aus der Geschichte der Rittergüter im Altenburger Land; Bd. 2). Museum Burg Posterstein 2010
Weblinks [Bearbeiten]
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