PCHA 1916/17

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Pacific Coast Hockey Association
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Meister: Seattle Metropolitans
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Die Saison 1916/17 war die sechste reguläre Saison der Pacific Coast Hockey Association (PCHA). Meister wurden die Seattle Metropolitans.

Teamänderungen[Bearbeiten]

Folgende Änderungen wurden vor Beginn der Saison vorgenommen:

Modus[Bearbeiten]

In der Regulären Saison absolvierten die vier Mannschaften jeweils zwischen 23 und 24 Spielen. Der Erstplatzierte nach der regulären Saison wurde Meister. Für einen Sieg erhielt jede Mannschaft zwei Punkte, bei einem Unentschieden einen Punkt und bei einer Niederlage null Punkte.

Saisonverlauf[Bearbeiten]

Zu Saisonbeginn erfolgte die zweite Franchise-Umsiedlung der PCHA-Geschichte. Da die Victoria Cougars als Letztplatzierter nur wenige Zuschauer angezogen hatten, wurde die Mannschaft nach Spokane, Washington, umgesiedelt und erhielt den Namen Spokane Canaries. Damit verblieb Vancouver als einziges kanadisches Team gegenüber drei US-amerikanischen Mannschaften. Die Umsiedlung der Aristocrats nach Spokane hatte jedoch weder sportlich noch bezüglich der Zuschauerzahlen einen besonderen Effekt, sodass die Comries nach der Saison ebenfalls den Spielbetrieb einstellten, nachdem man zuvor bereits auf das letzte Saisonspiel gegen Vancouver verzichtet hatte.

Reguläre Saison[Bearbeiten]

Tabelle[Bearbeiten]

Abkürzungen: GP = Spiele, W = Siege, L = Niederlagen, T = Unentschieden, GF = Erzielte Tore, GA = Gegentore, Pts = Punkte

GP W L T GF GA Pts
Seattle Metropolitans 24 16 8 0 125 80 32
Vancouver Millionaires 23 14 9 0 131 124 28
Portland Rosebuds 24 9 15 0 114 112 18
Spokane Canaries 23 8 15 0 89 143 16

Stanley Cup Challenge[Bearbeiten]

Mannschaftsfoto der Seattle Metropolitans als Stanley-Cup-Gewinner

Als PCHA-Meister trafen die Seattle Metropolitans um den Stanley Cup auf die Canadiens de Montréal aus der National Hockey Association, die ihren Spieler Reg Noble nicht einsetzen durften, da dieser für zu viele Mannschaften während der Spielzeit aufgelaufen sei. Mit 3:1 Siegen in der Best-of-Five-Serie gewannen die Metropolitans als erstes US-amerikanisches Team überhaupt den Stanley Cup.

Literatur[Bearbeiten]

  •  Dan Diamond (Hrsg.): Total Hockey: The Official Encyclopedia of the National Hockey League. 1. Auflage. Total Sports, 1998, ISBN 0836271149.

Weblinks[Bearbeiten]