PALOP

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel behandelt die Abkürzung PALOP, für den spanischen Fußballspieler siehe Andrés Palop.
Übersichtskarte der PALOP-Staaten

PALOP ist die Abkürzung für países africanos de língua oficial portuguesa, auf deutsch afrikanische Staaten mit Amtssprache Portugiesisch. Diese Staatengruppe besteht aus den ehemaligen portugiesischen überseeischen Provinzen, die Portugiesisch als Amtssprache führen. Dies sind im Einzelnen: Angola, Mosambik, Guinea-Bissau, São Tomé und Príncipe, sowie Kap Verde.

Die PALOP-Länder haben diverse Vereinbarungen mit Portugal geschlossen, sie sind Entwicklungspartner in den Bereichen Kultur, Bildung sowie Weiterentwicklung und Erhalt der portugiesischen Sprache. Im Juli 2014 hat sie Gruppe sich einen institutionellen Rahmen gegeben, das FORPALOP (Fórum dos Países Africanos de Língua Oficial Portuguesa) und zum ersten Vorsitzenden José Eduardo dos Santos bestimmt, den Präsidenten Angolas.

Äquatorialguinea versucht ebenfalls, in diese Gruppe aufgenommen zu werden, und begründet dies mit dem Umstand, dass es vom 15. bis zum 18. Jahrhundert portugiesische Kolonie war. Es hat deswegen Portugiesisch (neben Spanisch und Französisch) zur Amtssprache erklärt, doch wird es faktisch im Lande nicht benutzt. Das Land wurde 2014 - gegen den Widerstand Portugals und Brasiliens - in die CPLP aufgenommen, den Staatenbund aller portugiesischsprachigen Länder, nicht jedoch in das FORPALOP.

Quellen[Bearbeiten]