P.S. I Love You

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel behandelt das Lied P.S. I Love You der Beatles. Für den Spielfilm aus dem Jahr 2007, siehe P.S. Ich liebe Dich (Film).
P.S. I Love You
The Beatles
Veröffentlichung 5. Oktober 1962
Genre(s) Popsong
Autor(en) Lennon/McCartney
Album Please Please Me

P.S. I Love You (engl.P.S. Ich liebe Dich‘) ist der Titel eines Liedes der britischen Rockband The Beatles. Es erschien als B-Seite der ersten Single der Gruppe am 5. Oktober 1962 in Großbritannien, auf der A-Seite befindet sich das Stück Love Me Do. Komponiert wurden beide Titel von Paul McCartney und John Lennon.

Entstehung und Aufnahme[Bearbeiten]

P.S. I Love You zählt zu den frühesten Kompositionen des Autorenteams Lennon/McCartney, wobei der Hauptautor des Stücks Paul McCartney ist. McCartney verglich das Stück mit der späteren Komposition Paperback Writer, wo er das Schema, eine Art Brief als Text zu verwenden, erneut aufgriff.[1] McCartney schrieb das Stück 1961 während des zweiten Aufenthalts der Beatles in Hamburg.[2]

Die Aufnahmen für das Stück fanden am 11. September 1962 in den Londoner Abbey Road Studios statt. Die Gruppe benötigte zehn Takes, um die Aufnahme zur Zufriedenheit des Produzenten Ron Richards, der George Martin an diesem Tag am Mischpult vertrat, fertigzustellen.[3] Die Beatles spielten in ihrer gewohnten Formation: mit John Lennon an der Rhythmusgitarre, Paul McCartney am E-Bass, George Harrison an der Leadgitarre. Allerdings übernahm der Studiomusiker Andy White das Schlagzeug. White war von George Martin für diese Aufnahmesitzung engagiert worden, da er Pete Best beim ersten Vorspielen der Beatles als zu schwach empfunden hatte.[4] Ringo Starr spielte bei den Aufnahmen Maracas.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Barry Miles: Paul McCartney. Many Years from Now. Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, 1999, S. 59.
  2. Ian MacDonald: Revolution in the Head. Chicago: Chicago Review Press, 2007, S. 61.
  3. Mark Lewisohn: The Complete Beatles Recording Sessions. London: Hamlyn, 2004, S. 20.
  4. Philipp Norman: Shout!, 2003, S. 170.