Pöttsching
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| Wappen | Karte | |
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| Basisdaten | ||
| (Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria) | ||
| Bundesland | Burgenland | |
| Politischer Bezirk | Mattersburg (MA) | |
| Fläche | 24,6 km² | |
| Koordinaten | 47° 48′ N, 16° 22′ O47.80666666666716.369444444444218Koordinaten: 47° 48′ 24″ N, 16° 22′ 10″ O | |
| Höhe | 218 m ü. A. | |
| Einwohner | 2.825 (31. März 2008) | |
| Bevölkerungsdichte | 115 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl | 7033 | |
| Gemeindekennziffer | 1 06 09 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung |
Marktgemeinde Pöttsching 7033 Pöttsching |
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| Offizielle Website | ||
| Politik | ||
| Bürgermeister | Herbert Gelbmann (SPÖ) | |
| Gemeinderat (2007) (23 Mitglieder) |
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| Lage der Marktgemeinde Pöttsching | ||
Gemeindeamt der Marktgemeinde Pöttsching |
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Pöttsching ist eine Marktgemeinde im Burgenland im Bezirk Mattersburg in Österreich.
Der ungarische Ortsname der Gemeinde ist Pecsenyéd, der kroatische Ortsname ist Pečva.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geschichte
Pöttsching geht auf eine alte Petschenegen Siedlung zurück. Die Marktgemeinde ist die älteste Siedlung in diesem Raum, archäologische Funde reichen bis in die Jungsteinzeit. Um 1123 siedelten die Ungarn die namensgebenden Petschenegen, einen aus dem Schwarzmeergebiet stammenden Volksstamm, als Grenzwächter an.
In einer Schenkungsurkunde 1223 wird Pöttsching erstmals als Villa Beseneu erwähnt.
Der Ort gehörte wie das gesamte Burgenland bis 1920/21 zu Ungarn (Deutsch-Westungarn). Seit 1898 musste aufgrund der Magyarisierungspolitik der Regierung in Budapest der ungarische Ortsname Pecsenyéd verwendet werden. Nach Ende des Ersten Weltkriegs wurde nach zähen Verhandlungen Deutsch-Westungarn in den Verträgen von St. Germain und Trianon 1919 Österreich zugesprochen. Der Ort gehört seit 1921 zum neu gegründeten Bundesland Burgenland (siehe auch Geschichte des Burgenlandes). Marktgemeinde ist Pöttsching seit 1986 (durch VO 7).
Pöttsching wurde 1811 Endpunkt des Wiener Neustädter Kanals, der bis 1879 in Betrieb war. Dieser Kanal sollte ursprünglich bis Sopron (Ödenburg) geführt werden, um die am Brennberg abgebaute Kohle nach Wien zu schaffen. Die Weiterführung scheiterte am Widerstand der ungarischen Großgrundbesitzer.
[Bearbeiten] Politik
Bürgermeister ist Herbert Gelbmann von der SPÖ.
Die Mandatsverteilung (23 Sitze) in der Gemeindevertretung ist SPÖ 14, ÖVP 8 und FPÖ 1 Mandate.
[Bearbeiten] Wappen
Blasonierung: In goldenem Schild auf einer eingezogenen roten Spitze eine goldene Kirche; die Spitze wird begleitet von einem aus einem mit zwei Blättern versehenen, aus drei Früchten bestehenden roten Kirschzweig (vorne) und einem roten Violinschlüssel (hinten).
Das Wappen wurde am 4. Juni 1986 verliehen. Die Kirsche steht für den Obstanbau, der Notenschlüssel verdeutlicht die bedeutende Rolle der Musik in der Dorfkultur. Peter Zauner, der Komponist der Burgenländischen Landeshymne, stammt ebenfalls aus Pöttsching. Die Kirche ist das älteste Bauwerk des Ortes.
[Bearbeiten] Galerie
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