PPD-40

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PPD-40
PPD40.jpg
Allgemeine Information
Einsatzland: Sowjetunion
Entwickler/Hersteller: Wassili Alexejewitsch Degtjarjow
Herstellerland: Sowjetunion
Produktionszeit: 1935 bis 1941
Modellvarianten: PPD-40
Waffenkategorie: Maschinenpistole
Ausstattung
Gesamtlänge: 788 mm
Gewicht: (ungeladen) 3,6 kg
Lauflänge: 244 mm
Technische Daten
Kaliber: 7,62 x 25 mm TT
Mögliche Magazinfüllungen: 71 Patronen
Munitionszufuhr: Trommelmagazin
Kadenz: 800 Schuss/min
Feuerarten: Dauerfeuer
Anzahl Züge: 4
Drall: rechts
Verschluss: Masseverschluss
Ladeprinzip: Rückstoßlader
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Die PPD-40 (Pistolet-Pulemjot Degtjarjowa; russisch ППД-40: Пистолет-пулемёт Дегтярёва) ist eine Maschinenpistole vom Kaliber 7,62 x 25 mm TT aus sowjetischer Produktion. Die von Wassili A. Degtjarjow entwickelte Waffe war nur für Dauerfeuer eingerichtet. Sie verwendet die gleiche Munition wie die Tokarew-Pistole und die später produzierten Maschinenpistolen PPSch-41 und PPS-43.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Entwicklung von Maschinenpistolen verlief in der Sowjetunion anfangs schleppend. Für die Militärführung waren klassische Mehrladergewehre als Standardwaffe der Armee völlig ausreichend und sie sah keinen Grund, die Entwicklung von neuen Waffentypen zu forcieren. Das von Wassili Degtjarjow entwickelte Modell PPD-34 wurde zwar ins Arsenal aufgenommen, aber nur in geringen Stückzahlen gefertigt. Die meisten Exemplare wurden zudem nicht bei der Roten Armee, sondern beim NKWD eingesetzt oder an den Grenzschutz abgegeben. Diese skeptische Haltung änderte sich jedoch, als sowjetische Truppen im Winterkrieg von 1939 bis 1940 mit finnischen Maschinenpistolen des Typs Suomi M-31 konfrontiert wurden. Degtjarjow überarbeitete die PPD und ersetzte das Stangenmagazin durch ein Trommelmagazin.

Technik[Bearbeiten]

Die PPD ähnelt in Grundzügen der deutschen MP18. Sie ist zuschießend und verfügt über eine konventionelle Masse/Feder-Verriegelung. Ihre Fertigung in größeren Stückzahlen wurde verfügt, trotzdem wurde die Waffe aber mehreren Vergleichsschießen mit Maschinenpistolen anderer russischer Entwickler unterzogen. Dabei stellte sich die PPSch-41 von Georgii S. Schpagin als überlegen heraus. Schpagins Modell bot nicht nur eine höhere Trefferdichte, sondern ließ sich vor allem rationeller herstellen. Daraufhin wurde die Produktion zugunsten der PPSch-41 aufgegeben. Insgesamt wurden nur etwa 80.000 Exemplare der PPD ausgeliefert.

Die im Deutsch-Sowjetischen Krieg von der Wehrmacht verwendeten Beutewaffen des Typs PPD-40 erhielten die deutsche Fremdgerätenummer Maschinenpistole 715(r).

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: PPD – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien